{"id":449,"date":"2014-01-07T11:00:19","date_gmt":"2014-01-07T09:00:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/?p=449"},"modified":"2014-05-07T15:02:53","modified_gmt":"2014-05-07T13:02:53","slug":"von-seesternen-schlamm-und-seemannssonntagen-ein-tag-an-bord-der-alkor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/2014\/01\/07\/von-seesternen-schlamm-und-seemannssonntagen-ein-tag-an-bord-der-alkor\/","title":{"rendered":"Von Seesternen, Schlamm und Seemannssonntagen &#8211; ein Tag an Bord der ALKOR"},"content":{"rendered":"<p>Es ist soweit: Endlich kann ich mal auf einem Forschungsschiff mitfahren! Und zwar nicht auf einem der kleineren, sondern gleich auf der ALKOR. Sie operiert haupts\u00e4chlich in Nord- und Ostsee sowie in der Norwegischen See. Auf der 55 Meter langen ALKOR finden auf Expeditionen 11 Besatzungsmitglieder und 12 Wissenschaftler Platz. Da wir heute aber nur eine Tagesfahrt vorhaben, d\u00fcrfen au\u00dfer der technischen und nautischen Besatzung noch zus\u00e4tzliche Mitfahrer mit. Wie ich ist die ALKOR Baujahr 1990 \u2013 ein gutes Omen \ud83d\ude09<\/p>\n<p><strong>Abfahrt an der Kiellinie<\/strong><br \/>\nUm 7:56 komme ich am Pier des GEOMAR an. Schnell den Seehunden \u201eGuten Morgen\u201c sagen und dann ab auf\u2019s Schiff. Au\u00dfer mir sind schon fast alle da: Die beiden Fahrtleiterinnen Renate Sch\u00fctt und Karen v. Juterzenka, zehn <a href=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/game\/\">GAME-Studenten<\/a>, zwei Mitarbeiter aus der Kieler Forschungswerkstatt und eine weitere Praktikantin des GEOMAR fahren heute mit der ALKOR in die westliche Ostsee.<br \/>\nNachdem wir im Wind den Sonnenaufgang oben auf dem Peildeck genossen haben, treffen wir uns alle wieder im Trockenlabor. Was ein Trockenlabor ist? Ganz einfach. Im Gegensatz zum Nasslabor ist es hier trocken. Denn das Labor hat keinen direkten Ausgang zum offenen Arbeitsdeck. Das ist gut so, denn hier gibt es zum Beispiel Computer, an denen die Wissenschaftler auf l\u00e4ngeren Fahrten Berechnungen durchf\u00fchren k\u00f6nnen. Wir besprechen jetzt, was \u00fcberhaupt das Thema unserer Fahrt ist: \u201eBenthic Life in the Western Baltic\u201c. Generell geht es darum, Sedimentproben mit bodenlebenden Tieren aus der westlichen Ostsee zu bekommen, den Sand dort herauszusp\u00fclen und das ganze Sammelsurium in Plastikbeh\u00e4lter zu packen und alles an das Landesamt zu schicken. Dort wird der Inhalt dann analysiert und verglichen wird. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde werden Gruppen f\u00fcr die Arbeit an Deck eingeteilt. In jeder Gruppe gibt es Leute, die die nachfolgenden Arbeiten im Schlaf k\u00f6nnen, und andere, wie mich, f\u00fcr die das alles aufregend und neu ist. Alle reden fr\u00f6hlich in einem deutsch-englischen Wirrwarr durcheinander und wir freuen uns darauf, gleich etwas tun zu k\u00f6nnen. Um 9:15 ist es dann so weit: Wir ziehen uns Regensachen \u00fcber, Handschuhe und nicht zu vergessen gelbe Helme, die man bei Arbeiten auf dem Schiff immer drau\u00dfen tragen muss.<br \/>\nNicht, dass wir uns falsch verstehen: Regenkleidung wird hier nur getragen, damit wir bei der Arbeit mit den Proben nicht nass werden \u2013 vom strahlend blauen Himmel scheint n\u00e4mlich nur die Sonne! \ud83d\ude42<\/p>\n<div id=\"attachment_444\" style=\"width: 183px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2014\/01\/2013-11-21_ALKOR_Ausfahrt_900px.