#MSM106 Floating University- Life onboard of Maria S. Merian

The multinet is coming back onboaord / Das Multinetzt kommt zurück an Bord Foto: Björn Fiedler

What would you expect to see on a research vessel crossing the North-East Atlantic ocean on its way from Cape Verde to Germany? What do you think about the life onboard? Herein, we want to talk about the progress of the work within the expedition MSM106, the free time, the policies onboard, how we deal with the pandemic situation in a small space and how the relationship is between students and the crew members on the one hand, the relationship between the students and the instructors on the other hand.

About the work

Any starting time will be challenging to mention because we work all the time. The station activities are scheduled during day and night. The different activities range from laboratory work to work on deck. The laboratory tasks include sample analysis and on deck monitoring. Sample analyses are plankton analysis, fish identification, oxygen analysis, microplastic analysis, salinity analysis. Deck activities include the deployment of the CTD, the Multinet, the Katamaran, the IKMT-net, a Mooring, four Argo floats, the weather. Students are organized in rotative groups with the respective instructors from one module to another.

Onboard life is work and free time and we also fun with our colleagues and instructors.

Free time

The free time is used for different activities, mostly relaxing. E.g. we  visit the others colleagues in their rooms, share a  drink and have a fun discussion about our day. Onboard we can have fun by playing table football and table tennis, do sports in the gym to o lose some weight and keep the body healthy. We also like to hang out on the deck watching at the sea while. We also use our free time to watch films and our wash clothes in the washing machine. We also can take a coffee at anytime at the coffee machine and go shopping for some sweets onboard when the shop is opened.

Table tennis / Tischtennis
Table soccer / Tischfussball

However, the life on board is regulated

About the policies on board

Security is a priority on board. First of all, the working conditions must be respected, and equipment for the work must be appropriately used. Therefore, safety boots and clothes are available to keep a safe workplace and protect our bodies against cold when we are working on deck. We are not used to cold weather so we have to dress extra carefully. Besides that, working clothes are not allowed inside, within the cabins and restaurant to keep the vessel clean. Meetings and meal times are carefully scheduled and respected.

The gym room can be used only by one person at a time to avoid crowding, and you must register before.

Another enthusiast activity onboard is the exercise regarding safety drilling. Indeed, to be ready against any eventuality, a training named “safety drilling” is organized. During the exercise we have to wear our lifejacket. In case of a emergency it will prevent us from drowning. Thus, everybody is requested to wear long clothes, working shoes, a woollen hat and a lifejacket to get inside the life boat a few times.

Safety training / Sicherheitsübung
Inside the rescue boat / Im Rettungsboot

Among the policies, wearing a mask is mandatory to deal with an eventual pandemic onboard during the first seven days after boarding.

How are we dealing with the pandemic on board?

The situation of the pandemic is taken to heart on the boat. Before we got onto the vessel, we had to stay at home for a two weeks lockdown to avoid interacting with people before the departure. During the lockdown, we performed several tests. Once on the research vessel, the antigen tests became mandatory every day, and a PCR test was implemented after the first week. We were only allowed to use KN95 masks on the ship and were asked to stay in the cabins as much as possible during the first days.

Due to all these measures, everybody is safe, and things are running friendly between students, instructors, and crew members.

Relations between students and instructors, students and members of the crew

Out of professional relation, students, instructors, and crew members are friendly related. Respective countries’ cultures and traditions are discussed and shared. Instructors are also available at any time to listen to students’ worries. Students and instrucors are meeting at eye level. We also have a particular student-instructor who is a student and instructor at the same time. As an instructor he is responsible for the module of oxygen measurements. He was chosen as being reliable to whom everybody can address his worries.

Members of the crew are also available to give a hand when needed. For instance, a student wanted to know the use of the gym devices and was helped by one of the crew members.

Team work

We are very thankful to WASCAL, GEOMAR and BMBF, who made that happen.

Tora and Nuno

DAS LEBEN AN BORD DER Maria S. Merian

Was würdest du auf einem Forschungsschiff erwarten zu sehen, welches den Nordost-Atlantik auf dem Weg von den Kapverden nach Deutschland überquert? Was denkst du über das Leben an Bord? Hier wollen wir über den Ablauf der Arbeit im Rahmen der Expedition MSM106, die Freizeit, die Bedingungen an Bord, den Umgang mit der Pandemie-Situation auf engem Raum und das Verhältnis zwischen Studierenden und Besatzungsmitgliedern einerseits und zwischen Studierenden und Ausbildern andererseits sprechen.

Über die Arbeit

Es ist schwierig, eine Anfangszeit zu nennen, da wir die ganze Zeit über arbeiten. Die Stationsarbeiten sind für den Tag und die Nacht geplant. Die verschiedenen Tätigkeiten reichen von Laborarbeiten bis hin zu Arbeiten an Deck. Zu den Laborarbeiten gehören Probenanalysen und die Überwachung an Deck. Bei den Probenanalysen handelt es sich um Planktonanalysen, Fischidentifizierung, Sauerstoffanalysen, Mikroplastikanalysen und Salzgehaltsanalysen. Zu den Tätigkeiten an Deck gehören der Einsatz der CTD, des Multinets, des Katamarans, des IKMT-Netzes, einer Verankerung, von vier Argo-Floats und der Wetterballon. Die Studierenden werden in rotierenden Gruppen mit den jeweiligen Ausbildern von einem Modul eingeteilt.

