{"id":179,"date":"2024-05-22T05:36:14","date_gmt":"2024-05-22T03:36:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.oceanblogs.org\/so305-biocat-iioe2\/?p=179"},"modified":"2024-05-22T05:37:35","modified_gmt":"2024-05-22T03:37:35","slug":"die-night-ctd","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.oceanblogs.org\/so305-biocat-iioe2\/2024\/05\/22\/die-night-ctd\/","title":{"rendered":"Die Night CTD"},"content":{"rendered":"\n<p>von Kira Lange, GEOMAR Helmholtz Zentrum f\u00fcr Ozeanforschung Kiel<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery aligncenter columns-2 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><ul class=\"blocks-gallery-grid\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"458\" height=\"605\" src=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/so305-biocat-iioe2\/wp-content\/uploads\/sites\/101\/2024\/05\/Picture1-2.jpg\" alt=\"\" data-id=\"171\" data-full-url=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/so305-biocat-iioe2\/wp-content\/uploads\/sites\/101\/2024\/05\/Picture1-2.jpg\" data-link=\"https:\/\/www.oceanblogs.org\/so305-biocat-iioe2\/2024\/05\/22\/the-night-ctd\/picture1-2\/#main\" class=\"wp-image-171\" \/><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"458\" height=\"605\" src=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/so305-biocat-iioe2\/wp-content\/uploads\/sites\/101\/2024\/05\/Picture2-2.jpg\" alt=\"\" data-id=\"172\" data-full-url=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/so305-biocat-iioe2\/wp-content\/uploads\/sites\/101\/2024\/05\/Picture2-2.jpg\" data-link=\"https:\/\/www.oceanblogs.org\/so305-biocat-iioe2\/2024\/05\/22\/the-night-ctd\/picture2-2\/#main\" class=\"wp-image-172\" \/><\/figure><\/li><\/ul><figcaption class=\"blocks-gallery-caption\"><strong>Links: Mondlichtbild vom Forschungsschiff aus gesehen. Rechts: Foto der CTD in der N\u00e4he des Hangars, nachdem sie w\u00e4hrend einer n\u00e4chtlichen Station aus dem Wasser geholt wurde.<\/strong> (Foto: Riel Ingeniero)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Bzzz bzzz. Der Wecker klingelt morgens um 3.45 Uhr. Der erste verschlafene Blick des Tages geht auf DSHIP. DSHIP ist eine Plattform, auf der die Position des Schiffs und der CTD, einem Ger\u00e4t, mit dem man Salzgehalt, Temperatur, Tiefe und weitere Parameter messen kann, angezeigt wird. Auf welcher H\u00f6he ist die CTD? Gl\u00fcck gehabt, 400 m noch. Noch genug Zeit um wach zu werden, Probenflaschen zu labeln, Handschuhe rauszuholen, und den anderen leicht zerknautschten Fr\u00fchaufstehern einen guten Morgen zu w\u00fcnschen. Der erste Schritt geht raus aufs Deck. Wir stehen zusammen mit den Crew-Nachtschichtlern Thorge und Frank an der Reling und beobachten, wie die CTD im mystisch blau leuchtenden Wasser aufsteigt. Gelegentlich wird sie von verschiedenen Meeresbewohnern, wie Sepien, Fischen und Rochen begleitet. Dies l\u00f6st den ein oder anderen Freudenschrei aus.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/so305-biocat-iioe2\/wp-content\/uploads\/sites\/101\/2024\/05\/Picture3-2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-173\" width=\"509\" height=\"339\" \/><figcaption><strong>Kira entnimmt aus der Niskin-Flasche eine Wasserprobe zur Analyse der Sauerstoffkonzentration nach der Winkler-Methode<\/strong>. (Foto: Riel Ingeniero)<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Nachdem Thorge und Frank die CTD wieder heile und sicher an Deck bef\u00f6rdert haben und alle Vorbereitungen abgeschlossen sind, gibt uns das CTD-Team Rena und Qingwen das Signal zum Starten und das Sampling kann beginnen. Da nur wenige Menschen Proben nehmen, gibt es gl\u00fccklicherweise weder Wasser- noch Zeitstress. Alles l\u00e4uft ein wenig entspannter ab als tags\u00fcber.&nbsp; Beim Sampling mit am Start sind wie immer Dennis f\u00fcrs Isopren, Julia f\u00fcr die Halocarbons und\/oder Pigmente sowie Leon und Kira f\u00fcr Sauerstoff und N\u00e4hrstoffe.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus den Boxen im Hangar ert\u00f6nt die liebliche Stimme Udo Lindenbergs. W\u00e4hrend der Sonderzug nach Pankow f\u00e4hrt, t\u00fcfteln wir die geeignetste Sampling-Reihenfolge aus. Da verschiedene Gase unterschiedliche Fl\u00fcchtigkeiten besitzen, ist es wichtig, die Wasserproben in der richtigen Reihenfolge aus den Niskin-Bottles zu entnehmen. W\u00e4hrend Leon und Kira das fl\u00fcchtigste Gas Sauerstoff beproben, lauert ihnen Dennis bereits in seinen gelben Gummistiefeln mit Stahlkappe im Nacken. Nachdem Julia die Halocarbons gesampelt hat, kann schlie\u00dflich das Wettrennen zwischen Leon und Kira um die schnellste N\u00e4hrstoffprobenahme beginnen. Dies treibt den Adrenalinspiegel so richtig sch\u00f6n in die H\u00f6he und jegliche Restm\u00fcdigkeit verschwindet. F\u00fcr die darauffolgende Entspannung sorgt die langsam am Horizont auftauchende, rote Sonne. Die letzten Flaschen Pigmente werden abgef\u00fcllt, w\u00e4hrend sich der Himmel langsam von leuchtend apricot bis strahlend blau f\u00e4rbt. Nachdem der letzte Tropfen Wasser \u00fcberf\u00fchrt wurde, \u00fcbernimmt das Go-Flo-Team den Hangar. Unsere Probenflaschen k\u00f6nnen in die Labore gebracht und die Filtrationen und Messungen gut gelaunt gestartet werden. Jetzt dauert es nur noch eine Stunde, bis wir fr\u00fchst\u00fccken k\u00f6nnen. Zum Gl\u00fcck ist heute Donnerstag, seem\u00e4nnischer Sonntag, da gibt es immer Croissants mit der hei\u00df begehrten Himbeermarmelade.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"568\" height=\"378\" src=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/so305-biocat-iioe2\/wp-content\/uploads\/sites\/101\/2024\/05\/Picture4.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-174\" \/><figcaption><strong>Dennis arbeitet mit dem Gaschromatograph-Massenspektrometer (GC-MS)<\/strong>. (Foto: Riel Ingeniero)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Kira Lange, GEOMAR Helmholtz Zentrum f\u00fcr Ozeanforschung Kiel Bzzz bzzz. Der Wecker klingelt morgens um 3.45 Uhr. Der erste verschlafene Blick des Tages geht auf DSHIP. DSHIP ist eine Plattform, auf der die Position des Schiffs und der CTD, einem Ger\u00e4t, mit dem man Salzgehalt, Temperatur, Tiefe und weitere Parameter messen kann, angezeigt wird. 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