{"id":387,"date":"2015-01-18T20:18:37","date_gmt":"2015-01-18T20:18:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.oceanblogs.org\/so237\/?p=387"},"modified":"2015-03-09T09:22:44","modified_gmt":"2015-03-09T09:22:44","slug":"fs-sonne-17-januar-2015-16-41-64-n-59-57-35-w","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.oceanblogs.org\/so237\/2015\/01\/18\/fs-sonne-17-januar-2015-16-41-64-n-59-57-35-w\/","title":{"rendered":"FS Sonne, 17. Januar 2015,  16\u00b0 41.64&#8242; N  59\u00b0 57.35&#8242; W"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ein Nachteulenbericht<\/strong><\/p>\n<p>Des Nachts, wenn die Musik im Hangar verstummt, die Labore und Flure wie ausgestorben erscheinen oder alle gemeinsam das neue Jahr begr\u00fc\u00dfen, dann beginnt meine Arbeit. Regelm\u00e4\u00dfig erschreckt meine nach Kaffee suchende Erscheinung Mitglieder der Besatzung, die zu solcher Stunde nur selten mit wachen Wissenschaftlern rechnen. Meine wissenschaftlichen Kollegen verwirre ich mit meiner unregelm\u00e4\u00dfigen Anwesenheit zu Meetings und Mahlzeiten und sorge auf abendlichen Veranstaltungen mit einem verschlafenen Blick f\u00fcr Verwunderung. Ich bin Meike Klischies, Masterstudentin an der Uni Kiel, arbeite als \u201eHiWi\u201c am Geomar und hier an Bord \u00fcberwache ich das F\u00e4cherecholotsystem (kurz \u201eMultibeam\u201c vom engl. multi-beam echosounder) von Mitternacht bis sechs Uhr morgens.<br \/>\nSeitdem wir die \u00f6konomische 200-Meilenzone (engl.: exclusive economic zone = EEZ) der Kapverden verlassen haben, kartieren wir mit dem Multibeam kontinuierlich den Meeresboden unter uns. Zwar arbeitet das System \u00fcberwiegend automatisch und auch sehr zuverl\u00e4ssig, doch Systemabst\u00fcrze gibt es hin und wieder, weshalb das System st\u00e4ndig \u00fcberwacht werden muss. Da ein Hauptziel dieser Expedition eine m\u00f6glichst gro\u00dffl\u00e4chige Kartierung des Meeresbodens entlang der Vema-Transformst\u00f6rung ist, m\u00fcssen wir f\u00fcr m\u00f6glichst l\u00fcckenlose Daten sorgen. Deshalb behalten wir das System st\u00e4ndig im Auge \u2013 auch nachts, \u00fcber die Weihnachtstage oder Neujahr.<br \/>\nWir, das ist das Bathymetrie-Team, bestehend aus insgesamt vier Geowissenschaftlern mit unterschiedlichsten Spezialisierungsbereichen, aber einem gemeinsamen Interesse an der Ozeanbodenkartierung mit Schiffsdaten sowie Daten vom AUV (autonomes Unterwasservehikel). So habe ich mich in meinem Masterstudium nicht nur auf die geologische Interpretation von bathymetrischen Daten spezialisiert, sondern besch\u00e4ftige mich auch mit hydrothermalen Systemen und Erzlagerst\u00e4tten am Meeresboden. Um sechs Uhr fr\u00fch werde ich von Dr. Nico Augustin abgel\u00f6st. Er ist Geologe am Geomar und auf die Kartografie und Interpretation tektonischer und vulkanischer Prozesse in aktiven Riftzonen spezialisiert (besonders interessiert ihn das Rote Meer, das genau wie der Mittelatlantische R\u00fccken zu den langsam spreizenden Rifts geh\u00f6rt). Am Nachmittag, von 12 bis 18 Uhr, \u00fcberwacht Dr. Isobel \u201eIzzy\u201c Yeo das Multibeam. Sie ist Vulkanologin und interessiert sich f\u00fcr die Bildung ozeanischer Kruste an Mittelozeanischen R\u00fccken. Au\u00dferdem arbeitet sie mit bathymetrischen Daten und Seitensichtsonar-Daten des AUV. Zusammen mit Nico leitet sie unser Team. Sie koordinieren die Kartierungen zusammen mit dem Fahrtleiter und den Wissenschaftlern anderer Fachbereiche f\u00fcr die Stationsarbeiten. Dirk Metz, Doktorand f\u00fcr marine Geologie und Geophysik an der Universit\u00e4t Oxford, komplettiert unser Team und l\u00f6st Izzy um 18 Uhr mit seiner Schicht ab, um dann um Mitternacht wieder an mich zu \u00fcbergeben.