{"id":647,"date":"2021-10-12T16:18:48","date_gmt":"2021-10-12T15:18:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.oceanblogs.org\/oceanstories-ebus\/?p=647"},"modified":"2021-10-12T16:18:49","modified_gmt":"2021-10-12T15:18:49","slug":"die-illusion-von-neutralitat-in-der-wissenschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceanstories-ebus\/2021\/10\/12\/die-illusion-von-neutralitat-in-der-wissenschaft\/","title":{"rendered":"Die Illusion von Neutralit\u00e4t in der Wissenschaft"},"content":{"rendered":"\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n<p>Am 24. September fand ein deutschlandweiter Klimastreik statt, anl\u00e4sslich der anstehenden Bundestagswahl. Im Rahmen des Streiks und der Wahl, wurde in wissenschaftlichen Kreisen intensiv diskutiert, inwieweit man sich denn nun thematisch politisch positionieren d\u00fcrfe.<br>Die Wahl war entscheidend. Sie w\u00fcrde bestimmen, welche Parteien die letzte Entscheidungsgewalt bek\u00e4men, noch Ma\u00dfnahmen zu ergreifen, die zumindest Deutschlands Anteil am Einhalten der im Pariser Klimaabkommen beschlossenen H\u00f6chstgrenze von 1,5 Grad Erderw\u00e4rmung sicherstellen k\u00f6nnten. Wohlgemerkt: Hier ging es nicht um das Empfehlen einer Partei. Es ging allein darum, wie eindeutig man zum menschgemachten Klimawandel und zur Notwendigkeit von konsequenten \u00c4nderungsma\u00dfnahmen sprechen d\u00fcrfe.&nbsp;Viele Institute, viele Wissenschaftler*innen entschieden daraufhin, sich mit einer Positionierung zur\u00fcckzuhalten.<\/p>\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n<h4><span style=\"color: #008080\">Wissenschaftliche Standards als Lebenseinstellung<\/span><\/h4>\n\n\n<div style=\"height:10px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n<p>Das wissenschaftliche Arbeiten ist bestimmt von dem Gedanken an Neutralit\u00e4t. M\u00f6glichst unbeeinflusst, m\u00f6glichst unvoreingenommen soll die Wissenschaftler*in sein. Unbiased, w\u00fcrde man im Englischen sagen. Mit einer Art reinen Neugierde sollen Forschende an ihre Fragestellungen herangehen. M\u00f6gliche Einflussfaktoren durch eigene Erwartungen und Voreingenommenheit von vornherein ausschlie\u00dfen. Und f\u00fcr das wissenschaftliche Arbeiten, bei dem es auf Pr\u00e4zision und Korrektheit ankommt, ist das auch mehr als richtig.<br>Es \u00fcberrascht wohl nicht, dass sich das Credo irgendwann auf die eigene Einstellung auswirkt. So sehr, dass einige Wissenschaftler*innen der \u00dcberzeugung sind: \u201eWenn ich den Menschen, so wie zum Beispiel Politiker*innen oder der Gesellschaft, meine Ergebnisse zur Verf\u00fcgung stelle, dann m\u00fcssen die entscheiden, was sie daraus machen.\u201c Fast so, als w\u00fcrde man als Wissenschaftler*in in diesem System eine unbeteiligte Rolle spielen. Die Wissensbeschaffer*in, die Daten liefert, aber diese nicht in den Kontext stellen muss und auch keinen eigenen Wertekodex besitzt. Als g\u00e4be es im Rahmen des eigenen Berufs ein neutrales Verhalten, bei dem man sich auf eine v\u00f6llig meinungsfreie, wertefreie, emotionsfreie Meta-Ebene zur\u00fcckziehen k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Menschen sind verschieden. Viele Wissenschaftler*innen positionieren sich sehr wohl; siehe Scientists for Future. Und wenn nicht, ist das auf der einen Seite auch ihre freie Entscheidung. Aber jetzt kommen wir zum problematischen Teil dieses Verhaltens, also der anderen Seite: Neutralit\u00e4t gibt es im Leben nicht. Menschen sind immer vorgepr\u00e4gt und Wissenschaft ist immer auch ethisch.<br>Unsere Entscheidungen, also auch die Entscheidungen, etwas zu unterlassen, beeinflussen andere. Wenn wir uns also entscheiden, zu schweigen und uns zur\u00fcckhalten, beg\u00fcnstigen wir damit im Zweifelsfall andere, nicht unbedingt richtigere Stimmen. Oder lassen zu, dass uninformiertere Personen dann eben auf diese Stimmen h\u00f6ren. Oder entziehen uns einer besonders dringlichen und wegweisenden aktuellen Diskussion und geben Verantwortung ab, w\u00e4hrend wir uns selber den Eindruck erhalten, \u201enur\u201c neutral sein zu wollen; in einer Welt, die allerdings niemals neutral ist.