#M182 Departure from Mindelo

As part of the Helmholtz Earth system observation program MOSES, researchers from the GEOMAR Helmholtz Centre for Ocean Research Kiel departed on the third expedition to investigate oceanic eddies between Cape Verde and Mauritania.

First things first: Let’s talk about safety

The M182 expedition started at 9:00 am local time on 31.05.2022 in Mindelo on Sao Vicente, which belongs to the archipelago of Cape Verde in the Atlantic Ocean at 16°53′ N and 25° 00′ W. The ship departed with 61 people on board: 28 scientists and 33 ship crew, including bridge, deck, engine, and mess personnel.

Shortly after departure, the second officer gave a presentation about the ship’s safety protocols that were followed up with a safety drill. The most important signals on a ship are a general alarm and the abandon ship alarm. The glaring sound of the general alarm, seven short and one long signals, would notify you to grab your life jacket and proceed to the muster station. The muster station is a designated point of assembly that is different on each ship. In the case of the RV Meteor, the muster station is the working deck. If you were to hear the abandon ship alarm, a continuous short and long signal, you would grab your life jacket as well as your survival suit and directly go to your assigned lifeboat. RV Meteor is equipped with two lifeboats that can hold up to 79 people, six life rafts, 123 life jackets, and 108 emergency suits.

An important safety topic on board is, of course, COVID-19. Prior to M182, the scientists were required to have a full vaccination status and a negative PCR test. Further daily antigen tests and mask mandates were set in place to monitor a possible outbreak on the ship in the first week of the expedition. Gladly, all the tests were negative and the scientists can work in a safe COVID-free bubble for the next six weeks.

Picture: Safety training / Sicherheitsübung

About the work

The RV Meteor reached the Cabo Verde Ocean Observatory (CVOO) monitoring site on the evening of the 31.05.2022. At this first station, the scientists deployed the CTD/Rosette to sample pre-defined water depths for various biological and chemical analyses. Thereafter, we sailed to the westernmost work area “E1” to deploy two transponders, deployed another CTD/Rosette, and a multicorer (MUC) to sample sediment. The first day of sampling was complete with multibeam echo sounder mapping that will provide bathymetric maps of the seafloor and help guide the deployment of the benthic equipment but also serve as a basis for geological interpretations.

In the days that followed, the scientists deployed multiple instruments between stations E1 and E2. A total of five CTD casts were made to obtain water samples, four multinet deployments to sample for pelagic fauna larger than 1 cm, three BIGO lander deployments to measure fluxes in the sediment, five MUCs to obtain sediment samples, and multiple surveys of the seafloor with the towed camera-system XOFOS and “Panta Rhei” rover.

Picture: Study Area of M182 / Arbeitsgebiete während der M182 Expedition

Unforeseen setbacks

Within the mix of planning for M182, some of the pumps needed for water sampling are still stuck in customs, while other spare part orders were misplaced. Scientific collaborations could solve the pump shortage, but the essential spare parts for the navigation unit of the autonomous vehicle (AUV) from the US manufacturer could not be organized in due time. Luckily the station work in proximity to Cape Verde are fairly time-consuming such that the missing spare parts can be handed over in the coming days. Then, the scientists and all scientific equipment will be equipped to sample the oceanic eddies coming from the Mauritanian coast.

Follow the expedition on our Instagram channel @oceanstories.ebus and find the weekly report on www.ldf.uni-hamburg.de/en/meteor/wochenberichte

#M182 Abfahrt von Mindelo

Im Rahmen des Helmholtz-Erdsystembeobachtungsprogramms MOSES sind Forscher des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel zur dritten Expedition aufgebrochen, um Ozeanwirbel (English „eddy“) zwischen den Kapverdischen Inseln und Mauretanien zu untersuchen.

Das Wichtigste zuerst: Sicherheit an Bord

Die Expedition M182 startete am 31.05.2022 um 9:00 Uhr Ortszeit in Mindelo auf Sao Vicente, das zum Archipel der Kapverden im Atlantik bei 16°53′ N und 25° 00′ W gehört. Das Schiff lief mit 61 Personen an Bord aus: 28 Wissenschaftler und 33 Besatzungsmitglieder, darunter Brücken-, Decks-, Maschinen- und Messepersonal.

