{"id":2572,"date":"2015-09-18T18:22:54","date_gmt":"2015-09-18T16:22:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/?p=2572"},"modified":"2015-09-18T18:35:08","modified_gmt":"2015-09-18T16:35:08","slug":"navigators-wochenbericht-aktiv-am-strand-im-sattel-und-online-naturlich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/2015\/09\/18\/navigators-wochenbericht-aktiv-am-strand-im-sattel-und-online-naturlich\/","title":{"rendered":"Navigators Wochenbericht: Aktiv am Strand, im Sattel &#8211; und online nat\u00fcrlich"},"content":{"rendered":"<p>&#8220;Wer bringt heute den M\u00fcll raus?&#8221;\u00a0 &#8211; an dieser Frage sollen schon WGs und sogar Ehen gescheitert sein. M\u00fcll ist l\u00e4stig und kaum jemand besch\u00e4ftigt sich gern mit ihm. Gleichzeitig produzieren wir alle so viel davon, dass er mittlerweile auch an unerw\u00fcnschten Orten auftaucht, an Str\u00e4nden und in den Meeren zum Beispiel. Eine gut organisierte M\u00fcllentsorgung hilft, M\u00fcllprobleme zu vermeiden. Bricht sie zusammen, kann das sogar den inneren Frieden eines Landes gef\u00e4hrden, <a href=\"http:\/\/www.dw.com\/de\/der-libanon-versinkt-im-politischen-m%C3%BCll\/a-18672574\" target=\"_blank\">wie zuletzt der Libanon gezeigt<\/a> hat. M\u00fcll ist aber nicht gleich M\u00fcll. Es gibt Bio-M\u00fcll, giftigen M\u00fcll, schwer abbaubaren M\u00fcll, wiederverwertbaren M\u00fcll\u00a0 und mittlerweile sogar Kunst aus M\u00fcll. Jede Menge Gr\u00fcnde also, sich doch mal mit dem Thema zu besch\u00e4ftigen. An diesem Wochenende gibt es gleich zwei Gelegenheiten dazu, an denen auch der &#8220;Ozean der Zukunft&#8221; und das GEOMAR beteiligt sind.<\/p>\n<p>Am morgigen <strong>Samstag, 19. September<\/strong>, findet zum dritten Mal in Folge der <strong>Kieler Coastal Cleanup Day \u00a0 <\/strong> statt. Organisiert vom <a href=\"http:\/\/www.forschungs-werkstatt.de\/labore\/ozeanlabor\/\" target=\"_blank\">ozean:labor <\/a>der Kieler Forschungswerkstatt sollen gemeinsam mit zahlreichen Schulen, Vereinen, Organisationen und Freiwilligen rund 15 Kilometer Strandlinie rund um die Kieler F\u00f6rde von M\u00fcll befreit werden. An mehr als 20 Abschnitten an Ost- und Westufer sammeln zwischen 10 bis 13 Uhr Lehrerinnen und Lehrer mit ihren Sch\u00fclern, Erzieherinnen und Erzieher mit ihren Kindergartenkindern sowie Freiwillige aus Kieler Vereinen und Organisationen. Begleitet durch die Helferinnen und Helfer der Kieler Forschungswerkstatt soll m\u00f6glichst s\u00e4mtlicher Abfall von B\u00fclk bis Bottsand entfernt, sortiert, gewogen und klassifiziert werden.<br \/>\nIn diesem Jahr k\u00f6nnen sich zum ersten Mal auch motivierte B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger, die keiner fest eingeteilten Gruppe angeh\u00f6ren, an der Aktion beteiligen. Interessierte treffen sich am Kurstrand in Strande auf H\u00f6he des Bistros \u201eBruno\u201c. Ein Team der Kieler Forschungswerkstatt wird die Freiwilligen einweisen.<br \/>\nDer internationale Coastal Cleanup Day, an dem im vergangenen Jahr mehr als 560.000 Freiwillige weltweit teilnahmen, findet zeitgleich an zahlreichen weiteren Standorten auf allen Kontinenten statt. Seit mehr als 30 Jahren wird er von der US-amerikanischen Nichtregierungsorganisation (NGO) <a href=\"http:\/\/www.oceanconservancy.org\/our-work\/international-coastal-cleanup\/\" target=\"_blank\">Ocean Conservancy<\/a> regelm\u00e4\u00dfig am dritten Septemberwochenende veranstaltet.