{"id":402,"date":"2014-11-27T06:26:37","date_gmt":"2014-11-27T06:26:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.oceanblogs.org\/oceansustainability\/?p=402"},"modified":"2015-03-06T09:51:11","modified_gmt":"2015-03-06T09:51:11","slug":"2-dezember-2014-das-meer-als-kulturraum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceansustainability\/2014\/11\/27\/2-dezember-2014-das-meer-als-kulturraum\/","title":{"rendered":"2. Dezember 2014: Das Meer als Kulturraum"},"content":{"rendered":"<p>Am kommenden Dienstagabend,\u00a0<strong>2.12.2014,<\/strong>\u00a0findet\u00a0<strong>ab 18 Uhr<\/strong>\u00a0der sechste\u00a0Abend innerhalb der Vortragsreihe &#8220;Ozean im Wandel: Herausforderungen f\u00fcr die Zukunft&#8221; statt. <a title=\"MSP, MSY, MfG \u2013 Die Meere richtig sch\u00fctzen \u2013 aber Wie?\" href=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/oceansustainability\/2014\/11\/26\/msp-msy-mfg-die-meere-richtig-schutzen-aber-wie\/\" target=\"_blank\">Kommentar zur letzten Veranstaltung<\/a><\/p>\n<p><strong>Das Meer als Kulturraum<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Ort: H\u00f6rsaal H im Audimax der Christian-Albrechts-Universit\u00e4t zu Kiel, Christian-Albrechts-Platz 2, 24118 Kiel<\/strong><\/li>\n<li><strong>Dienstag, 2.12.2014<\/strong><\/li>\n<li><strong>Zeit: 18 &#8211; 20 Uhr<\/strong><\/li>\n<li><strong>Eintritt frei<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Es pr\u00e4sentieren und diskutieren:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Prof. Dr. Arne Zerbst<\/strong>, Pr\u00e4sident der Muthesius Kunsthochschule\u00a0\/ Kiel<\/li>\n<li><strong><strong>Dr.\u00a0<strong>Wilhelm Knelangen, <\/strong><\/strong><\/strong>Institut f\u00fcr Sozialwissenschaften \/ Universit\u00e4t Kiel<\/li>\n<li><strong>Klaus Ahrens, Helge Haacke und Christian Galonska<\/strong>, AG GeoMedien \/ Universit\u00e4t Kiel<\/li>\n<li><strong>Dr. Inez Linke, <\/strong>Oceanwell \/ Kiel<\/li>\n<li><em>Moderation<\/em>:\u00a0<strong>Dr. Ulrike Kronfeld-Goharani,\u00a0<\/strong>Institut f\u00fcr Sozialwissenschaften \/ Universit\u00e4t Kiel<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Meere galten \u00fcber Jahrhunderte als Orte des Schreckens. Mythen aus vielen Teilen der Welt zeugen von \u00c4ngsten vor St\u00fcrmen, Flutwellen, Nebeln, Seeungeheuern, Piraterie und Schiffsungl\u00fccken. Die Unkenntnis \u00fcber die Meere und ihre enorme r\u00e4umliche Ausdehnung fl\u00f6\u00dften Furcht ein und lie\u00dfen viele Tabus und abergl\u00e4ubische Praktiken entstehen. Erst die Entwicklung nautischer Technologien, des internationalen Seeverkehrs und das Einf\u00fchren von K\u00fcstenschutzma\u00dfnahmen trugen zu einer Versachlichung der Risiken bei.<\/p>\n<p>\u00dcber Jahrhunderte pr\u00e4gte die N\u00e4he zum Meer die K\u00fcstenlandschaften und brachte Berufe wie Fischer, H\u00e4ndler und nautisches Personal hervor. Anfang des 19. Jahrhunderts entdeckte man die Faszination, die von den Ozeanen und ihren K\u00fcsten ausgeht, f\u00fcr Freizeit, Erholung und Tourismus. Strandurlaub, Segeln, Kiten, Tauchen, Seehunde oder Wale beobachten und Kreuzfahrten pr\u00e4gen heute das maritime Freizeitleben.<\/p>\n<p>Meere verbinden aber auch unterschiedliche Kulturlandschaften. \u00dcber die Meere k\u00f6nnen sich Menschen mit unterschiedlichen Sprachen, Traditionen, Religionen und Kulturen begegnen. Der \u00fcber 300 Jahre anhaltende Erfolg der Hanse, der K\u00fcstenst\u00e4dten wie L\u00fcbeck, Stralsund, Riga u.a. Reichtum und Wachstum bescherte, w\u00e4re ohne die Ostsee als verbindendes Glied nicht m\u00f6glich gewesen.<\/p>\n<p>Die Veranstaltung befasst sich mit einzelnen Aspekten des Themas Meer als Kulturraum und widmet sich in zwei Beitr\u00e4gen dem Thema Kunst und Literatur. Daran anschlie\u00dfend zeigt ein Kurzfilm, wie der Seefischmarkt den maritimen Standort Kiel \u00fcber 60 Jahre mitgepr\u00e4gt hat.