{"id":392,"date":"2014-11-24T08:11:39","date_gmt":"2014-11-24T08:11:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.oceanblogs.org\/oceansustainability\/?p=392"},"modified":"2015-03-06T09:51:50","modified_gmt":"2015-03-06T09:51:50","slug":"schutz-des-ozeans-i-podiumsdiskussion-am-25-11-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceansustainability\/2014\/11\/24\/schutz-des-ozeans-i-podiumsdiskussion-am-25-11-2014\/","title":{"rendered":"Schutz des Ozeans I Podiumsdiskussion am 25.11.2014"},"content":{"rendered":"<p>Morgen\u00a0Abend, am <strong>25.11.2014,<\/strong>\u00a0findet\u00a0<strong>ab 18 Uhr<\/strong>\u00a0der f\u00fcnfte\u00a0Abend innerhalb der Vortragsreihe &#8220;Ozean im Wandel: Herausforderungen f\u00fcr die Zukunft&#8221; statt.<\/p>\n<p><strong>Schutz des Ozeans: Maritime Raumplanung und Meeresschutzgebiete\u00a0<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Ort: H\u00f6rsaal C\u00a0im Audimax der Christian-Albrechts-Universit\u00e4t zu Kiel, Christian-Albrechts-Platz 2, 24118 Kiel<\/strong><\/li>\n<li><strong>Dienstag, 18.11.2014<\/strong><\/li>\n<li><strong>Zeit: 18 &#8211; 20 Uhr<\/strong><\/li>\n<li><strong>Eintritt frei<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Es pr\u00e4sentieren und diskutieren:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Dr. Nico Nolte<\/strong>, Bundesamt f\u00fcr Seeschifffahrt und Hydrographie\u00a0\/ Hamburg<\/li>\n<li><strong>Dr. Peter\u00a0<\/strong><b>Brecklig<\/b>, Deutscher\u00a0Fischerei-Verband e.V. \/\u00a0Hamburg<\/li>\n<li><strong>Dr. Eva Philipp<\/strong>, Vattenfall Deutschland\u00a0\/\u00a0Hamburg<\/li>\n<li><b>Jochen Lamp<\/b>, WWF Deutschland\u00a0\/\u00a0Stralsund<\/li>\n<li><b>Dr. Klaus Kossmagk-Stephan<\/b>,\u00a0Landesbetrieb f\u00fcr K\u00fcstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein, Nationalparkverwaltung\u00a0\/ T\u00f6nning<\/li>\n<li><em>Moderation<\/em>:\u00a0<strong>Erik\u00a0van Doorn,\u00a0<\/strong>Walther-Sch\u00fcckling-Institut f\u00fcr Internationales Recht \/ Universit\u00e4t Kiel<\/li>\n<\/ul>\n<p>Frei verf\u00fcgbarer Meeresraum wird immer knapper. Das gilt insbesondere f\u00fcr stark genutzte K\u00fcstenmeere wie Nord- und Ostsee. Fischerei, Schifffahrt, Offshore Windparks, \u00d6lf\u00f6rderung, Aquakulturanlagen, Milit\u00e4r, Tourismus und Umweltschutz beanspruchen maritime R\u00e4ume, um unterschiedliche \u00f6konomische, \u00f6kologische oder andere Ziele zu verwirklichen. Das geht nicht ohne Konflikte.<\/p>\n<p>Das Konzept der maritimen Raumplanung stellt ein Instrument zur Planung und Koordinierung aller r\u00e4umlichen und zeitlichen Aktivit\u00e4ten auf und in den Meeren und auf dem Meeresboden dar. Ziel ist es, Konflikte zwischen den unterschiedlichen Nutzern eines Meeresraumes zu reduzieren und gemeinsam effiziente und so nachhaltige wie m\u00f6glich L\u00f6sungen zu finden. W\u00e4hrend zahlreiche K\u00fcstenstaaten bereits Pl\u00e4ne f\u00fcr marine Raumordnungskonzepte in ihren Ausschlie\u00dflichen Wirtschaftszonen entwickelt haben, sind marine Raumplanungen bisher nur in Belgien, China, Deutschland, den USA und Gro\u00dfbritannien nationalrechtlich verbindlich.