{"id":107,"date":"2019-05-22T09:56:03","date_gmt":"2019-05-22T08:56:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.oceanblogs.org\/pos534\/?p=107"},"modified":"2019-05-22T10:12:56","modified_gmt":"2019-05-22T09:12:56","slug":"ziel-erreicht-goldeneye","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.oceanblogs.org\/pos534\/2019\/05\/22\/ziel-erreicht-goldeneye\/","title":{"rendered":"Ziel erreicht: Goldeneye!"},"content":{"rendered":"\n<p>Mittlerweile kennen wir den Meeresboden hier am Goldeneye ziemlich gut. Am <a href=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/pos534\/2019\/05\/14\/unser-ziel-goldeneye\/\">14.05.<\/a> hatte ich von unserem Plan, die erste CTD \u00fcber dem Aufbau des Experiments ins Wasser zu lassen, berichtet. In den Tagen danach wurde dieser Vorgang mehrmals wiederholt und wir konnten viele Proben sammeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Blick auf die Ger\u00e4te\nunter Wasser ist faszinierend, wie eine Geisterstadt versunken im Meer. Nur ein\nPaar Fische schwimmen ab und zu um die Stangen und Kisten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/pos534\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2019\/05\/Ger\u00e4te_James-cook-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-109\" srcset=\"https:\/\/www.oceanblogs.org\/pos534\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2019\/05\/Ger\u00e4te_James-cook-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/www.oceanblogs.org\/pos534\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2019\/05\/Ger\u00e4te_James-cook-480x270.jpg 480w, https:\/\/www.oceanblogs.org\/pos534\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2019\/05\/Ger\u00e4te_James-cook-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.oceanblogs.org\/pos534\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2019\/05\/Ger\u00e4te_James-cook.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Foto: GEOMAR<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Begeisterung f\u00fcr den\nBlick unter Wasser ist immer noch da, vor allem wenn man ein eher seltenes Tier\nzu sehen bekommt, wie zum Beispiel einen Tintenfisch, aber es ist auch Routine\ngeworden.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch das Proben nehmen an der CTD, wenn diese wieder an Deck geholt wird, ist perfektioniert. 3 Wissenschaftler und ich stehen an Deck bereit, w\u00e4hrend die Crew den Kranzwassersch\u00f6pfer an Deck holt und sichert. Wir haben dann schon unsere Handschuhe an und die ersten Probenbeh\u00e4lter in der Hand, bereit direkt loszulegen sobald die Freigabe erfolgt. Die Anderen haben schon gelacht, dass wir aussehen wie wilde hungrige Tiere die auf ihre Beute lauern.<\/p>\n\n\n\n<p>Beim Probennehmen helfen wir uns gegenseitig und wissen mittlerweile auch ohne Worte wann wir wem was weiterreichen. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/pos534\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2019\/05\/ctd-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-110\" srcset=\"https:\/\/www.oceanblogs.org\/pos534\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2019\/05\/ctd-768x1024.jpg 768w, https:\/\/www.oceanblogs.org\/pos534\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2019\/05\/ctd-480x640.jpg 480w, https:\/\/www.oceanblogs.org\/pos534\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2019\/05\/ctd.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption>Foto: Mark Schmidt<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Beim Anbringen des\nSchlauchs an dem Windenkabel der Video-CTD, um Proben direkt aus der Tiefe mit\neiner Pumpe hochzuholen, kann ich nicht helfen und gucke jedesmal gespannt zu.\nDie Tiefe der Nordsee an den Stellen, die wir beproben, betr\u00e4gt mei\u00dftens\nungef\u00e4hr 100 m, also brauchen wir einen ganz sch\u00f6n langen Schlauch um bis nach\nunten zu kommen. Dieser wird auf Deck ausgebreitet und beim Herablassen der CTD\nnach und nach befestigt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/pos534\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2019\/05\/Schlauch-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-108\" srcset=\"https:\/\/www.oceanblogs.org\/pos534\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2019\/05\/Schlauch-768x1024.jpg 768w, https:\/\/www.oceanblogs.org\/pos534\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2019\/05\/Schlauch-480x640.jpg 480w, https:\/\/www.oceanblogs.org\/pos534\/wp-content\/uploads\/sites\/65\/2019\/05\/Schlauch.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption>Foto: Saskia Elsen<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Bisher hatten wir dabei\nauch fast immer Gl\u00fcck mit dem Wetter. An einem Morgen hat es geregnet, da waren\nwir alle gut eingepackt in Regenkleidung. Mir hat es gefallen den Tropfen dabei\nzuzusehen, wie sie aufs Deck prasseln und das Meer aufw\u00fchlen. Deutlich\nungem\u00fctlicher wird es, wenn die Sonne sich hinter einer dicken Wolkenschicht\nversteckt und ein kalter Wind ums Schiff pfeift. Das Wasser, dass aus den in\nunterschiedlichen Tiefen geschlossenen Flaschen abgef\u00fcllt wird, ist sehr kalt\nund in Kombination mit dem Wind frieren einem die H\u00e4nde schnell ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach der Arbeitszeit ist\neine hei\u00dfe Dusche dann wohltuend.<\/p>\n\n\n\n<p>Die G\u00e4nge und Luken des Schiffes sind mir mittlerweile vertraut und ich finde meinen Weg ohne nachzudenken. Auch die sehr steilen Treppen (wird auf einem Schiff Niedergang genannt), bei denen ich Anfangs krampfhaft festhaltend vorsichtig einen Fu\u00df vor den Anderen gesetzt hatte, sind jetzt kein Problem mehr und ich rase diese hoch und runter.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Von Saskia Elsen<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mittlerweile kennen wir den Meeresboden hier am Goldeneye ziemlich gut. Am 14.05. hatte ich von unserem Plan, die erste CTD \u00fcber dem Aufbau des Experiments ins Wasser zu lassen, berichtet. In den Tagen danach wurde dieser Vorgang mehrmals wiederholt und wir konnten viele Proben sammeln. 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