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-444\" class=\"size-medium wp-image-444\" src=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2014\/01\/2013-11-21_ALKOR_Ausfahrt_900px-173x260.jpg\" alt=\"Auf geht's in Richtung Gabelsflach, unserer ersten Station in der Ostsee. (Foto: G. Seidel, GEOMAR)\" width=\"173\" height=\"260\" srcset=\"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2014\/01\/2013-11-21_ALKOR_Ausfahrt_900px-173x260.jpg 173w, https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2014\/01\/2013-11-21_ALKOR_Ausfahrt_900px.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 173px) 100vw, 173px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-444\" class=\"wp-caption-text\">Auf geht&#8217;s in Richtung Gabelsflach, unserer ersten Station in der Ostsee. (Foto: G. Seidel, GEOMAR)<\/p><\/div>\n<p><strong>Morgens halb zehn in Deutschland<\/strong><br \/>\nLaut Plan befinden wir uns jetzt am Gabelsflach. Die genauen Koordinaten lauten 54\u00b0 32,1\u2019 N, 010\u00b0 20,9\u2019 E. (Ich wei\u00df, diese Angabe hat etwas mit Grad und Bogensekunden zu tun. Wie sich das genau ergibt, werde ich noch mal erfragen und euch dann hier auf oceanblogs mitteilen \ud83d\ude09 ) Markus, Jenni und ich sind Gruppe A und m\u00fcssen auch als erste ran. Was jetzt kommt, m\u00fcssen sp\u00e4ter auch die anderen vier Gruppen machen. So bekommen wir am Ende mehrere Proben von ein und derselben Stelle, damit man einen Eindruck von der Vielfalt und Variabilit\u00e4t der Bodenfauna bekommt.<br \/>\nDie Crew-Mitglieder fahren den Greifer herunter, der in elf Metern Wassertiefe genau das macht: Er greift nach dem Sediment und allem, was sich darauf und darin befindet. Wenn der Greifer wieder oben angekommen ist, nehmen wir als erstes eine kleine Probe vom Inhalt. Mit einer vorn abges\u00e4gten Spritze saugen wir sozusagen den Sand und alles andere Feine hinein. Das wird dann in ein kleines T\u00f6pfchen verpackt. Einer von uns muss auch immer Protokoll f\u00fchren. Welche Gruppe war das? Aus welcher Tiefe kommt der Greifer wieder hoch? Wie sieht der Inhalt aus? Wie riecht die Probe?<\/p>\n<p>Die eigentliche Arbeit kommt erst danach: Wir sp\u00fclen den gesamten Inhalt des Greifers in einen Bottich. Gesp\u00fclt wird hier nat\u00fcrlich mit Wasser aus der Ostsee. Aus diesem Bottich wird der Inhalt anschlie\u00dfend noch einmal gesiebt und gesp\u00fclt, denn wir wollen keinen Schlamm und Sand in unseren Proben. Der ist nicht wichtig f\u00fcr die Analysen. Was wir brauchen, das sind Organismen, Gestein und was sonst noch \u00fcbrig bleibt. Zun\u00e4chst wird ein Foto davon gemacht, damit man hinterher wei\u00df, wie es urspr\u00fcnglich aussah, dann wird alles in einen Plastikbeh\u00e4lter gef\u00fcllt. Der wird mehrmals beschriftet, damit hinterher auch alles vern\u00fcnftig zugeordnet werden kann. \u201eStation 112, 21.11.2013, Grab A\u201c steht auf unseren Sachen. Damit in der Probe nichts abgebaut wird, konservieren wir alles mit etwa 100 Milliliter Formaldehyd. Nach einer Stunde sind alle Gruppen durch, jede hat ihren \u201eGrab\u201c, also den Inhalt ihres Greifers gesp\u00fclt, gefiltert und abgef\u00fcllt, und es geht weiter.<\/p>\n<!-- Rendered by FancyBox WITH labels BEGIN -->\n\n\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t\t\t#gallery-0 {\n\t\t\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t\t\t}\n\t\t\t\t\t#gallery-0 .gallery-item {\n\t\t\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\t\t\twidth: 32%;\n\t\t\t\t\t}\n\t\t\t\t\t#gallery-0 img {\n\t\t\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t\t\t}\n\t\t\t\t\t#gallery-0 .gallery-caption {\n\t\t\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t\t\t}\n\t<\/style>\n<script type=\"text\/javascript\">\n$(document).ready(function() {\n\t\/*\n\t *  Simple image gallery. 