<\/p>\n<p>Der Schutz mariner \u00d6kosysteme macht es h\u00e4ufig notwendig, dass die Nutzung durch den Menschen g\u00e4nzlich untersagt oder streng reguliert wird. Eine anerkannte Praxis ist die Ausweisung von Meeresschutzgebieten. 2010 einigten sich die Vertragsstaaten des Abkommens zur Biologischen Vielfalt, bis 2020 mindestens 10 Prozent der Weltozeane als Meeresschutzgebiete auszuweisen. Davon konnten bisher nur knapp 2,8 Prozent der Fl\u00e4che der Weltozeane realisiert werden. Etwas besser sieht es mit einer gesch\u00fctzten Fl\u00e4che von 5,2 Prozent im Nordostatlantik und mehr als 10 Prozent in der Ostsee aus.<\/p>\n<p>Die Veranstaltung stellt Konzepte der maritimen Raumplanung und der Einrichtung von Meeresschutzgebieten vor und l\u00e4sst Expertinnen und Experten \u00fcber ihre Erfahrungen damit berichten. Wie tragf\u00e4hig sind beide Ans\u00e4tze in Hinblick auf das Konzept von Nachhaltigkeit? Wo liegen die Probleme und Schw\u00e4chen?<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\">\u00dcber die Rednerinnen und Redner:<\/span><\/p>\n<p><strong>Dr. Nico Nolte<\/strong><\/p>\n<p>Nico Nolte studierte Rechtswissenschaften in G\u00f6ttingen, Leiden (NL) und Osnabr\u00fcck. Anschlie\u00dfend absolvierte er ein LL.M. Studium in London. Er promovierte 1999 zu einem rechtsvergleichenden Thema (\u201eDer zivilrechtliche Schutz der Privatsph\u00e4re in England\u201c). Nach dem Referendariat in Osnabr\u00fcck und Br\u00fcssel war er zun\u00e4chst bei einem Verband der Energiewirtschaft in Hannover besch\u00e4ftigt, bevor er als Dezernent f\u00fcr Planfeststellung bei der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung in Berlin t\u00e4tig war. Seit 2002 arbeitet Dr. Nolte beim Bundesamt f\u00fcr Seeschifffahrt und Hydrographie in Hamburg, wo er das Sachgebiet maritime Raumordnung leitet. Er ist f\u00fcr diesen Bereich deutscher Vertreter in mehreren internationalen Arbeitsgruppen (OSPAR, HELCOM\/VASAB, Kommission). Von 2009 bis 2012 leitete er das EU-INTERREG-Projekt \u201eBaltSeaPlan\u201c, das sich transnational mit der Einf\u00fchrung der maritimen Raumordnung im Ostseegebiet befasst.<\/p>\n<p><strong>Dr. Peter Breckling, <\/strong>Deutscher Fischerei-Verband e.V. \/ Hamburg<\/p>\n<p>Peter Breckling ist seit Juli 2003 Generalsekret\u00e4r des Deutschen Fischerei-Verbandes e.V. in Hamburg und (in Personalunion) Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Deutschen Hochseefischerei-Verbandes e.V. Nach dem Studium der Biologie erwarb Peter Breckling ein Diplom am Institut f\u00fcr Hydrobiologie und Fischereiwissenschaft der Universit\u00e4t Hamburg. 1998 promovierte er auf dem selben Gebiet. Von 1995 bis 2003 war Dr. Peter Breckling Leiter des Referats Fischerei in der Landwirtschaftskammer Weser-Ems in Oldenburg.<\/p>\n<p><strong>Dr. Eva Philipp, <\/strong>Vattenfall Deutschland \/ Hamburg<\/p>\n<p>Eva Phillipp, Projekt Managerin f\u00fcr Umweltsysteme Offshore, hat sich insbesondere w\u00e4hrend der Fundamentinstallation mit dem Unterwasserschallschutz besch\u00e4ftigt und hat erfolgreiche L\u00f6sungen daf\u00fcr mitentwickelt.