{"id":280,"date":"2013-11-13T12:14:17","date_gmt":"2013-11-13T10:14:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/?p=280"},"modified":"2014-05-07T14:59:29","modified_gmt":"2014-05-07T12:59:29","slug":"meeresforschung-im-museum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/2013\/11\/13\/meeresforschung-im-museum\/","title":{"rendered":"Meeresforschung im Museum und anderswo \u2013 was bringt es?"},"content":{"rendered":"<p><strong>\u00dcber eine Diskussion auf der Tagung &#8216;Forum Wissenschaftskommunikation&#8217; in Karlsruhe<\/strong><\/p>\n<p>Besucher lesen nicht, wollen aber fundierte wissenschaftliche Informationen. Ja, wie denn nu&#8217;, fragen sich die rund 50 Teilnehmer der Vormittags-Session &#8216;Meeresforschung im Museum und anderswo&#8217; an diesem grauen Dienstag im November auf dem 6. Forum Wissenschaftskommunikation. Es geht um die Vermittlung von komplexen Themen am Beispiel der Meeresforschung, an die viel beschworene breite \u00d6ffentlichkeit und Entscheidungstr\u00e4ger, besonders aus der Politik.<\/p>\n<!-- Rendered by FancyBox WITH labels BEGIN -->\n\n\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t\t\t#gallery-0 {\n\t\t\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t\t\t}\n\t\t\t\t\t#gallery-0 .gallery-item {\n\t\t\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\t\t\twidth: 32%;\n\t\t\t\t\t}\n\t\t\t\t\t#gallery-0 img {\n\t\t\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t\t\t}\n\t\t\t\t\t#gallery-0 .gallery-caption {\n\t\t\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t\t\t}\n\t<\/style>\n<script type=\"text\/javascript\">\n$(document).ready(function() {\n\t\/*\n\t *  Simple image gallery. 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Was bewirken Web-Videos? Wie wirksam ist Social Media in der Wissenschaftskommunikation? Wie kommuniziere ich noch gezielter f\u00fcr meine Zielgruppe? Wie kooperieren St\u00e4dte erfolgreich mit Hochschulen und wissenschaftlichen Institutionen? Was ist leichte Sprache und was nicht? \u2013 sind nur einige der Fragen, die in Sessions, Panels oder in den Kaffeerunden beim Networking am Rande diskutiert werden.<\/p>\n<p>Zum ersten Mal sind auch die Kieler Meereswissenschaften Teil einer Session zum Thema Meeresforschung im Museum und anderswo \u2013 was bringt es? Auf dem Podium sind die Ausstellungsverantwortlichen der norddeutschen Meeresforschungsinstitutionen <a href=\"http:\/\/www.marum.de\" target=\"_blank\">MARUM<\/a> und<a href=\"http:\/\/www.geomar.de\" target=\"_blank\"> GEOMAR<\/a>, aus dem Stralsunder Meeresmuseum <a href=\"http:\/\/www.ozeaneum.de\" target=\"_blank\">OZEANEUM <\/a>und dem <a href=\"http:\/\/www.futureocean.org\" target=\"_blank\">Exzellenzcluster \u201eOzean der Zukunft\u201c<\/a>\u00a0vereint. Sie alle eint die schwierige Aufgabe, die vielf\u00e4ltigen Aspekte des Ozeans einem nicht vorgebildeten Publikum zu vermitteln.<\/p>\n<p>Aber wie geht das ohne lesen? Dem OZEANEUM scheint der schwierige Spagat zwischen knappem Teaser und wissenschaftlich richtiger, aber dennoch verst\u00e4ndlicher Vertiefung gut gelungen zu sein. Die Besucher aus der Region, haupts\u00e4chlich Familien w\u00e4hrend des Urlaubes an der Ostsee-K\u00fcste danken es den Museumsmachern mit konstant hohen Besucherzahlen. Anziehungspunkt sind dabei die Aquarien und die eindrucksvollen Walskelette \u2013 nicht aber der Ausstellungsbereich, der sich mit der Erforschung und Nutzung der Meere besch\u00e4ftigt. Haben wir uns irgendwie gedacht. Science does\u2018nt sell. Was aber die erste ausf\u00fchrliche Evaluation zu Tage bringt ist beruhigend: Die Besucher interessieren sich doch f\u00fcr die Themen der Ozeanforscher. F\u00fcr die meisten sind die Forschungsfragen zum Ozean dabei Neuland und nach dem Rundgang befragt, blieb erstaunlich viel h\u00e4ngen. Und mehr noch, viele gaben an, sich auch zu Hause weiter mit den Themen zu besch\u00e4ftigen. Meeresforschung im Museum bringt also was.<\/p>\n<p>\u00c4hnliche Erfahrungen berichtet auch meine Kollegin Annika Wallaschek vom Exzellenzcluster \u201eOzean der Zukunft\u201c. Die gleichnamige Ausstellung tourte zu zahlreichen Orten in Deutschland und wurde auch fast sechs Monate im Deutschen Museum in M\u00fcnchen pr\u00e4sentiert. 130.000 Besucher kamen und tauchten gemeinsam mit Guides und Wissenschaftlern in die Tiefsee. Auch hier war das Vorwissen oft gleich null, das Interesse w\u00e4hrend und nach dem Ausstellungsbesuch aber hoch. Allein der Einsatz von digitalen Medien und damit ein vergleichsweise h\u00e4ufiger Ausfall, so das Ergebnis der professionellen Evaluation, wurden von den Besuchern bem\u00e4ngelt. Wohlf\u00fchlen, dieser Aspekt spielt eine gro\u00dfe Rolle f\u00fcr erfolgreiche Wissensvermittlung im Museum und auch anderswo. Die Atmosph\u00e4re muss stimmen und auch der erhobene Zeigefinger sollte lieber wegbleiben. Das scheint allen vorgestellten Projekten gelungen zu sein.<\/p>\n<p>Das MARUM in Bremen ist mit seiner Ausstellung \u201eMeer erleben\u201c vor einigen Jahren einen neuen Weg der Wissensvermittlung gegangen. Meeresthemen werden in gro\u00dfen Einkaufszentren in Deutschland gezeigt und holen damit die \u201ebreite \u00d6ffentlichkeit\u201c im Alltag ab. Die Ausstellung ist so erfolgreich, dass sie um einige Jahre verl\u00e4ngert wurde. Auch hier zeigt sich, Meeresforschung bewegt Menschen und animiert dazu, sich auch weiter mit gesellschaftlich relevanten wissenschaftlichen Fragestellungen zu besch\u00e4ftigen. Auch f\u00fcr Entscheidungstr\u00e4ger wie die Politik sind Ausstellungen ein willkommenes Medium, um die Themen der Meeresforscher zu vermitteln, so eindrucksvoll dargestellt am Beispiel der KDM Wanderausstellung.<\/p>\n<p>Viele Gr\u00fc\u00dfe aus Karlsruhe<br \/>\nFriederike Balzereit<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber eine Diskussion auf der Tagung &#8216;Forum Wissenschaftskommunikation&#8217; in Karlsruhe Besucher lesen nicht, wollen aber fundierte wissenschaftliche Informationen. 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