Kurz nach dem Auslaufen hielt die zweite Offizierin einen Vortrag über die Sicherheitsprotokolle des Schiffes, an den sich eine Sicherheitsübung anschloss. Die wichtigsten Signaltöne an Bord sind der „Generalalarm“ und der „Alarm zum Verlassen des Schiffes“. Der schrille Ton des Generalalarms, sieben kurze und ein langer Ton, weist die gesamte Besatzung der FS Meteor darauf hin, Ihre Schwimmweste anziehen und sich zur Musterstelle zu begeben. Die Musterstelle ist ein ausgewiesener Sammelpunkt, der aber von Schiff zu Schiff variieren kann. Im Falle der FS Meteor ist die Musterstelle das Arbeitsdeck. Im Falle des „Alarms zum Verlassen des Schiffes“, wiederholende kurze und lange Töne, würde gesamte Besatzung sich auf direktem Wege Ihre Schwimmweste und Überlebensanzug holen und sich direkt zu dem zugewiesenen Rettungsboot begeben. Die FS Meteor ist mit zwei Rettungsbooten ausgestattet in die bis zu 79 Personen passen, dazu noch weitere sechs Rettungsinseln, insgesamt über 123 Rettungswesten und 108 Notanzügen.

Weiterhin, ist ein wichtiges Sicherheitsthema an Bord natürlich COVID-19. Vor Beginn der M182 Expedition, mussten die Wissenschaftler einen vollständigen Impfstatus und einen negativen PCR-Test vorweisen. Weitere tägliche Antigen-Tests und Maskenvorschriften wurden eingeführt, um einen möglichen Ausbruch auf dem Schiff in der ersten Woche der Expedition zu überprüfen. Erfreulicherweise waren alle Tests negativ und die Wissenschaftler können somit für die nächsten sechs Wochen in einer COVID-freien Umgebung arbeiten.

Die Arbeit an Board

Am Abend des 31.05.2022 erreichte die FS Meteor des Cabo Verde Ocean Observatory (CVOO). An dieser ersten Station setzten die Wissenschaftler die CTD/Rosette aus, um in vorher festgelegten Wassertiefen Proben für verschiedene biologische und chemische Analysen zu nehmen. Danach fuhr die FS Meteor zum westlichsten Arbeitsgebiet “E1”, um zwei Transponder, eine weitere CTD/Rosetten und einen Multicorer (MUC) zur Sedimentbeprobung auszubringen. Der erste Tag der Beprobung wurde mit einer Fächerecholot-Kartierung abgeschlossen, welches bathymetrische Karten des Meeresbodens liefert und als Grundlage für den Einsatz der benthischen Geräte dienen wird.

In den darauffolgenden Tagen setzten die Wissenschaftler mehrere Geräte zwischen den Stationen E1 und E2 ein. Insgesamt wurden fünf CTDs zur Entnahme von Wasserproben gefahren, vier Multinetz-Einsätze zur Entnahme von Proben der pelagischen Fauna mit einer Größe von mehr als 1 cm, drei BIGO-Lander-Einsätze zur Messung der Flüsse im Sediment, fünf MUCs zur Entnahme von Sedimentproben und mehrere Vermessungen des Meeresbodens durch das geschleppte Kamerasystem XOFOS und dem Rover “Panta Rhei” durchgeführt.

Unvorhergesehene Rückschläge

Während der Planungsphase von M182 steckten einige benötigten Pumpen noch im Zoll fest, während andere Ersatzteilbestellungen falsche geliefert wurden. Zwar konnte der Pumpenmangel durch wissenschaftliche Zusammenarbeit behoben werden, aber die notwendigen Ersatzteile für die Navigationseinheit des autonomen Fahrzeugs (English AUV) vom US-Hersteller konnten nicht rechtzeitig organisiert werden. Glücklicherweise sind die Stationsarbeiten in der Nähe von Kap Verde recht zeitaufwändig, so dass die fehlenden Ersatzteile in den kommenden Tagen nachgereicht werden können. Dann werden die Wissenschaftler mit allen wissenschaftlichen Geräten ausgerüstet sein, um die von der mauretanischen Küste kommenden Ozeanwirbel zu beproben.

Verfolgt die Expedition auf unserem Instagram-Kanal @oceanstories.ebus und findet den detaillierten Wochenbericht auf www.ldf.uni-hamburg.de/en/meteor/wochenberichte

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