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Seidel, GEOMAR)\" rel=\"gallery-0\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"135\" height=\"135\" class=\"attachment-thumbnail\" alt=\"Der Greifer wird aus 26 Metern Wassertiefe an die Oberfl\u00e4che geholt. (Foto: G. Seidel, GEOMAR)\" src=\"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2014\/01\/DSC_4392_900px-135x135.jpg\" \/><\/a><\/dt><dd class=\"wp-caption-text gallery-caption\">Der Greifer wird aus 26 Metern Wassertiefe an die Oberfl\u00e4che geholt. (Foto: G. Seidel, GEOMAR)<\/dd><\/dl>\n\n<dl class=\"gallery-item\"><dt class=\"gallery-icon\">\n\t\t<a class=\"fancybox\" href=\"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2014\/01\/2013-11-21_ALKOR_sedimentprobe_01_900px.jpg\" title=\"Keine beneidenswerte Aufgabe f\u00fcr Frederik: Das schwarze, z\u00e4he und \u00fcbel riechende Sediment aus dem Greifer  muss in den Bottich gedr\u00fcckt werden. (Foto: G. Seidel, GEOMAR)\" rel=\"gallery-0\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"135\" height=\"135\" class=\"attachment-thumbnail\" alt=\"Keine beneidenswerte Aufgabe f\u00fcr Frederik: Das schwarze, z\u00e4he und \u00fcbel riechende Sediment aus dem Greifer  muss in den Bottich gedr\u00fcckt werden. (Foto: G. Seidel, GEOMAR)\" src=\"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2014\/01\/2013-11-21_ALKOR_sedimentprobe_01_900px-135x135.jpg\" \/><\/a><\/dt><dd class=\"wp-caption-text gallery-caption\">Keine beneidenswerte Aufgabe f\u00fcr Frederik: Das schwarze, z\u00e4he und \u00fcbel riechende Sediment aus dem Greifer  muss in den Bottich gedr\u00fcckt werden. (Foto: G. Seidel, GEOMAR)<\/dd><\/dl>\n\n<dl class=\"gallery-item\"><dt class=\"gallery-icon\">\n\t\t<a class=\"fancybox\" href=\"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2014\/01\/2013-11-21_ALKOR_sedimentprobe_02_900px.jpg\" title=\"Jetzt wird der letzte Rest aus dem Greifer von einem in den anderen Bottich gesp\u00fclt. Dort wird anschlie\u00dfend gefiltert. (Foto: G. Seidel, GEOMAR)\" rel=\"gallery-0\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"135\" height=\"135\" class=\"attachment-thumbnail\" alt=\"Jetzt wird der letzte Rest aus dem Greifer von einem in den anderen Bottich gesp\u00fclt. Dort wird anschlie\u00dfend gefiltert. (Foto: G. Seidel, GEOMAR)\" src=\"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2014\/01\/2013-11-21_ALKOR_sedimentprobe_02_900px-135x135.jpg\" \/><\/a><\/dt><dd class=\"wp-caption-text gallery-caption\">Jetzt wird der letzte Rest aus dem Greifer von einem in den anderen Bottich gesp\u00fclt. Dort wird anschlie\u00dfend gefiltert. (Foto: G. Seidel, GEOMAR)<\/dd><\/dl>\n\n<dl class=\"gallery-item\"><dt class=\"gallery-icon\">\n\t\t<a class=\"fancybox\" href=\"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2014\/01\/2013-11-21_ALKOR_greifer_900px.jpg\" title=\"Frederik, Yuli und Dennis sp\u00fclen die gefilterte Probe in einen kleinen Probenbeh\u00e4lter . (Foto: G. Seidel, GEOMAR)\" rel=\"gallery-0\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"135\" height=\"135\" class=\"attachment-thumbnail\" alt=\"Frederik, Yuli und Dennis sp\u00fclen die gefilterte Probe in einen kleinen Probenbeh\u00e4lter . (Foto: G. Seidel, GEOMAR)\" src=\"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2014\/01\/2013-11-21_ALKOR_greifer_900px-135x135.jpg\" \/><\/a><\/dt><dd class=\"wp-caption-text gallery-caption\">Frederik, Yuli und Dennis sp\u00fclen die gefilterte Probe in einen kleinen Probenbeh\u00e4lter . (Foto: G. Seidel, GEOMAR)<\/dd><\/dl>\n\n<dl class=\"gallery-item\"><dt class=\"gallery-icon\">\n\t\t<a