<\/p>\n<p>K\u00fcstenregionen sind anpassungsf\u00e4hig. Nach dem Ende der Hochseefischerei in den 1970er Jahren sind in Kiel viele neue Berufe im maritimen Sektor entstanden. Ein Beispiel daf\u00fcr zeigt der letzte Beitrag, der unter dem Titel \u201eSch\u00f6nheit aus dem Meer\u201c neue Anwendungsm\u00f6glichkeiten nachhaltig genutzter mariner Ressourcen vorstellt.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\">\u00dcber die Vortragenden und Diskussionsteilnehmer:<\/span><\/p>\n<p><strong>Prof. Dr. Arne Zerbst, <\/strong>Pr\u00e4sident der Muthesius Kunsthochschule \/ Kiel<\/p>\n<p>Dr. Arne Zerbst studierte Philosophie, Kunstgeschichte und Deutsche Literaturwissenschaft und war wissenschaftlicher Sekret\u00e4r &#8211; gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Arbeitsstellenleiter &#8211; der Kommission zur Herausgabe der Schriften von Schelling an die Bayerische Akademie der Wissenschaften in M\u00fcnchen. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Philosophie, darunter die Kunst-Philosophie, die klassische deutsche Philosophie und die Geschichte der Philosophie. Dr. Zerbst war am Institut f\u00fcr Kunstwissenschaft in Braunschweig und an der Ludwig-Maximilians-Universit\u00e4t M\u00fcnchen in der Lehre t\u00e4tig. Seit 2014 ist er Pr\u00e4sident der Muthesius Kunsthochschule.<\/p>\n<p><strong>Dr. Wilhelm Knelangen, <\/strong>Institut f\u00fcr Sozialwissenschaften \/ Universit\u00e4t Kiel<\/p>\n<p>Dr. Knelangen studierte Politikwissenschaft im Hauptfach sowie Geschichte und Publizistik an der WWU M\u00fcnster. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Europ\u00e4ische Union und -Integration, Terrorismus- und Terrorismusbek\u00e4mpfung sowie die Geschichte der Kieler Politikwissenschaft. Dr. Knelangen lehrte bereits an den Universt\u00e4ten M\u00fcnster und Osnabr\u00fcck. Seit 2001 ist er in Kiel t\u00e4tig und ist Mitglied des akademischen Rates im Bereich Politikwissenschaft. Dr. Knelangen sch\u00e4tzt in der Politik den aktiven Dialog mit B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern und engagiert sich daher in der Erwachsenenbildung und in politischen Stiftungen.<\/p>\n<p><strong>Klaus Ahrens, Helge Haacke und Christian Galonska<\/strong>, AG GeoMedien \/ Universit\u00e4t Kiel<\/p>\n<p>Die AG GeoMedien verfolgt ein alternatives Konzept der Lehre, das auf Empowerment abzielt. Ziel ist es, Studierende zu motivieren, Verantwortung in der Gesellschaft zu \u00fcbernehmen und gezielte Ans\u00e4tze zur L\u00f6sung gesellschaftlicher Probleme (\u201eProblem Solving Based Learning\u201c) zu \u00fcbermitteln. Studierende k\u00f6nnen selber nachhaltige Projekte entwickeln und planen und die n\u00f6tigen F\u00e4higkeiten zur Umsetzung erlenen. Forschungsfelder der AG GeoMedien unter der Leitung von Prof. Dr. Christoph Corves sind Social Entrepreneurship, Umwelt- und Nachhaltigkeitskommunikation und die Videoproduktion.<\/p>\n<p><strong>Dr. Inez Linke, <\/strong>Oceanwell \/ Kiel<\/p>\n<p>Dr. Inez Linke ist Biologin, sie absolvierte ihr Grundstudium in Kiel, promovierte in Hamburg und arbeitete schlie\u00dflich in der Forschung in Roskilde. Dr. Linke ist f\u00fcr das Unternehmen oceanBasis t\u00e4tig, das Produkte aus Meeresextrakten vertreibt. Sie ist gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Gesellschafterin in <strong>Entwicklung und Marketing<\/strong> <strong>im Bereich ocean cosmetics. OceanBasis vermarktet zertifizierte Naturkosmetik, benannt \u201eOceanwell \u2013 The baltic Touch\u201c mit dem h\u00f6chsten Anteil an Wirkstoffen aus dem Meer und Produkten aus nachhaltig angebauten Algen.<\/strong><\/p>\n<p><em>Moderation<\/em>: <strong>Dr. Ulrike Kronfeld-Goharani, <\/strong>Institut f\u00fcr Sozialwissenschaften \/ Universit\u00e4t Kiel<\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.futureocean.org\/semester_topics\/ws_2014-15\/de\/index.php\" target=\"_blank\">Veranstaltungsreihe &#8220;Ozean im Wandel: Herausforderungen f\u00fcr die Zukunft&#8221;<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Nur wenigen Menschen ist bewusst, wie sehr wir auf die Meere und ihre \u00d6kosysteme mit ihrem gro\u00dfen Artenreichtum angewiesen sind. Die Ozeane versorgen uns mit Nahrung und medizinischen