<br \/>\nW\u00e4hrend unseren Schichten greifen wir regelm\u00e4\u00dfig die Rohdaten des Multibeam ab und erstellen als erstes (und wichtigstes) Sicherheitskopien. Danach bereinigen wir die Daten von Ausrei\u00dfern und Fehlmessungen. Dieses (sehr Zeitintensive) prozessieren der Daten erfordert ein fundiertes Verst\u00e4ndnis \u00fcber die Struktur und die Geologie des Meeresbodens. Aus den \u201egeputzten\u201c Daten erstellen wir dann digitale Gel\u00e4ndemodelle (engl. digital elevation models = DEM), die wir in unser Geoinformations-System (GIS) einpflegen. In diesem Projekt sammeln wir alle verf\u00fcgbaren Daten, erstellen Karten und planen auf Grundlage dessen die weitere Kartierroute und die Stationsarbeiten.<br \/>\nAu\u00dferdem berechnen wir f\u00fcr unsere eigene Forschung mit diesen H\u00f6henmodellen verschiedenste Gel\u00e4ndestatistiken und vieles mehr. So werten wir z.B. auch die R\u00fcckstreuungsdaten des Multibeam (engl. backscatter) aus, quasi die akustische Reflektivit\u00e4t des Meeresbodens. Zusammen mit Gesteins- und Sedeimentproben der Petrologen und Biologen, k\u00f6nnen wir dann die Backscatterdaten und das Gel\u00e4ndemodell geologisch interpretieren. Ein Ziel dieser Ausfahrt ist es, die Entstehung ozeanischer Kruste \u00fcber die Zeit zu rekonstruieren. Die \u00e4lteste von uns kartierte Kruste ist etwa 110 Millionen Jahre alt und zu einer Zeit entstanden, als Dinosaurier die Erde bewohnten. Im Moment befinden wir uns genau \u00fcber dem Rift des Mittelatlantischen R\u00fcckens, wo ganz neue ozeanische Kruste gebildet wird \u2013 genau jetzt.<br \/>\nHeute Nacht beginnt die Stationsarbeit im aktiven Zentrum der Vema-Verwerfungszone am Mittelatlantischen R\u00fccken und ich bin einmal nicht als einzige Wissenschaftlerin wach. W\u00e4hrend wir auf Station sind und ortsfest bleiben, haben wir Bathymetriker Zeit, die neuesten Daten zu prozessieren, Karten vorzubereiten, die f\u00fcr die Stationsarbeit ben\u00f6tigt werden und ich habe etwas Zeit diesen Blogeintrag zu schreiben. Dann werde ich gleich mit den anderen \u201eSp\u00e4tst\u00fccken\u201c und den Tag verschlafen.<\/p>\n<p>Also dann\u2026 Guten Morgen!<br \/>\nMeike Klischies, Geomar \u2013 Helmholtz-Zentrum f\u00fcr Ozeanforschung Kiel.<\/p>\n<p><small><br \/>\n[<em>English<\/em>]<\/small><\/p>\n<p><strong>A night owl\u2019s report<\/strong><\/p>\n<p>At night, when the music dies away in the hangar, the labs and corridors are deserted or everybody welcomes the New Year \u2013 then, my work begins. My appearance from the shadows in search of coffee regularly shocks crew members that do not expect to see an awake scientist during the depths of night. My colleagues are confused by what seems like my random attendance at meetings or meals and astonished by my sleepy look during evening events. I am Meike Klischies, a master\u2019s student at the University of Kiel, working as a \u201cHiWi\u201d at Geomar and here on board, I monitor the multi-beam system from midnight until 6 a.m.<br \/>\nSince we left the exclusive economic zone (EEZ) of the Cape Verdes, we have been mapping the seafloor underneath the ship with the multi-beam echosounder continuously. Although the system dominantly works automatically and is very reliable, such systems can crash, so they must be monitored continuously. As a main goal of this cruise is to map the seafloor along the Vema Fracture Zone extensively, we need to avoid gaps in the data \u2013 this means the system must be watched all the time, even during the night, on Christmas and New Year.