{"id":1722,"date":"2015-01-30T17:25:42","date_gmt":"2015-01-30T15:25:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/?p=1722"},"modified":"2015-01-30T17:25:42","modified_gmt":"2015-01-30T15:25:42","slug":"navigators-wochenbericht-durchhalten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/2015\/01\/30\/navigators-wochenbericht-durchhalten\/","title":{"rendered":"Navigators Wochenbericht: Durchhalten!"},"content":{"rendered":"<p>Oh ja, jetzt haben harte Zeiten f\u00fcr Oceanblogs-Leser angefangen. In den vergangenen Wochen hat der<a title=\"SO237 Blog\" href=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/so237\/\"> SO237-Blog<\/a> zuverl\u00e4ssig jeden Tag f\u00fcr neuen Lesestoff gesorgt. Und jetzt? Schluss. Die Kolleginnen und Kollegen sind auf dem Heimweg, die Fahrt ist vorbei.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Trotzdem: Nicht verzweifeln. Die n\u00e4chste Expediton mit Blog kommt bestimmt. Eventuell schon im M\u00e4rz &#8211; wieder mit der SONNE. In diesem Jahr sind mehrere Expeditionen geplant, die sich mit dem Thema Manganknollen im Pazifik besch\u00e4ftigen. Manganknollen, das sind diese kleinen kugel- oder blumenkohlf\u00f6rmigen Metallklumpen, die millionenfach auf den gro\u00dfen Tiefseeebenen in allen Ozeanen vorkommen. Dort liegen sie wie Kartoffeln auf dem Acker. Schon in den 1970er Jahren kamen deshalb Regierungen und Rohstoffunternehmen auf die Idee, sie einfach vom Meeresboden aufzusammeln. So einfach ist das aber doch nicht, denn die meisten Manganknollenfelder liegen in \u00fcber 4000 Metern Wassertiefe.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_1704\" style=\"width: 494px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/2015\/01\/16\/navigators-wochenbericht-exklusive-entdeckungen-im-atlantik-und-vortrage-von-mojib-latif\/so-237__2015-01-11__02_nelsner\/#main\" rel=\"attachment wp-att-1704\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1704\" class=\"size-medium wp-image-1704\" src=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2015\/01\/SO-237__2015-01-11__02_NElsner-484x322.jpg\" alt=\"Manganknolle, entdeckt w\u00e4hrend Expedition SO237 im Atlantik. . \u00a9Nikolaus Elsner\" width=\"484\" height=\"322\" srcset=\"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2015\/01\/SO-237__2015-01-11__02_NElsner-484x322.jpg 484w, https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2015\/01\/SO-237__2015-01-11__02_NElsner.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 484px) 100vw, 484px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1704\" class=\"wp-caption-text\">Manganknolle, entdeckt w\u00e4hrend Expedition SO237 im Atlantik. . \u00a9Nikolaus Elsner<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Was will man \u00fcberhaupt mit den Manganknollen? Nun, sie enthalten verschiedene Metalle, darunter nat\u00fcrlich Mangan, aber auch Kobalt, Nickel, Kupfer und die sogenannten &#8220;seltenen Erden&#8221;. Alle diese Metalle werden f\u00fcr die Herstellung von Elektro- und Elektronikartikeln ben\u00f6tigt. Das geht los bei Telefonen, Smartphones und Computern und endet bei Anlagen zur regenerativen Stromerzeugung wie Windkraftanlagen oder Wasserturbinen. Ohne Metalle keine Energie und auch keine Energiewende. (Mehr zu Manganknollen auch im <a title=\"World Ocean Review 3 - Manganknollen\" href=\"http:\/\/worldoceanreview.com\/wor-3-uebersicht\/mineralische-rohstoffe\/manganknollen\/\">World Ocean Review 3<\/a>)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Doch wie schon gesagt, bei Probef\u00f6rderungen von Manganknollen in den 1970er Jahren ergaben sich Probleme. Au\u00dferdem sanken die zun\u00e4chst hohen Rohstoffpreise damals schnell wieder, so dass sich der Aufwand f\u00fcr die Entwicklung von Tiefseetechnik nicht lohnte. Jetzt, 40 Jahre sp\u00e4ter, stehen einige Staaten aber wieder in den Startl\u00f6chern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es bleibt die Frage, was so ein Abbau mit der Meeresumwelt machen w\u00fcrde. Eines der Probleme bei den Tests vor 40 Jahren war, dass gro\u00dfe Mengen an Sedimenten aufgewirbelt wurden. G\u00e4be es Staubst\u00fcrme in der Tiefsee? Und wie lange w\u00fcrde das \u00d6kosystem am Meeresboden ben\u00f6tigen, um sich von Eingriffen zu erholen? Diese Fragen will ein <a title=\"Pressemitteilung auf GEOMAR.de\" href=\"http:\/\/www.geomar.de\/news\/article\/tiefseebergbau-wie-gross-sind-die-risiken\/\" target=\"_blank\">europ\u00e4isches Forschungsprojekt<\/a> beantworten. An ihm sind 25 Institutionen in elf L\u00e4ndern beteiligt. Die Auftaktveranstaltung fand diese Woche in Kiel statt. Dabei haben die beteiligten Kolleginnen und Kollegen auch die geplanten Expeditionen mit der SONNE besprochen. Und vermutlich wird es von einigen Fahrten wieder Blogs geben. Die versprechen \u00e4u\u00dferst spannend zu werden. \u00dcbrigens: <a title=\"FS Sonne, 14. Januar 2015, 12\u00b0 27.96\u2032 N 50\u00b0 5.28\u2032 W\" href=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/so237\/2015\/01\/15\/fs-sonne-14-januar-2015-12-27-96-n-50-5-28-w\/\" target=\"_blank\">Tiffy<\/a> ist auch wieder dabei \ud83d\ude42<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>So wie die Reise SO237 der SONNE diese Woche in Santo Domingo endete, so endete die Brasilien-Reise der Future Ocean Dialogue Ausstellung diese Woche in Kiel. Die modulare Schau zu aktuellen Fragen einer nachhaltigen Ozeannutzung war eigens f\u00fcr das Deutsch-Brasilianische Jahr 2014 konzipiert worden. Fast ein Jahr lang tourte sie durch mehrere brasilianische St\u00e4dte, wie im <a title=\"Future Ocean Dialogue Blog\" href=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/futureoceandialogue\/\" target=\"_blank\">Future Ocean Dialogue Blog<\/a> nachzulesen ist. Jetzt ist der Container mit allen Modulen aber wieder wohlbehalten in Kiel angekommen (siehe Bild ganz oben). Nach einer kurzen Umbauphase nimmt die Ausstellung in diesem Jahr unter anderem an den <a title=\"350 Jahre CAU\" href=\"http:\/\/www.cau350.uni-kiel.de\/\" target=\"_blank\">Geburtstagsfeierlichkeiten der Christian-Albrechts-Universit\u00e4t<\/a> teil. Wer sich bis dahin schon einmal in der Ausstellung umsehen m\u00f6chte, kann auf der Webseite <a title=\"Future Ocean Dialogue\" href=\"http:\/\/www.futureocean.org\/dialogue\/en\/\" target=\"_blank\">http:\/\/www.futureocean.org\/dialogue\/<\/a> schon einen Blick riskieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u00dcber alle weiteren Entwicklungen halten wir Euch auf dem Laufenden!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sch\u00f6nes Wochenende,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Jan Steffen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Oh ja, jetzt haben harte Zeiten f\u00fcr Oceanblogs-Leser angefangen. 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