{"id":98,"date":"2019-05-19T16:38:08","date_gmt":"2019-05-19T15:38:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.oceanblogs.org\/pos534\/?p=98"},"modified":"2019-05-20T16:48:23","modified_gmt":"2019-05-20T15:48:23","slug":"gruse-von-der-rrs-james-cook","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.oceanblogs.org\/pos534\/2019\/05\/19\/gruse-von-der-rrs-james-cook\/","title":{"rendered":"Gr\u00fc\u00dfe von der RRS JAMES COOK"},"content":{"rendered":"\n<p>Der gr\u00f6\u00dfte Teil meiner Fahrtzeit ist mittlerweile vorbei und ich durfte viele spannende Erfahrungen machen. Da es meine erste Seereise war, war alles neu f\u00fcr mich und ich wusste vorher nicht, was mich erwarten wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf der James Cook, unser britisches Partnerschiff vor Ort, f\u00e4hrt auch eine Studentin mit. F\u00fcr sie ist die Forschung ein ganz neuer Bereich. Per Mail sind wir in Kontakt und ich habe sie gefragt, wie es ihr auf dem Forschungsschiff gef\u00e4llt und was dort an Bord so passiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Ihre Antwort ist folgende:<\/p>\n\n\n\n<p><em>Hallo Saskia,<br>Auch hier auf der James Cook, vergeht die Zeit wirklich wahnsinnig schnell. Wir sind mittlerweile 2 Wochen auf See und ungef\u00e4hr genau so viel liegt nochmal vor uns. Mit dem Wetter hatten wir bislang echt total Gl\u00fcck! Es hat noch kein einziges Mal geregnet und die See ist auch sehr ruhig. Perfekt f\u00fcr eine optimale Durchf\u00fchrung unserer Versuche! <\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Wie du wei\u00dft, haben wir einen gro\u00dfen Gastank mit CO2 auf den Meeresboden gebracht und lassen dieses kontrolliert aus Rohren, die das Team 3 Meter unter dem Meeresboden verlegt hat, aufsteigen. So k\u00f6nnen wir quasi ein kleines Leck im Meeresboden simulieren, um auch mehrere Messtechniken zu erproben und neue Methoden zu erforschen, wie solche Lecks in der riesigen Nordsee schnell gefunden werden k\u00f6nnten. Jonas, mein Kollege vom GEOMAR aus Kiel, und ich benutzen daf\u00fcr zwei sogenannte benthische Kammern. Diese helfen uns, Fl\u00fcsse von z.B. Sauerstoff und anderen gel\u00f6sten Stoffen zwischen Sediment und Bodenwasser zu verfolgen. <\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Ich muss sagen, ich habe die Arbeit f\u00fcr \u201edas bisschen Wassersammeln\u201c zu Beginn des Projekts wirklich untersch\u00e4tzt, denn da wusste ich noch nicht, was man alles vor- und nachbereiten muss! Die Kammer wird kurz vor dem Tauchgang programmiert und mit Hilfe des Tauchroboters (ROV) \u201eISIS\u201c auf den Meeresboden gebracht. Das ist jedes Mal total spannend und die Stimmung im \u00dcberwachungsraum des ROVs erinnerte mich am Anfang immer ein bisschen an die w\u00e4hrend einer Mondlandung. Alle starren gespannt auf die zig Bildschirme (siehe Bild oben) und verfolgen, mit welcher Leichtigkeit das Team den riesigen Tauchroboter samt seinen Greifarmen steuert.<\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"535\" src=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/pos534\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2019\/05\/ISIS_SoMe.jpg\" alt=\"Das ROV ISIS. Photo: Ben Roche\" class=\"wp-image-101\" srcset=\"https:\/\/www.oceanblogs.org\/pos534\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2019\/05\/ISIS_SoMe.jpg 800w, https:\/\/www.oceanblogs.org\/pos534\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2019\/05\/ISIS_SoMe-480x321.jpg 480w, https:\/\/www.oceanblogs.org\/pos534\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2019\/05\/ISIS_SoMe-768x514.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption>Das ROV ISIS. Photo: Ben Roche<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Das Team auf dem Schiff hat sich mittlerweile sehr gut eingespielt und da eigentlich immer irgendwo Arbeit ansteht, hilft man sich, wo man kann. Aber wenn man dann doch mal eine freie Minute hat, trifft man sich gerne zum Dart, Kicker oder Kartenspielen. Zudem gibt es bei uns ein Kino, ein Fitnessstudio samt Sauna, aber oft genie\u00dft man auch einfach mal eine ruhige Minute an Deck an der frischen Seeluft.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Mir macht meine erste Forschungsreise wirklich total Spa\u00df \u2013 jeder Tag bringt neue, spannende Aufgaben mit sich und ich lerne so viel Neues\u2026 diese Ausfahrt ist f\u00fcr mich bereits jetzt eine gro\u00dfartige Erfahrung!<br>Ich schicke viele Gr\u00fc\u00dfe 500m \u00fcber die Nordsee r\u00fcber zu euch,<br>Isabelle<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>P.S.: Du kannst unsere Aktivit\u00e4ten auch <a href=\"https:\/\/stemmccs.blog\/2019\/04\/24\/locked-and-loaded\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"auf unserem Blog verfolgen (opens in a new tab)\">auf unserem Blog verfolgen<\/a>, den Ben fast t\u00e4glich mit News und Bildern aktualisiert!<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Danke an Isabelle f\u00fcr diese Eindr\u00fccke von Bord der JAMES COOK. Demn\u00e4chst mehr von der POSEIDON,<\/p>\n\n\n\n<p>viele Gr\u00fc\u00dfe,<\/p>\n\n\n\n<p>Saskia<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der gr\u00f6\u00dfte Teil meiner Fahrtzeit ist mittlerweile vorbei und ich durfte viele spannende Erfahrungen machen. Da es meine erste Seereise war, war alles neu f\u00fcr mich und ich wusste vorher nicht, was mich erwarten wird. Auf der James Cook, unser britisches Partnerschiff vor Ort, f\u00e4hrt auch eine Studentin mit. 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