Wirkstoffen, mit mineralischen Ressourcen, sie liefern Energie, regulieren das Klima und sind unser wichtigstes Transportmedium. Mehr als 90 Prozent des Welthandels werden \u00fcber den Seeverkehr abgewickelt. Fisch ist f\u00fcr mehr als 1,5 Milliarden Menschen eine wichtige Ressource und mehr als 45 Millionen Menschen verdienen ihren Lebensunterhalt in der Fischerei, weitere 150 Millionen in der Fisch verarbeitenden Industrie. Seit Jahrtausenden lockt das reiche Nahrungsangebot Menschen an die K\u00fcsten und bereits heute lebt die H\u00e4lfte der Menschheit weniger als 100 Kilometer von der K\u00fcste entfernt. Dichtbesiedelte K\u00fcstenregionen bieten vielen Menschen Arbeit und dienen zur Erholung. H\u00e4fen er\u00f6ffnen den Zugang zu den Zentren des Welthandels. Die Weltmeere sind von zentraler Bedeutung f\u00fcr die Menschheit. Angesichts des Anwachsens der Weltbev\u00f6lkerung ist zu erwarten, dass sich der Nutzungsdruck auf marine Ressourcen und \u00d6kosysteme weiter erh\u00f6hen wird. In diesem Kontext stellt sich die Frage, wie der Umgang mit den Meeren nachhaltig gestaltet werden kann.<\/p>\n<p>Das detaillierte Programm zu den Veranstaltungen\u00a0finden Sie in diesem\u00a0<a title=\"Flyer &quot;Ozean im Wandel&quot;\" href=\"http:\/\/fileserver.futureocean.org\/forschung\/OSS_ringvorlesung_flyer.pdf\">Flyer<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/oceansustainability\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2013\/12\/Ulrike-Kronfeld-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-139 size-thumbnail\" src=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/oceansustainability\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2013\/12\/Ulrike-Kronfeld-2-135x135.jpg\" alt=\"Ulrike Kronfeld 2\" width=\"135\" height=\"135\" \/><\/a><\/p>\n<p><em>Kontakt:<\/em><\/p>\n<p>Ulrike Kronfeld-Goharani<\/p>\n<p>Tel.: +49 431 880 6332<\/p>\n<p>E-Mail:\u00a0<a href=\"mailto:kronfeld@ips.uni-kiel.de\">kronfeld@ips.uni-kiel.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am kommenden Dienstagabend,\u00a02.12.2014,\u00a0findet\u00a0ab 18 Uhr\u00a0der sechste\u00a0Abend innerhalb der Vortragsreihe &#8220;Ozean im Wandel: Herausforderungen f\u00fcr die Zukunft&#8221; statt. Kommentar zur letzten Veranstaltung Das Meer als Kulturraum Ort: H\u00f6rsaal H im Audimax der Christian-Albrechts-Universit\u00e4t zu Kiel, Christian-Albrechts-Platz 2, 24118 Kiel Dienstag, 2.12.2014 Zeit: 18 &#8211; 20 Uhr Eintritt frei Es pr\u00e4sentieren und diskutieren: Prof. Dr. Arne Zerbst, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":34,"featured_media":323,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-402","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceansustainability\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/402","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceansustainability\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceansustainability\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceansustainability\/wp-json\/wp\/v2\/users\/34"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceansustainability\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=402"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceansustainability\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/402\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":412,"href":"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceansustainability\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/402\/revisions\/412"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceansustainability\/wp-json\/wp\/v2\/media\/323"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceansustainability\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=402"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceansustainability\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=402"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceansustainability\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=402"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}