class=\"fancybox\" href=\"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2014\/01\/2013-11-21_ALKOR_sedimentprobe_04_900px.jpg\" title=\"Ulrike, Karen und Renate zeigen uns, wie das mit dem ordentlichen Sp\u00fclen funktioniert - da darf nichts im Sieb haften bleiben. (Foto: G. Seidel, GEOMAR)\" rel=\"gallery-0\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"135\" height=\"135\" class=\"attachment-thumbnail\" alt=\"Ulrike, Karen und Renate zeigen uns, wie das mit dem ordentlichen Sp\u00fclen funktioniert - da darf nichts im Sieb haften bleiben. (Foto: G. Seidel, GEOMAR)\" src=\"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2014\/01\/2013-11-21_ALKOR_sedimentprobe_04_900px-135x135.jpg\" \/><\/a><\/dt><dd class=\"wp-caption-text gallery-caption\">Ulrike, Karen und Renate zeigen uns, wie das mit dem ordentlichen Sp\u00fclen funktioniert - da darf nichts im Sieb haften bleiben. (Foto: G. Seidel, GEOMAR)<\/dd><\/dl>\n\n<dl class=\"gallery-item\"><dt class=\"gallery-icon\">\n\t\t<a class=\"fancybox\" href=\"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2014\/01\/2013-11-21_ALKOR_sedimentprobe_03_900px.jpg\" title=\"Wenn Sand und Schlamm weggesp\u00fclt und und alles gefiltert ist sieht man, was sich so alles am Meeresboden befindet. (Foto: G. Seidel, GEOMAR)\" rel=\"gallery-0\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"135\" height=\"135\" class=\"attachment-thumbnail\" alt=\"Wenn Sand und Schlamm weggesp\u00fclt und und alles gefiltert ist sieht man, was sich so alles am Meeresboden befindet. (Foto: G. Seidel, GEOMAR)\" src=\"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2014\/01\/2013-11-21_ALKOR_sedimentprobe_03_900px-135x135.jpg\" \/><\/a><\/dt><dd class=\"wp-caption-text gallery-caption\">Wenn Sand und Schlamm weggesp\u00fclt und und alles gefiltert ist sieht man, was sich so alles am Meeresboden befindet. (Foto: G. Seidel, GEOMAR)<\/dd><\/dl>\n\n<\/div><br clear=\"all\" \/><!-- Rendered by FancyBox WITH labels END -->\n\n<p><strong>Mein erster Seemannssonntag<\/strong><br \/>\nWas man an Bord sofort lernt: Seem\u00e4nner sind ziemlich traditionell. P\u00fcnktlich um halb zw\u00f6lf wird unten in der Messe gegessen. Wer dort mit M\u00fctze auf dem Kopf oder Arbeitskleidung erscheint, der kann gleich wieder hochgehen, um sich umzuziehen. Als erstes hat die Crew gegessen, dann waren wir dran. F\u00fcr \u201ean Land\u201c klingt halb zw\u00f6lf ziemlich fr\u00fch, aber ob es am Wind, der Arbeit oder etwas anderem lag, man wei\u00df es nicht, auf jeden Fall hatten wir alle ziemlichen Hunger. Gl\u00fcck f\u00fcr uns, dass heute ausgerechnet Donnerstag ist. Denn \u201eDonnerstag ist Seemannssonntag\u201c. Das hei\u00dft f\u00fcr uns im Klartext: Heute gibt es richtig gutes Essen. Das gibt es auf der ALKOR zwar immer, wie man h\u00f6rt, aber donnerstags ist das Essen einfach noch mal ein St\u00fcckchen weit besonders. Hirschragout mit Sp\u00e4tzle, einer halben Birne und Preiselbeerso\u00dfe. Sehr lecker! Als alle Teller leer waren, schnell dr\u00fcbersp\u00fclen, ab in die Sp\u00fclmaschine damit und wir wieder hoch, denn wir sind nun an der zweiten Station angekommen.<\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/agadircanyon\/2013\/10\/28\/mud-mud-glorious-mud\/\">Mud, mud, glorious mud?