{"id":1545,"date":"2014-10-17T16:18:37","date_gmt":"2014-10-17T14:18:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/?p=1545"},"modified":"2014-10-17T16:23:37","modified_gmt":"2014-10-17T14:23:37","slug":"navigators-wochenbericht-polarstern-noch-fragen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/2014\/10\/17\/navigators-wochenbericht-polarstern-noch-fragen\/","title":{"rendered":"Navigators Wochenbericht: POLARSTERN &#8211; noch Fragen?"},"content":{"rendered":"<p>Gro\u00dfe Ereignisse in der Meeresforschung werfen ihre Schatten voraus und halten uns derzeit in Atem. Doch bevor wir mehr als nur das Stichwort \u201eSONNE\u201c nennen, sollten Details der geplanten Veranstaltungen wirklich festgezurrt sein. Deshalb muss ich um Geduld bitten. Wir melden uns rechtzeitig in den kommenden Wochen. Das gibt mir Gelegenheit in diesem Wochenbericht \u00fcber zwei sehr pers\u00f6nliche Highlights der Woche zu schreiben. Und einen Aufruf an unsere Leser zu starten.<\/p>\n<p>Worum geht es? Gestern habe ich zusammen mit meinen Kollegen Maike und Martin das Treffen der Online-Redakteure der Helmholtz-Gemeinschaft besucht. Die Treffen finden reihum in den einzelnen Zentren statt. In diesem Herbst war das Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum f\u00fcr Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven an der Reihe. Das <a title=\"Das AWI\" href=\"http:\/\/www.awi.de\" target=\"_blank\">AWI<\/a> an sich kannte ich schon, nicht jedoch dessen ber\u00fchmtestes Forschungsschiff, die POLARSTERN. Da sie aktuell in der <a title=\"Lloyd-Werft auf Wikipedia\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lloyd_Werft_Bremerhaven\" target=\"_blank\">Lloyd-Werft in Bremerhaven<\/a> auf die n\u00e4chste Reise in die Antarktis vorbereitet wird, hatten wir die seltene Gelegenheit, einen Blick in das Innere dieser schwimmenden Versorgungs- und Forschungsstation zu werfen. Doch dazu sp\u00e4ter&#8230; (weiterlesen lohnt sich also \ud83d\ude42 )<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst ging es ja um Online-Wissenschaftskommunikation. Das AWI hatte zu unserem Treffen einen sehr interessanten Gast eingeladen.<a title=\"Lars Fischer auf Scilogs\" href=\"http:\/\/www.scilogs.de\/fischblog\/author\/fischer\/\" target=\"_blank\"> Lars Fischer<\/a>, Wissenschaftsjournalist, Blogger und einigen vielleicht besser bekannt als <a title=\"Lars Fischer auf twitter\" href=\"https:\/\/twitter.com\/fischblog\" target=\"_blank\">@fischblog<\/a>, erl\u00e4uterte die Vorteile des Bloggens f\u00fcr Wissenschaftler und Wissenschaftseinrichtungen. Ein Blog, so Lars Fischer, biete Wissenschaftlern die M\u00f6glichkeit, ihre Sicht der Dinge unabh\u00e4ngig von zwischengeschalteten Medien zu pr\u00e4sentieren. Da Blogs pers\u00f6nlicher und informeller als Pressemitteilungen seien, h\u00e4tten sie eine gr\u00f6\u00dfere Glaubw\u00fcrdigkeit als offizielle, vom Arbeitgeber abgesegnete Stellungnahmen.\u00a0 Und vor allem im englischsprachigen Raum sei es mittlerweile gute Sitte, dass Forscher gegenseitig ihre Blogs l\u00e4sen, um miteinander zu diskutieren und sich Anregungen zu holen.