<\/p>\n<p><strong>Jochen Lamp, <\/strong>WWF Deutschland \/ Stralsund<\/p>\n<p><strong>Dr. Klaus Kossmagk-Stephan, <\/strong>Landesbetrieb f\u00fcr K\u00fcstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein, Nationalparkverwaltung \/ T\u00f6nning<\/p>\n<p><em>Moderation<\/em>: <strong>Erik van Doorn, <\/strong>Walther-Sch\u00fccking-Institut f\u00fcr Internationales Recht \/ Universit\u00e4t Kiel<\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.futureocean.org\/semester_topics\/ws_2014-15\/de\/index.php\" target=\"_blank\">Veranstaltungsreihe &#8220;Ozean im Wandel: Herausforderungen f\u00fcr die Zukunft&#8221;<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Nur wenigen Menschen ist bewusst, wie sehr wir auf die Meere und ihre \u00d6kosysteme mit ihrem gro\u00dfen Artenreichtum angewiesen sind. Die Ozeane versorgen uns mit Nahrung und medizinischen Wirkstoffen, mit mineralischen Ressourcen, sie liefern Energie, regulieren das Klima und sind unser wichtigstes Transportmedium. Mehr als 90 Prozent des Welthandels werden \u00fcber den Seeverkehr abgewickelt. Fisch ist f\u00fcr mehr als 1,5 Milliarden Menschen eine wichtige Ressource und mehr als 45 Millionen Menschen verdienen ihren Lebensunterhalt in der Fischerei, weitere 150 Millionen in der Fisch verarbeitenden Industrie. Seit Jahrtausenden lockt das reiche Nahrungsangebot Menschen an die K\u00fcsten und bereits heute lebt die H\u00e4lfte der Menschheit weniger als 100 Kilometer von der K\u00fcste entfernt. Dichtbesiedelte K\u00fcstenregionen bieten vielen Menschen Arbeit und dienen zur Erholung. H\u00e4fen er\u00f6ffnen den Zugang zu den Zentren des Welthandels. Die Weltmeere sind von zentraler Bedeutung f\u00fcr die Menschheit. Angesichts des Anwachsens der Weltbev\u00f6lkerung ist zu erwarten, dass sich der Nutzungsdruck auf marine Ressourcen und \u00d6kosysteme weiter erh\u00f6hen wird. In diesem Kontext stellt sich die Frage, wie der Umgang mit den Meeren nachhaltig gestaltet werden kann.<\/p>\n<p>Das detaillierte Programm zu den Veranstaltungen\u00a0finden Sie in diesem\u00a0<a title=\"Flyer &quot;Ozean im Wandel&quot;\" href=\"http:\/\/fileserver.futureocean.org\/forschung\/OSS_ringvorlesung_flyer.pdf\">Flyer<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/oceansustainability\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2013\/12\/Ulrike-Kronfeld-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-139 size-thumbnail\" src=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/oceansustainability\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2013\/12\/Ulrike-Kronfeld-2-135x135.jpg\" alt=\"Ulrike Kronfeld 2\" width=\"135\" height=\"135\" \/><\/a><\/p>\n<p><em>Kontakt:<\/em><\/p>\n<p>Ulrike Kronfeld-Goharani<\/p>\n<p>Tel.: +49 431 880 6332<\/p>\n<p>E-Mail:\u00a0<a href=\"mailto:kronfeld@ips.uni-kiel.de\">kronfeld@ips.uni-kiel.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Morgen\u00a0Abend, am 25.11.2014,\u00a0findet\u00a0ab 18 Uhr\u00a0der f\u00fcnfte\u00a0Abend innerhalb der Vortragsreihe &#8220;Ozean im Wandel: Herausforderungen f\u00fcr die Zukunft&#8221; statt. 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