Das Leben an Bord besteht aus Arbeit und Freizeit und wir haben auch Spaß mit unseren Kolleg:Innen und Ausbilder:Innen.

Freie Zeit

Die freie Zeit wird für verschiedene Aktivitäten genutzt, meistens zum Entspannen. Wir besuchen z.B. die anderen Studierende in ihren Kammern, trinken etwas und unterhalten uns über unseren Tag. Freie Zeit

Die freie Zeit wird für verschiedene Aktivitäten genutzt, meistens zum Entspannen. Wir besuchen z.B. die anderen Kollegen in ihren Zimmern, genießen An Bord können wir uns beim Tischfußball und Tischtennis amüsieren, im Fitnessstudio Sport treiben, um abzunehmen und den Körper gesund zu halten. Wir verbringen auch gerne Zeit an Deck und beobachten das Meer. Wir nutzen unsere Freizeit auch, um Filme zu schauen und unsere Wäsche in der Waschmaschine zu waschen. Wir können auch jederzeit einen Kaffee an der Kaffeemaschine bekommen und ein paar Süßigkeiten an Bord kaufen, wenn der Laden geöffnet ist.

Das Leben an Bord ist jedoch geregelt

Über die Verhaltensregeln an Bord

Sicherheit wird an Bord groß geschrieben. In erster Linie müssen die Arbeitsvorschriften eingehalten werden, und die Arbeitsausrüstung muss angemessen verwendet werden. Daher stehen Sicherheitsstiefel und Arbeitskleidung zur Verfügung, um einen sicheren Arbeitsplatz zu gewährleisten und unsere Körper vor Kälte zu schützen, wenn wir an Deck arbeiten. Da wir nicht an kaltes Wetter gewöhnt sind, müssen wir uns besonders sorgfältig kleiden. Außerdem ist Arbeitskleidung in den Kabinen und im Restaurant nicht erlaubt, um das Schiff sauber zu halten. Besprechungen und Essenszeiten sind festgelegt und müssen sorgfältig eingehalten werden.

Der Fitnessraum kann jeweils nur von einer Person genutzt werden, um überfüllte Räume zu vermeiden, und man muss sich vorher anmelden.

Eine weitere beliebte Aktivität an Bord sind die Sicherheitsübungen. Um für alle Eventualitäten gewappnet zu sein, wird ein Training namens “Safety Drilling” organisiert. Während dieser Übung müssen wir unsere Schwimmweste tragen. Im Ernstfall wird sie uns vor dem Ertrinken bewahren. Daher wird jeder gebeten, lange Kleidung, Arbeitsschuhe, eine Wollmütze und eine Rettungsweste zu tragen und ein paar Mal in das Rettungsboot zu steigen.

Zu den Maßnahmen gehört auch, dass das Tragen einer Maske in den ersten sieben Tagen vorgeschrieben ist, um einer potenziellen Coronaausbruch an Bord zu verhindern.

Wie gehen wir mit der Pandemie an Bord um?

Die Situation der Pandemie wird auf dem Schiff sehr ernst genommen. Bevor wir an Bord kommen konnten, mussten wir zwei Wochen lang zu Hause bleiben, um den Kontakt mit Menschen vor der Abfahrt zu vermeiden. Während der Ausgangssperre haben wir mehrere Tests durchgeführt. Sobald wir auf dem Forschungsschiff waren, wurden die Antigentests täglich obligatorisch, und nach der ersten Woche wurde ein PCR-Test eingeführt. Wir durften auf dem Schiff nur KN95-Masken tragen und wurden gebeten, in den ersten Tagen so viel wie möglich in den Kabinen zu bleiben.

Dank all dieser Maßnahmen sind alle sicher.

Beziehungen zwischen Studierenden und Ausbilder:innen, Studierenden und Besatzungsmitgliedern

Die Beziehungen zwischen Studierenden, Ausbilder:innen und Besatzungsmitgliedern sind nicht nur professionell, sondern auch freundschaftlich. Die Kulturen und Traditionen der jeweiligen Länder werden diskutiert und ausgetauscht. Die Ausbilder:innen haben auch jederzeit ein offenes Ohr für die Sorgen der Studierenden. Studierende und Lehrkräfte begegnen sich auf Augenhöhe. Wir haben auch einen besonderen Studenten-Lehrer, der gleichzeitig Student und Ausbilder ist. Als Ausbilder ist er für das Modul der Sauerstoffmessungen verantwortlich. Er wurde als zuverlässiger Ansprechpartner ausgewählt, an den sich jeder mit seinen Sorgen wenden kann.

Die Mitglieder der Besatzung stehen auch zur Verfügung, um bei Bedarf zu helfen. Zum Beispiel wollte ein Student wissen, wie man die Fitnessgeräte benutzt und wurde von einem der Crewmitglieder unterstützt.

Wir sind WASCAL, GEOMAR und dem BMBF sehr dankbar, dass sie das möglich gemacht haben.

Tora und Nuno

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