<\/p>\n<p>Wer dann wissen m\u00f6chte, was mit dem gesammelten (und auch mit allem anderen) M\u00fcll geschieht, kann sich dar\u00fcber am Sonntag beim <a href=\"http:\/\/www.mvkiel.de\/Tag_der_offenen_Tuer.html\" target=\"_blank\">Tag der offenen T\u00fcr bei der M\u00fcllverbrennungsanlage Kiel<\/a> informieren. Dort ist auch das <a href=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/game\" target=\"_blank\">GAME-Programm<\/a> des GEOMAR mit einer Ausstellung zum Plastikm\u00fcll im Meer vertreten.<\/p>\n<div id=\"attachment_2225\" style=\"width: 494px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/2015\/09\/18\/navigators-wochenbericht-aktiv-am-strand-im-sattel-und-online-naturlich\/2015-06-18_eroeffnung-plastik-rathaus_28_jsteffen-geomar_mediumlogo\/#main\" rel=\"attachment wp-att-2225\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2225\" class=\"wp-image-2225 size-medium\" src=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2015\/06\/2015-06-18_Eroeffnung-Plastik-Rathaus_28_JSteffen-GEOMAR_mediumLogo-484x323.jpg\" alt=\"Wie viel Mikroplastik steckt im Strandsand? In der Ausstellung des GAME-Programms k\u00f6nnen Besucherinnen und Besucher selbst Proben von verschiedenen K\u00fcsten untersuchen. Foto: Jan Steffen, GEOMAR\" width=\"484\" height=\"323\" srcset=\"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2015\/06\/2015-06-18_Eroeffnung-Plastik-Rathaus_28_JSteffen-GEOMAR_mediumLogo-484x323.jpg 484w, https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2015\/06\/2015-06-18_Eroeffnung-Plastik-Rathaus_28_JSteffen-GEOMAR_mediumLogo.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 484px) 100vw, 484px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2225\" class=\"wp-caption-text\">Wie viel Mikroplastik steckt im Strandsand? In der Ausstellung des GAME-Programms k\u00f6nnen Besucherinnen und Besucher selbst Proben von verschiedenen K\u00fcsten untersuchen. Foto: Jan Steffen, GEOMAR<\/p><\/div>\n<p>Also auf zum Strand und zur MVK, wenn irgend m\u00f6glich per Fahrrad. Das GEOMAR\u00a0 nimmt\u00a0 in diesem Jahr an der Aktion <a href=\"http:\/\/stadtradeln.de\/hintergrund.html\" target=\"_blank\">Stadtradeln des Klima-B\u00fcndnis<\/a> teil. Nach der Uni Kiel haben wir\u00a0 &#8211; knapp vor der Stadtverwaltung &#8211; das<a href=\"http:\/\/stadtradeln.de\/index.php?L=1&amp;id=968&amp;sr_city=3318\" target=\"_blank\"> zweitgr\u00f6\u00dfte Team in Kiel<\/a> auf die Beine bzw.\u00a0 auf die R\u00e4der gestellt. Da ohnehin viele Kolleginnen und Kollegen jeden Morgen mit dem Rad ins B\u00fcro, in die Werkstatt oder ins Labor kommen, war es nicht schwer, so viele zu motivieren. Seit dem 10. September haben sie schon \u00fcber 7000 Kilometer erradelt. Und es geht weiter&#8230;<\/p>\n<p>Wo bleibt die eigentliche Forschung? Wo bleibt der Ozean? Keine Sorge, findet alles statt. Auch hier auf Oceanblogs. Im <a href=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/jellymeter\" target=\"_blank\">JellyMeter<\/a>-Blog berichten einige Kolleginnen und Kollegen seit zwei Wochen \u00fcber eine Forschungsfahrt in der Ostsee mit Schwerpunkt Quallen. Und im <a href=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/eadsm\" target=\"_blank\">&#8220;Ecological Aspects of Deep-Sea Mining&#8221;<\/a>-Blog gibt es regelm\u00e4\u00dfig Updates von den aktuellen Untersuchungen im DISCOL-Gebiet im \u00f6stlichen Pazifik, inklusive noch nie\u00a0 gezeigter Bilder aus der Tiefsee.