<\/a><\/strong><br \/>\nWir befinden uns jetzt an der Wattenbergrinne, 54\u00b0 41,7\u2019 N, 010\u00b0 09,0\u2019 E. Hier wird \u00e4hnlich wie an Station 1 verfahren. Der Greifer f\u00e4hrt bis auf den Meeresboden in 26 Meter Tiefe hinunter, nimmt eine Probe, und wird wieder heraufgezogen. Die Arbeit selbst ist die gleiche wie am Gabelsflach, es gibt nur einen Unterschied: Jetzt kl\u00e4rt sich, warum im Protokoll vermerkt werden muss, wie die Probe riecht. Obwohl, riechen ist hier vielleicht der falsche Ausdruck\u2026 Der Geruch nach faulen Eiern ist einfach \u00fcberw\u00e4ltigend und keiner von uns beneidet Frederik, der die extrem schlammige, schwarze, z\u00e4he Probe mit den H\u00e4nden in den Bottich dr\u00fccken muss. Karen erkl\u00e4rt uns, der schwefelige Geruch deute darauf hin, dass in diesem St\u00fcck Meeresboden kaum Sauerstoff mehr vorhanden ist, weil spezielle Bakterien dort Schwefelwasserstoff produzieren.<\/p>\n<p><strong>Was ist denn bitte eine Dredge?<br \/>\n<\/strong>Kaum dampfen wir an Station zwei wieder ab, da wird auch schon die Dredge ausgeworfen. Aber was bitte ist das? Im Prinzip handelt es sich dabei um ein gro\u00dfes blaues Netz, das eine Strecke weit \u00fcber den Meeresboden gezogen wird. Danach wird es wieder auf\u2019s Achterdeck (das hintere Deck) gezogen. Dort wird es auf den Boden entleert, und wieder darf Frederik die Arbeit machen: Er schaufelt Sand, Schlamm und Meeresbodenbewohner in verschiedene Bottiche, die ebenfalls gesiebt werden und aus denen der Sand herausgesp\u00fclt wird. Was wir dann \u00fcbrig behalten, wird auf eine Art gro\u00dfen W\u00fchltisch verfrachtet. Keine Minute sp\u00e4ter dr\u00e4ngeln sich alle um den Tisch um nachzusehen, was wir dort alles so haben. Renate erkl\u00e4rt: die Islandmuschel Arctica islandica (f\u00fcr den Laien gro\u00dfe Muscheln), Seesterne und Polych\u00e4ten (Fingernagel-lange Borstenw\u00fcrmer). Das sind die Organismen, die wir am h\u00e4ufigsten finden. Mithilfe von Pinzetten oder per Hand werden die Lebewesen in verschiedene Wasserbecken transportiert, damit wir sehen k\u00f6nnen, wie viel wir von jeder Art haben. Als wir alle Bottiche durchgesucht haben sehen wir acht Seesterne, mehrere Muscheln, unz\u00e4hlige Borstenw\u00fcrmer (bestimmt hundert) und ein paar Sonderlinge wie zum Beispiel den Wirbel eines gr\u00f6\u00dferen Fisches. Als wir alles begutachtet haben, werden einzelne Exemplare in einen Probenbeh\u00e4lter getan und konserviert. Sie dienen sp\u00e4ter als Referenzprobe f\u00fcr die Auswertung dieser Station. Den Rest lassen wir wieder in seinen nat\u00fcrlichen Lebensraum.<\/p>\n<!-- Rendered by FancyBox WITH labels BEGIN -->\n\n\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t\t\t}\n\t\t\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\t\t\twidth: 32%;\n\t\t\t\t\t}\n\t\t\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t\t\t}\n\t\t\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t\t\t}\n\t<\/style>\n<script type=\"text\/javascript\">\n$(document).ready(function() {\n\t\/*\n\t *  Simple image gallery. 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Seidel, GEOMAR)\" rel=\"gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"135\" height=\"135\" class=\"attachment-thumbnail\" alt=\"Die Dredge wird langsam aus dem Wasser gezogen. (Foto: G. Seidel, GEOMAR)\" src=\"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2014\/01\/2013-11-21_ALKOR_dredge_02_900px-135x135.jpg\" \/><\/a><\/dt><dd class=\"wp-caption-text gallery-caption\">Die Dredge wird langsam aus dem Wasser gezogen. (Foto: G. Seidel, GEOMAR)<\/dd><\/dl>\n\n<dl class=\"gallery-item\"><dt class=\"gallery-icon\">\n\t\t<a class=\"fancybox\" href=\"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2014\/01\/2013-11-21_ALKOR_dredge_01_900px.jpg\" title=\"Die Crew der ALKOR holt die Dredge aus der Wattenbergrinne an Bord. (Foto: G. 