<\/p>\n<p>Alles Punkte, die uns vor gut einem Jahr auch bewogen haben, Oceanblogs.org ins Leben zu rufen und den Forscherinnen und Forschern der Kieler Meereswissenschaften zur Verf\u00fcgung zu stellen. Zugegeben: Wir, die Autoren des \u201eOcean Navigator\u201c-Blogs sind keine Wissenschaftler, sondern Wissenschaftskommunikatoren. Trotzdem wollen auch wir\u00a0 nicht hochoffiziell kommunizieren. Deshalb berichten wir hier von unseren pers\u00f6nlichen H\u00f6hepunkten der jeweiligen Woche \u2013 und stellen uns gern Fragen und Diskussionen. So wie mit unserer <a title=\"Tag der Deutschen Einheit Hannover: Besucher fragen \u2013 Wissenschaftler antworten (I)\" href=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/2014\/10\/17\/tag-der-deutschen-einheit-hannover-besucher-fragen-wissenschaftler-antworten-i\/\" target=\"_blank\">Frage-Antwort-Aktion zum Tag der Deutschen Einheit<\/a>. Aber \u2013 und jetzt kommt mein Aufruf \u2013 wir freuen uns auch \u00fcber Fragen, Anregungen und Kommentare zu allen anderen Posts! Ein Blog erm\u00f6glicht Kommunikation in beide Richtungen. Liebe Leserinnen und Leser: Wenn Ihr etwas wissen wollt, Euch andere Themen w\u00fcnscht, oder Euch einfach fragt, was die komischen Typen da so treiben: Schreibt einen Kommentar. Und wenn Ihr Fragen an die Autorinnen und Autoren der vielen anderen Blogs habt: Macht es genauso! Die freuen sich! Das zu schreiben, war mir nach dem inspirierenden Vortrag von Lars Fischer gestern ein Anliegen\u00a0 \ud83d\ude42<\/p>\n<p>So, jetzt aber der versprochene zweite H\u00f6hepunkt: Der Besuch auf der POLARSTERN. Nach Vortr\u00e4gen, Diskussionen und Fachgespr\u00e4chen in den R\u00e4umen des AWI fuhren wir per Bus zur Lloyd-Werft. Kaum hatten wir den Schlagbaum zu Fu\u00df passiert, fiel der Blick auf das Trockendoch und das Schiff darin. Schon beim ersten Anblick blieb die gesamt Gruppe &#8211; trotz typisch norddeutschen Nieselwetters \u2013 fasziniert am Kopfende des langen Docks stehen. Bilder der POLARSTERN hatten wohl alle Kolleginnen und Kollegen schon einmal gesehen. Aber sie leib- (oder besser rumpf-)haftig in voller Gr\u00f6\u00dfe zu erleben, ist etwas anderes. Hinzu kam, dass im Trockendock das massive Unterwasserschiff sichtbar ist, das sonst unter der Wasseroberfl\u00e4che oder einer Eisdecke verborgen bleibt. Kraft und Stabilit\u00e4t strahlte das gr\u00f6\u00dfte deutsche Forschungsschiff auf den ersten Blick aus.<\/p>\n<p>Fast noch beeindruckender war der Rundgang durch das Innere. Ich berichte zwar h\u00e4ufig \u00fcber die Expeditionen unserer Kollegen mit den\u00a0 gro\u00dfen deutschen Forschungsschiffen wie der <a title=\"GEOMAR Expeditionsseite\" href=\"http:\/\/www.geomar.de\/forschen\/expeditionen\/\" target=\"_blank\">METEOR oder der SONNE<\/a> (oder sie berichten selbst hier auf Oceanblogs). Aber da die Schiffe nur sehr selten nach Deutschland kommen und die Wissenschaftler ihre Berichte von Bord per E-Mail schicken k\u00f6nnen, kenne ich die METEOR nur von einem Open Ship in Hamburg. Die SONNE (die alte) habe ich noch nie real gesehen. Besser vertraut bin ich mit den mittelgro\u00dfen Forschungsschiffen, <a title=\"Forschungsschiff-Seite des GEOMAR\" href=\"http:\/\/www.geomar.de\/zentrum\/einrichtungen\/wasser\/\" target=\"_blank\">die direkt am GEOMAR beheimatet sind<\/a>, also der ALKOR und der POSEIDON. Aber selbst die POSEIDON, die immerhin ein Fahrtgebiet vom Nordatlantik bis ins Rote Meer hat, ist nur halb so lang wie die POLARSTERN, weniger als halb so breit und hat fast nur einen Drittel des Tiefgangs. Kurz, meine pers\u00f6nliche Erfahrung mit Forschungsschiffen beschr\u00e4nkt sich vor allem auf kleinere Klassen. Dagegen ist die POLARSTERN gewaltig!