<\/p>\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery columns-2 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><ul class=\"blocks-gallery-grid\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1125\" height=\"1500\" src=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/oceanstories-ebus\/wp-content\/uploads\/sites\/74\/2021\/10\/Carsten01.jpg\" alt=\"Carsten facepalm\" data-id=\"661\" data-full-url=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/oceanstories-ebus\/wp-content\/uploads\/sites\/74\/2021\/10\/Carsten01.jpg\" data-link=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/oceanstories-ebus\/carsten01\/\" class=\"wp-image-661\" \/><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1125\" height=\"1500\" src=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/oceanstories-ebus\/wp-content\/uploads\/sites\/74\/2021\/10\/Carsten02.jpg\" alt=\"Carsten holding sign with climate hashtag in camera\" data-id=\"662\" data-full-url=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/oceanstories-ebus\/wp-content\/uploads\/sites\/74\/2021\/10\/Carsten02.jpg\" data-link=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/oceanstories-ebus\/carsten02\/\" class=\"wp-image-662\" \/><figcaption class=\"blocks-gallery-item__caption\">Wie eindeutig darf ich mich als Wissenschaftler*in positionieren? Die Frage ist in der Forschung gro\u00df.<\/figcaption><\/figure><\/li><\/ul><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:35px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n<h4><span style=\"color: #008080\">Wissenschaft und Ethik \u2013 eine Gratwanderung<\/span><\/h4>\n\n\n<div style=\"height:10px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n<p>Ich bin als \u00c4rzt*in bei einem Notfall verpflichtet zu helfen, anstatt nur ein Buch \u00fcber die menschliche Anatomie neben die betroffene Person zu legen. Bin ich dann nicht als Wissenschaftler*in auch verpflichtet, mein Wissen auch f\u00fcr andere Menschen in den aktuellen Kenntnisstand einzuordnen und ein verst\u00e4ndliches Fazit daraus zu formulieren, anstatt nur meine Daten in den leeren Raum zu stellen?<br>Im Klartext: Wenn ich wei\u00df, mit allen Ergebnissen und Erkenntnissen, die mir vorliegen, dass der menschgemachte Klimawandel real und sch\u00e4dlich ist, er diesen Planeten f\u00fcr eine gro\u00dfe Zahl an Lebewesen unangenehm bis unbewohnbar macht und er au\u00dferdem, wenn von Industrie und Politik so weitergemacht wird, wie bisher, bald nicht mehr aufzuhalten sein wird, habe ich dann nicht sogar eine moralische Verantwortung, dies klipp und klar zu sagen?<\/p>\n<p>Es gibt verschiedene Facetten zu diesem Gedanken. Mein Kollege aus Projekt CUSCO erwidert auf meine Frage, warum sich viele Wissenschaftler*innen auf eine vermeintliche Neutralit\u00e4t zur\u00fcckziehen, dass man als Wissenschaftler*in, wenn man sich zu weit aus dem Fenster lehnt, auch diskreditiert werden kann. Als dramatische Gegenposition genutzt. Weil ein solches mediales Szenario Klicks generiert, Reichweite und Aufmerksamkeit. Und, dass es daher vielleicht nicht immer so einfach ist, mit den Statements.<br>Und nat\u00fcrlich, dass man ja auch von Studienbeginn an gelehrt bekommt, dass nur ein*e neutrale*r Wissenschaftler*in ein*e gute Wissenschaftler*in ist. Das wird im Laufe des gesamten wissenschaftlichen Lebens als oberstes Ziel angestrebt, so dass es sp\u00e4ter schwieriger wird, sich mit starken Positionen wohl zu f\u00fchlen. Oder die Gratwanderung zwischen privaten und beruflichen \u00c4u\u00dferungen auszuhalten. Weil sie nat\u00fcrlich nicht immer eindeutig ist.<\/p>\n<p>Naja, und es ist eben auch einfacher, seine H\u00e4nde sozusagen in neutraler Unschuld zu waschen \u2013 etwas provokant gesagt. Aber wenn ich mich selbst nur als Wissensbeschaffer*in sehe, f\u00fchle ich mich f\u00fcr die Konsequenzen meiner Forschung, aber auch meiner Nicht-Aussagen, letztlich nicht selbst verantwortlich. Hat ja dann &#8220;die Gesellschaft&#8221; so gewollt. Auch, wenn die Gesellschaft vielleicht gar nicht meinen Hintergrund und \u00dcberblick hat, um das Ganze sinnvoll einsch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen. Auch, wenn die Gesellschaft \u00fcber das Pariser Klimaabkommen bereits entschieden hat, dass den Ma\u00dfnahmen gegen den Klimawandel h\u00f6chste Priorit\u00e4t zukommen soll. Auch, wenn ich als Wissenschaftler*in ja selber Teil der Gesellschaft, mitsamt der damit einhergehenden Verantwortung bin. Und au\u00dferdem die Gesellschaft und ihre Repr\u00e4sentanz aus lauter Individuen mit ausgepr\u00e4gten Einzelinteressen besteht, die vielleicht gar nicht die beste Entwicklung f\u00fcr alle im Sinn haben. Womit wir wieder bei einer ethischen Verantwortung der Wissenschaft w\u00e4ren.