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Seidel, GEOMAR)\" rel=\"gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"135\" height=\"135\" class=\"attachment-thumbnail\" alt=\"Der Inhalt wird einfach auf&#039;s Schiff gekippt, von wo er dann in Bottische geschaufelt wird. Dort wird er gesp\u00fclt und anschlie\u00dfend auf dem Tisch ausgebreitet. (Foto: G. Seidel, GEOMAR)\" src=\"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2014\/01\/2013-11-21_ALKOR_dredge_900px-135x135.jpg\" \/><\/a><\/dt><dd class=\"wp-caption-text gallery-caption\">Der Inhalt wird einfach auf's Schiff gekippt, von wo er dann in Bottische geschaufelt wird. Dort wird er gesp\u00fclt und anschlie\u00dfend auf dem Tisch ausgebreitet. (Foto: G. Seidel, GEOMAR)<\/dd><\/dl>\n\n<dl class=\"gallery-item\"><dt class=\"gallery-icon\">\n\t\t<a class=\"fancybox\" href=\"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2014\/01\/2013-11-21_ALKOR_working_900px.jpg\" title=\"Hier geht es zu wie beim W\u00fchltisch im Kaufhaus: Dicht gedr\u00e4ngt stehen alle um den Tisch herum, jeder m\u00f6chte hier ein paar Organismen aus dem herausfinden, was die Dredge mit an die Oberfl\u00e4che gebracht hat. Im Hintergrund werden die letzten Bottiche ausgesp\u00fclt. (Foto: G. Seidel, GEOMAR)\" rel=\"gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"135\" height=\"135\" class=\"attachment-thumbnail\" alt=\"Hier geht es zu wie beim W\u00fchltisch im Kaufhaus: Dicht gedr\u00e4ngt stehen alle um den Tisch herum, jeder m\u00f6chte hier ein paar Organismen aus dem herausfinden, was die Dredge mit an die Oberfl\u00e4che gebracht hat. Im Hintergrund werden die letzten Bottiche ausgesp\u00fclt. (Foto: G. Seidel, GEOMAR)\" src=\"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2014\/01\/2013-11-21_ALKOR_working_900px-135x135.jpg\" \/><\/a><\/dt><dd class=\"wp-caption-text gallery-caption\">Hier geht es zu wie beim W\u00fchltisch im Kaufhaus: Dicht gedr\u00e4ngt stehen alle um den Tisch herum, jeder m\u00f6chte hier ein paar Organismen aus dem herausfinden, was die Dredge mit an die Oberfl\u00e4che gebracht hat. Im Hintergrund werden die letzten Bottiche ausgesp\u00fclt. (Foto: G. Seidel, GEOMAR)<\/dd><\/dl>\n\n<dl class=\"gallery-item\"><dt class=\"gallery-icon\">\n\t\t<a class=\"fancybox\" href=\"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2014\/01\/2013-11-21_ALKOR_dredge_picking_900px.jpg\" title=\"Jetzt wird erstmal geschaut, was sich in der Wattenbergrinne so alles am Meeresboden tummelt. (Foto: G. Seidel, GEOMAR)\" rel=\"gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"135\" height=\"135\" class=\"attachment-thumbnail\" alt=\"Jetzt wird erstmal geschaut, was sich in der Wattenbergrinne so alles am Meeresboden tummelt. (Foto: G. Seidel, GEOMAR)\" src=\"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2014\/01\/2013-11-21_ALKOR_dredge_picking_900px-135x135.jpg\" \/><\/a><\/dt><dd class=\"wp-caption-text gallery-caption\">Jetzt wird erstmal geschaut, was sich in der Wattenbergrinne so alles am Meeresboden tummelt. (Foto: G. Seidel, GEOMAR)<\/dd><\/dl>\n\n<dl class=\"gallery-item\"><dt class=\"gallery-icon\">\n\t\t<a class=\"fancybox\" href=\"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2014\/01\/2013-11-21_ALKOR_searching_for_organisms_900px.jpg\" title=\"Katrin und Syrmalenia suchen nach lebenden Organismen, die sortiert und gez\u00e4hlt werden. (Foto: G. Seidel, GEOMAR)\" rel=\"gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"135\" height=\"135\" class=\"attachment-thumbnail\" alt=\"Katrin und Syrmalenia suchen nach lebenden Organismen, die sortiert und gez\u00e4hlt werden. (Foto: G. Seidel, GEOMAR)\" src=\"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2014\/01\/2013-11-21_ALKOR_searching_for_organisms_900px-135x135.jpg\" \/><\/a><\/dt><dd