<br \/>\nWe, the bathymetry team, consist of four geoscientists with different backgrounds and research profiles, but all of whom have an interest in seafloor imaging, both using ship data and the Autonomous Underwater Vehicle (AUV). During my master\u2019s studies, I specialized in hydrothermal systems and ore deposits on the seafloor, besides the geological interpretation of bathymetric data. At 6 a.m., Dr. Nico Augustin takes over, geologist at Geomar, focusses on the cartography of tectonic and volcanic processes in active rift zones (in particular the Red Sea, a slow-spreading rift like the Mid-Atlantic Ridge). In the afternoon, from noon till 6 p.m., Dr. Isobel Yeo \u201cIzzy\u201d watches the multi-beam system. She is a volcanologist focussing on how new ocean crust is constructed at mid-ocean ridges and works predominantly with ship multibeam and AUV sidescan sonar data. Together with Nico, she leads our team. They are responsible for the coordination and planning, alongside the chief scientist and the scientists of other disciplines, of the station work. Dirk Metz is a PhD student in marine geology and geophysics at the University of Oxford, and completes our team, covering the watch from 6 p.m. until midnight.<br \/>\nDuring our shifts, we regularly copy the raw data from the system and, first and most importantly, produce backup copies. Then we process the data. For this (very time consuming) editing process a firm foundation in morphology and structure of the seafloor is necessary, so that just outliers and wrong soundings are rejected. Based on this \u201ccleaned\u201d data we calculate a digital elevation model (DEM) and load this into a geoinformation system (GIS) project. In there, we collect all available data, produce maps and plan the next mapping surveys and work stations.<br \/>\nMoreover, we use the DEM for diverse geomorphological statistics for our own reearch. We also examine the so called backscatter information from the multi-beam system (basically the reflectivity of the seafloor). This data is used in combination with the information from rock and sediment sampling to interpret our bathymetric model in terms of geology. One aim of this cruise is to reconstruct the formation of oceanic crust over time. The oldest seafloor we mapped so far is about 110 million years old and was formed at a time dinosaurs inhabited the Earth. At this moment, we are directly above the rift of the Mid-Atlantic Ridge, where brand-new oceanic crust is beeing formed, right now.<br \/>\nTonight, our station work begins within the active center of the Vema Transform Fault at the Mid-Atlantic Ridge, and, unusually, I am not the only scientist awake! During working station, we do not change our position and this gives us bathymetrists the time to process data, produce the maps that are needed for station work and I can write this blog entry. After that I am going to have \u201clatefast\u201d and then it\u2019s off to bed for me, just as the other scientists are getting up for the day.<\/p>\n<p>So\u2026 Good Morning!<br \/>\nMeike Klischies, Geomar \u2013 Helmholtz-Centre for Ocean Research Kiel<\/p>\n<div id=\"attachment_383\" style=\"width: 478px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/so237\/wp-content\/uploads\/sites\/31\/2015\/01\/SO-237__2015-01-17__02.