<\/p>\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery columns-2 is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><ul class=\"blocks-gallery-grid\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1125\" height=\"1500\" src=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/oceanstories-ebus\/wp-content\/uploads\/sites\/74\/2021\/10\/Joaquin.jpg\" alt=\"Joaquin holding a climate sign\" data-id=\"663\" data-full-url=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/oceanstories-ebus\/wp-content\/uploads\/sites\/74\/2021\/10\/Joaquin.jpg\" data-link=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/oceanstories-ebus\/joaquin\/\" class=\"wp-image-663\" \/><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1125\" height=\"1500\" src=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/oceanstories-ebus\/wp-content\/uploads\/sites\/74\/2021\/10\/Moritz_Klimastreik.jpg\" alt=\"Moritz holding a climate sign\" data-id=\"664\" data-full-url=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/oceanstories-ebus\/wp-content\/uploads\/sites\/74\/2021\/10\/Moritz_Klimastreik.jpg\" data-link=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/oceanstories-ebus\/moritz_klimastreik\/\" class=\"wp-image-664\" \/><figcaption class=\"blocks-gallery-item__caption\">Wissenschaftler*in zu sein, l\u00e4sst sich nicht mit wissenschaftlichem Arbeiten gleichsetzen. Letzteres erfordert Neutralit\u00e4t; ersteres Mut zur Aussage.<\/figcaption><\/figure><\/li><\/ul><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:35px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n<h4><span style=\"color: #008080\">Pl\u00e4doyer f\u00fcr mehr Mut zur Klarheit<\/span><\/h4>\n\n\n<div style=\"height:10px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich ist es ein Unterschied, ob ich privat eine bestimmte Partei w\u00e4hle oder ob ich gerade beruflich vor der Kamera stehe und \u00fcber meine Ergebnisse spreche. Aber genau diese Trennung kann ich ja auch machen. Muss ich sogar machen.<br>Und wenn die einschl\u00e4gige wissenschaftliche Erkenntnis ist, dass sofort Ma\u00dfnahmen ergriffen werden m\u00fcssen und konsequent gehandelt werden muss, weil ansonsten Kipppunkte kippen, die nicht mehr zur\u00fcckgekippt werden k\u00f6nnen, und dass der Klimawandel andere Themen, so wichtig sie auch sind, trotzdem ganz sch\u00f6n in den Schatten stellt, dann kann, darf und muss ich genau diese Erkenntnis auch \u00f6ffentlich darstellen, als Wissenschaftler*in, als Institut. Weil sich andere an der Wissenschaft orientieren k\u00f6nnen m\u00fcssen; und dazu nun mal fundierte Aussagen n\u00f6tig sind. Und weil ein Verschweigen dieser Klarheit, die in einem \u00fcberw\u00e4ltigenden Konsens von \u00fcber 97 % der Klimawissenschaftler*innen mit diversen Studien gest\u00fctzt wird, doch eigentlich \u00fcberhaupt erst eine wahrhaft emotional- und wertebeeinflusste Positionierung darstellen w\u00fcrde.&nbsp;<\/p>\n<p>Wissenschaftliches Arbeiten ist nicht politisch, Wissenschaftler*innen schon \u2013 und d\u00fcrfen es auch sein. Als Wissenschaftler*in sammle ich nicht einfach nur neutral Daten; ich lasse Erkenntnisse und ihre Relevanz f\u00fcr unsere Welt, greifbar und sichtbar werden. Und sp\u00e4testens ab da ist es auch Teil meiner Verantwortung, dieses Wissen in einen Kontext zu stellen. Als Institut habe ich diese Verantwortung noch einmal mehr. Solange ich private Parteiempfehlungen von wissenschaftlich begr\u00fcndeten Aussagen trenne, ist das doch okay. Letztlich ist eine Einordnung wissenschaftlicher Erkenntnisse in einer politischen Welt irgendwie auch mein wissenschaftlicher Auftrag. Selbst wenn es sich erst einmal herausfordernd anf\u00fchlen mag.<\/p>\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator is-style-dots\" \/>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile\" style=\"grid-template-columns:22% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"1000\" src=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/oceanstories-ebus\/wp-content\/uploads\/sites\/74\/2021\/02\/AnnKristin-Montano_sw-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-239 size-full\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p><em>Autorin: Ann Kristin Montano<\/em><\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n<p><em data-rich-text-format-boundary=\"true\">Ehemalige Wissenschaftlerin, die lange genug in anderen Bereichen gearbeitet hat, um Klischees \u00fcber Wissenschaftler*innen aufzubauen. Arbeitet jetzt gern unter Wissenschaftler*innen, um die Klischees wieder abzubauen. Begr\u00fc\u00dft andere Meinungen dazu, wie sehr oder wie \u00f6ffentlich Menschen in der Wissenschaft Positionen vertreten sollten.<\/em><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 24. September fand ein deutschlandweiter Klimastreik statt, anl\u00e4sslich der anstehenden Bundestagswahl. Im Rahmen des Streiks und der Wahl, wurde in wissenschaftlichen Kreisen intensiv diskutiert, inwieweit man sich denn nun thematisch politisch positionieren d\u00fcrfe.Die Wahl war entscheidend. 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