class=\"wp-caption-text gallery-caption\">Katrin und Syrmalenia suchen nach lebenden Organismen, die sortiert und gez\u00e4hlt werden. (Foto: G. Seidel, GEOMAR)<\/dd><\/dl>\n\n<dl class=\"gallery-item\"><dt class=\"gallery-icon\">\n\t\t<a class=\"fancybox\" href=\"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2014\/01\/2013-11-21_ALKOR_seastar_900px.jpg\" title=\"Unter den Lebewesen aus der Wattenbergrinne befinden sich auch Seesterne. (Foto: G. Seidel, GEOMAR)\" rel=\"gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"135\" height=\"135\" class=\"attachment-thumbnail\" alt=\"Unter den Lebewesen aus der Wattenbergrinne befinden sich auch Seesterne. (Foto: G. Seidel, GEOMAR)\" src=\"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2014\/01\/2013-11-21_ALKOR_seastar_900px-135x135.jpg\" \/><\/a><\/dt><dd class=\"wp-caption-text gallery-caption\">Unter den Lebewesen aus der Wattenbergrinne befinden sich auch Seesterne. (Foto: G. Seidel, GEOMAR)<\/dd><\/dl>\n\n<dl class=\"gallery-item\"><dt class=\"gallery-icon\">\n\t\t<a class=\"fancybox\" href=\"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2014\/01\/2013-11-21_ALKOR_dredge_samples_900px.jpg\" title=\"Hier sieht man ein paar Seesterne, Muscheln und Polych\u00e4ten aus der Dredge an der Wattenbergrinne. (Foto: G. Seidel, GEOMAR)\" rel=\"gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"135\" height=\"135\" class=\"attachment-thumbnail\" alt=\"Hier sieht man ein paar Seesterne, Muscheln und Polych\u00e4ten aus der Dredge an der Wattenbergrinne. (Foto: G. Seidel, GEOMAR)\" src=\"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2014\/01\/2013-11-21_ALKOR_dredge_samples_900px-135x135.jpg\" \/><\/a><\/dt><dd class=\"wp-caption-text gallery-caption\">Hier sieht man ein paar Seesterne, Muscheln und Polych\u00e4ten aus der Dredge an der Wattenbergrinne. (Foto: G. Seidel, GEOMAR)<\/dd><\/dl>\n\n<dl class=\"gallery-item\"><dt class=\"gallery-icon\">\n\t\t<a class=\"fancybox\" href=\"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2014\/01\/2013-11-21_ALKOR_polych\u00e4ten_900px.jpg\" title=\"Woran es hier wirklich nicht mangelt, sind Polych\u00e4ten, die auch Borstenw\u00fcrmer genannt werden. (Foto: G. Seidel, GEOMAR)\" rel=\"gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"135\" height=\"135\" class=\"attachment-thumbnail\" alt=\"Woran es hier wirklich nicht mangelt, sind Polych\u00e4ten, die auch Borstenw\u00fcrmer genannt werden. (Foto: G. Seidel, GEOMAR)\" src=\"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2014\/01\/2013-11-21_ALKOR_polych\u00e4ten_900px-135x135.jpg\" \/><\/a><\/dt><dd class=\"wp-caption-text gallery-caption\">Woran es hier wirklich nicht mangelt, sind Polych\u00e4ten, die auch Borstenw\u00fcrmer genannt werden. (Foto: G. Seidel, GEOMAR)<\/dd><\/dl>\n\n<\/div><br clear=\"all\" \/><!-- Rendered by FancyBox WITH labels END -->\n\n<p><strong>Heimathafen in Sicht<\/strong><br \/>\n14 Uhr: Nachdem die Proben gut verstaut sind, sich die \u00fcbrigen Organismen wieder im Meer, die Ger\u00e4te ges\u00e4ubert an Ort und Stelle und die Arbeitskleidung am Haken befindet sammeln wir uns wieder im Trockenlabor. Karen erl\u00e4utert noch einmal, was wir heute gesehen und gemacht haben \u2013 schlie\u00dflich war diese Tagesfahrt haupts\u00e4chlich zu \u00dcbungszwecken da. W\u00e4hrenddessen werden Lebkuchen und Chips durch die Reihen gegeben \u2013 irgendwie haben wir schon wieder Hunger. Als Karen mit ihrer Pr\u00e4sentation fertig ist, vernimmt man zum ersten Mal die leisen Maschinenger\u00e4usche. Auf einmal sind wir alle m\u00fcde und die Gespr\u00e4che ebben so langsam ab. Um 15:17 wird die ALKOR am wieder am Pier des GEOMAR festgemacht.