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-383\" src=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/so237\/wp-content\/uploads\/sites\/31\/2015\/01\/SO-237__2015-01-17__02-468x263.jpg\" alt=\"Meike \u00fcberwacht die Monitore. \/ Meike on watch. \u00a9Meike Klischies\" width=\"468\" height=\"263\" class=\"size-medium wp-image-383\" srcset=\"https:\/\/www.oceanblogs.org\/so237\/wp-content\/uploads\/sites\/31\/2015\/01\/SO-237__2015-01-17__02-468x263.jpg 468w, 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\u00fcberpr\u00fcft die Einstellungen am Multibeam. \/ Dirk is checking the runtime parameters of the multibeam system. \u00a9Nico Augustin\" width=\"468\" height=\"312\" class=\"size-medium wp-image-386\" srcset=\"https:\/\/www.oceanblogs.org\/so237\/wp-content\/uploads\/sites\/31\/2015\/01\/SO-237__2015-01-17__05-468x312.jpg 468w, https:\/\/www.oceanblogs.org\/so237\/wp-content\/uploads\/sites\/31\/2015\/01\/SO-237__2015-01-17__05.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 468px) 100vw, 468px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-386\" class=\"wp-caption-text\">Dirk \u00fcberpr\u00fcft die Einstellungen am Multibeam. \/ Dirk is checking the runtime parameters of the multibeam system. \u00a9Nico Augustin<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_381\" style=\"width: 478px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/so237\/wp-content\/uploads\/sites\/31\/2015\/01\/SO-237__2015-01-17__06.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" 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Rechts ein Ausschnitt der Multibeam-Bathymetrie, die wir auf dieser Expedition in drei Linien (in Ost-West-Richtung) kartiert haben und in 60 m Aufl\u00f6sung darstellen k\u00f6nnen. Die Farbgebung der Karten ist an die jeweiligen H\u00f6henunterschiede angepasst, der Ma\u00dfstab ist jedoch bei beiden Karten gleich. \/ Left: A topographic map of the Pl\u00f6n-Kiel area (data from the US Geological Survey) in a 30 m spatial resolution. Right: A part of our multibeam bathymetry produced during this expedition that consists of three swath lines (trending east-west) and gridded in 60 m spatial resolution. The colour codes of the maps are adapted to the range in elevations (or depths), but the scales are the same in both maps. \u00a9Nico Augustin\" width=\"468\" height=\"299\" class=\"size-medium wp-image-381\" srcset=\"https:\/\/www.oceanblogs.org\/so237\/wp-content\/uploads\/sites\/31\/2015\/01\/SO-237__2015-01-17__06-468x299.jpg 468w, https:\/\/www.oceanblogs.org\/so237\/wp-content\/uploads\/sites\/31\/2015\/01\/SO-237__2015-01-17__06.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 468px) 100vw, 468px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-381\" class=\"wp-caption-text\">Links eine topographische Karte vom Kreis Pl\u00f6n und Kiel (Daten vom US Geological Survey) mit einer Aufl\u00f6sung von 30 m. Rechts ein Ausschnitt der Multibeam-Bathymetrie, die wir auf dieser Expedition in drei Linien (in Ost-West-Richtung) kartiert haben und in 60 m Aufl\u00f6sung darstellen k\u00f6nnen. Die Farbgebung der Karten ist an die jeweiligen H\u00f6henunterschiede angepasst, der Ma\u00dfstab ist jedoch bei beiden Karten gleich. \/ Left: A topographic map of the Pl\u00f6n-Kiel area (data from the US Geological Survey) in a 30 m spatial resolution. Right: A part of our multibeam bathymetry produced during this expedition that consists of three swath lines (trending east-west) and gridded in 60 m spatial resolution. The colour codes of the maps are adapted to the range in elevations (or depths), but the scales are the same in both maps. \u00a9Nico Augustin<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Nachteulenbericht Des Nachts, wenn die Musik im Hangar verstummt, die Labore und Flure wie ausgestorben erscheinen oder alle gemeinsam das neue Jahr begr\u00fc\u00dfen, dann beginnt meine Arbeit. Regelm\u00e4\u00dfig erschreckt meine nach Kaffee suchende Erscheinung Mitglieder der Besatzung, die zu solcher Stunde nur selten mit wachen Wissenschaftlern rechnen. 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