<\/p>\n<p>Anfang der Woche hat sich au\u00dferdem ein Team des GEOMAR und des <a href=\"http:\/\/www.awi.de\" target=\"_blank\">Alfred-Wegener-Instituts <\/a>auf den Weg nach Ostsibirien gemacht. Dort sollen Messstationen in der Laptewsee geborgen werden, die seit zwei Jahren am Meeresboden verankert sind. Sobald die Internetverbindung es zul\u00e4sst, wird das Team \u00fcber die Arbeiten im <a href=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/transpolardrift\" target=\"_blank\">Transpolardrift<\/a>-Blog berichten.<\/p>\n<p>Auch das<a href=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/auv-team-tomkyle\/\" target=\"_blank\"> AUV-Team Tom Kyle<\/a> meldet sich demn\u00e4chst auf Oceanblogs zur\u00fcck. Die Studenten der <a href=\"http:\/\/www.fh-kiel.de\" target=\"_blank\">FH Kiel<\/a> haben in Kooperation mit dem AUV-Team des GEOMAR ein autonomes Unterwasserfahrzeug entwickelt, das bei der <a title=\"Sauc-e\" href=\"http:\/\/www.sauc-europe.org\/\" target=\"_blank\">14. Student Autonomous Underwater Challenge<\/a>\u00a0 in La Spezia, Italien, einen sensationellen 2. Platz\u00a0 belegt hat. Jetzt folgt die n\u00e4chste Herausforderung: die <a href=\"http:\/\/www.eurathlon.eu\/\" target=\"_blank\">euRathlon 2015 Challenge<\/a> in Piombino.<\/p>\n<div id=\"attachment_1488\" style=\"width: 494px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/2014\/10\/03\/navigators-wochenbericht-sechs-wochen-vorbereitung-auf-einen-abschluss-am-tag-der-deutschen-einheit\/tomkyle_team_facab12e95\/#main\" rel=\"attachment wp-att-1488\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1488\" class=\"wp-image-1488 size-medium\" src=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2014\/10\/TomKyle_Team_facab12e95-484x324.jpg\" alt=\"Die stolzen Zweitplatzierten beim internationalen Wettbewerb &quot;Student Autonomous Underwater Vehicle Challenge - Europe&quot; 2014 in La Spezia. Jetzt folgt die n\u00e4chste Herausforderung. Foto: AUV-Team, GEOMAR\" width=\"484\" height=\"324\" srcset=\"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2014\/10\/TomKyle_Team_facab12e95-484x324.jpg 484w, https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2014\/10\/TomKyle_Team_facab12e95.jpg 896w\" sizes=\"auto, (max-width: 484px) 100vw, 484px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1488\" class=\"wp-caption-text\">Die stolzen Zweitplatzierten beim internationalen Wettbewerb &#8220;Student Autonomous Underwater Vehicle Challenge &#8211; Europe&#8221; 2014 in La Spezia. Jetzt folgt die n\u00e4chste Herausforderung. Foto: AUV-Team, GEOMAR<\/p><\/div>\n<p>Wir dr\u00fccken die Daumen!<\/p>\n<p>So, jetzt m\u00fcssen wir uns aber aufs M\u00fcllsammeln vorbereiten und noch ein paar Kilometer f\u00fcr das Team radeln.<\/p>\n<p>In diesem Sinne: Sch\u00f6nes Wochenende,<\/p>\n<p>Friederike Balzereit und Jan Steffen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8220;Wer bringt heute den M\u00fcll raus?&#8221;\u00a0 &#8211; an dieser Frage sollen schon WGs und sogar Ehen gescheitert sein. M\u00fcll ist l\u00e4stig und kaum jemand besch\u00e4ftigt sich gern mit ihm. Gleichzeitig produzieren wir alle so viel davon, dass er mittlerweile auch an unerw\u00fcnschten Orten auftaucht, an Str\u00e4nden und in den Meeren zum Beispiel. 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