<\/p>\n<p>Im Vergleich zu einer richtigen Expedition (wie der <a href=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/agadircanyon\/\">MSM32<\/a> oder der <a href=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/walvisbaytoportlouis\/\">M100\/2<\/a>) war das nat\u00fcrlich noch nichts, dort wird von fr\u00fch bis sp\u00e4t durchgearbeitet und auch ein <a href=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/walvisbaytoportlouis\/2013\/10\/15\/fahrtleiterleben\/\">Fahrtleiter <\/a>hat es nicht immer einfach, doch wir sind uns einig: F\u00fcr uns war es ein toller Tag auf der ALKOR und wir w\u00fcrden jederzeit wieder mitfahren! Danke an die Besatzung, den Kapit\u00e4n und Karen und Renate, die uns alles so toll erkl\u00e4rt haben!<\/p>\n<div id=\"attachment_434\" style=\"width: 400px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2014\/01\/2013-11-21_ALKOR_group_900px.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-434\" class=\"size-medium wp-image-434\" src=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2014\/01\/2013-11-21_ALKOR_group_900px-390x260.jpg\" alt=\"Zum Abschluss noch ein Gruppenfoto der ganzen &quot;wissenschaftlichen&quot; Besatzung - es war ein sch\u00f6ner Tag! (Foto: ALKOR-Team, GEOMAR)\" width=\"390\" height=\"260\" srcset=\"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2014\/01\/2013-11-21_ALKOR_group_900px-390x260.jpg 390w, https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2014\/01\/2013-11-21_ALKOR_group_900px.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 390px) 100vw, 390px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-434\" class=\"wp-caption-text\">Zum Abschluss noch ein Gruppenfoto der ganzen &#8220;wissenschaftlichen&#8221; Besatzung &#8211; es war ein sch\u00f6ner Tag! (Foto: ALKOR-Team, GEOMAR)<\/p><\/div>\n<p>Ich w\u00fcnsche euch allen ein gesundes und gutes neues Jahr \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Gesa<\/p>\n<p>-\u00dcbersicht:<a title=\"Hinter den Kulissen des GEOMAR\" href=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/2013\/11\/22\/hinter-den-kulissen-des-geomar\/\"> Hinter den Kulissen des GEOMAR<\/a>&#8211;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist soweit: Endlich kann ich mal auf einem Forschungsschiff mitfahren! Und zwar nicht auf einem der kleineren, sondern gleich auf der ALKOR. Sie operiert haupts\u00e4chlich in Nord- und Ostsee sowie in der Norwegischen See. Auf der 55 Meter langen ALKOR finden auf Expeditionen 11 Besatzungsmitglieder und 12 Wissenschaftler Platz. Da wir heute aber nur [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":22,"featured_media":442,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[32],"tags":[],"class_list":["post-449","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-kommunikation"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/449","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-json\/wp\/v2\/users\/22"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=449"}],"version-history":[{"count":12,"href":"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/449\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":796,"href":"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/449\/revisions\/796"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-json\/wp\/v2\/media\/442"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=449"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=449"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=449"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}