#MOSESEDDYHUNT: Einblick in die Wassersäule / Looking into the water column

Die Ozean Gleiter werden zunächst auf ein kleines Boot gebracht und von dort ins Wasser eingelassen. / The ocean gliders are first brought onto a small boat and then deployed into the water. Photo: HZG/Paulo Calil Die Ozean Gleiter werden zunächst auf ein kleines Boot gebracht und von dort ins Wasser eingelassen. / The ocean gliders are first brought onto a small boat and then deployed into the water. Photo: HZG/Paulo Calil

(English below)  Seit 14 Tagen sind wir nun schon an Bord des Forschungsschiffs FS METEOR. Unser Ziel ist es, die Wechselwirkungen im Meer rund um die Kap Verden herum zu untersuchen. Dafür haben wir schon eine ganze Reihe von Instrumenten eingesetzt, mit denen wir die Meeresoberfläche und die Wassersäule vermessen und beobachten.

Die HZG-Wissenschaftler an Bord beschäftigen sich insbesondere mit den Ozean-Gleitern(Lucas Merckelbach und Larissa Schultze), Wellenmonitoring mit Radartechnologie (Ruben Carrasco), Oberflächenfarben- und Satellitenbildern (Martin Hieronymi) und der Schleppkette, genannt TIA vom Englischen „towed instrument array“ (Paulo Calil, Thomas Kock und Daniel Blandfort).

Die TIA enthält Temperatur-, Salzgehalt, Sauerstoff- und Chlorophyllsensoren, die hinter dem Schiff hergezogen werden. Damit können wir die verschiedenen Eigenschaften des Wassers sehr detailliert und hochaufgelöst bestimmen. Mit den Geräten, die auf dem neuesten Stand der Technik sind, gelingt es uns, einen Einblick in die komplexen Zusammenhänge im Ozean zu erhalten. Dabei interessiert wir uns vor allem, in welchen Zeiträumen und in welchen räumlichen Ausdehnungen sich Veränderungen im Wasser abspielen, Veränderungen, die nicht nur die physikalischen und chemischen Eigenschaften des Wassers, sondern auch die Artenzusammensetzung, die Vielfalt und die Struktur des Ökosystems insgesamt beeinflussen

Unser Kollege Daniel Blandfort hat außerdem eine CPICS-Kamera (aus der Forschungsgruppe von Klas Ove Möller) installiert, die Bilder von den kleinsten Meeresorganismen in der Wassersäule macht. Diese Organismen können jeweils mit bestimmten Wassereigenschaften in Verbindung gebracht werden. Sie können als biologische Indikatoren für genau diese Eigenschaften genutzt werden..

Das alles hilft uns dabei zu verstehen, wie Ozean-Wirbel und Filamente auf das Ökosystem in dieser wichtigen Region des Weltozeans wirken – ganz besonders, da es die Verbindung zwischen dem sogenannten „eastern boundary upwelling system“ (EBUS) und dem offenen Ozean herstellt.

Viele Grüße von der METEOR, Paulo Calil (Helmholtz-Zentrum Geesthacht)

Mit der CPICS Kamera können winzige Mikroorganismen in der Wassersäule aufgenommen werden. / With the CPICS camera tiny micro organisms from the water column can be seen. Photo: HZG
Hier seht ihr uns an Deck der METEOR bei der Vorbereitung der Towed Instrument Array. / Here you can see us at the deck of METEOR during the deployment of the Towed Instrument Array. Photo: HZG

Operations on board RV METEOR are underway for 14 days now. With the objective of understanding the highly varying ocean environment around Cape Verde, a whole suite of instruments have been deployed in order to monitor the ocean surface and subsurface in real time. 

HZG scientists onboard are particularly involved with ocean gliders (Lucas Merckelbach and Larissa Schultze), wave monitoring with radars (Ruben Carrasco), surface ocean color and sattelite imagery (Martin Hieronymi) and the towed instrument array (TIA) (Paulo Calil, Thomas Kock and Daniel Blandfort). The TIA contains temperature, salinity, oxygen and chlorophyll sensors that are towed behind the ship. This allows the detection of ocean features at a very high resolution. 

The state-of-the-art instrumentation helps us to get a pulse of the ocean and what are the relevant time and spatial scales where significant changes occur. These changes affect not only the physical and chemical properties of the water but also species composition, diversity and the ecosystem structure overall. In fact, Daniel Blandfort has installed a CPICS camera (from Klas Ove Möller’s group) which takes pictures of marine organisms that are present in the water column and can be correlated with the water properties as we measure them.

This will help us understand how eddies and filaments affect the ecosystem behavior in this important region of the world’s ocean, which makes the connection between the eastern boundary upwelling system (EBUS) and the open ocean. 

Best regards from the METEOR, Paulo Calil (Helmholtz-Zentrum Geesthacht)

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