<\/p>\n<p>Doch die Aufgaben der POLARSTERN sind auch ganz andere. Sie soll nicht nur unter extremen Eisbedingungen Forschung erm\u00f6glichen, sondern auch die deutschen Au\u00dfenstationen in den Polargebieten mit allem N\u00f6tigen \u2013 vom Klopapier bis zur Nahrung und zum Treibstoff \u2013 versorgen. Dementsprechend besitzt die POLARSTERN Lader\u00e4ume, die mehr an Fracht- als an Forschungsschiffe erinnern. Bis zu 50 Container finden an und unter Deck Platz, wie uns der 2. Wachoffizier w\u00e4hrend des Rundgangs erkl\u00e4rte. Da die POLARSTERN oft in sehr abgelegene Gebiete vordringt, in denen keine Hilfe von au\u00dfen zu erwarten ist, sind alle lebenswichtigen Anlagen doppelt vorhanden. Es gibt eine Krankenstation, in der ein speziell ausgebildeter Schiffsarzt auch Operationen durchf\u00fchren kann. Ein Narkosearzt kann von Deutschland aus assistieren \u2013 daf\u00fcr sorgen entsprechende Telemedizinische Einrichtungen. Bis zu 100 Menschen sind w\u00e4hrend der Expeditionen an Bord. Notfalls k\u00f6nnten sie auch sechs Monate in der Arktis oder Antarktis \u00fcberwintern, sollte sich die POLARSTERN einmal im Eis festfahren. Im Kern des Schiffes sind \u00fcbereinander die Messen (oder Salons) angeordnet, die so weit von der Au\u00dfenh\u00fclle entfernt sind, dass sie im Ernstfall mit minimalem Aufwand warm gehalten werden k\u00f6nnen. Im Alltag dienen sie jedoch als Aufenthaltsraum, gute Stube und R\u00e4umlichkeit f\u00fcr Festtage. Denn, ja, auch an Weihnachten ist die POLARSTERN im Einsatz. Und das ist wohl der einzige Tag auf See, an dem die eingeschifften Wissenschaftler ihre Forschungst\u00e4tigkeiten f\u00fcr ein paar Stunden unterbrechen. Das gilt \u00fcbrigens auch f\u00fcr <a title=\"Pressemitteilung Weihnachten im Pazifik\" href=\"http:\/\/www.geomar.de\/de\/entdecken\/artikel\/article\/weihnachten-im-pazifik\/\" target=\"_blank\">alle anderen Forschungsschiffe<\/a>, egal ob sie am \u00c4quator oder jenseits der Polarkreise unterwegs sind.<\/p>\n<div id=\"attachment_1548\" style=\"width: 494px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1548\" class=\"size-medium wp-image-1548\" src=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2014\/10\/2014-10-16_001_POLARSTERN-Besuch_900px_JSteffen-484x322.jpg\" alt=\"Schon von au\u00dfen beeindruckt die Gr\u00f6\u00dfe der POLARSTERN. Foto: Jan Steffen\" width=\"484\" height=\"322\" srcset=\"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2014\/10\/2014-10-16_001_POLARSTERN-Besuch_900px_JSteffen-484x322.jpg 484w, https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2014\/10\/2014-10-16_001_POLARSTERN-Besuch_900px_JSteffen.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 484px) 100vw, 484px\" \/><p id=\"caption-attachment-1548\" class=\"wp-caption-text\">Schon von au\u00dfen beeindruckt die Gr\u00f6\u00dfe der POLARSTERN. Foto: Jan Steffen<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_1550\" style=\"width: 494px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1550\" class=\"size-medium wp-image-1550\" src=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2014\/10\/2014-10-16_010_POLARSTERN-Besuch_900px_JSteffen-484x322.jpg\" alt=\"Auf der POLARSTERn wird oft mit schwerem Ger\u00e4t gearbeitet. Foto: Jan Steffen\" width=\"484\" height=\"322\" srcset=\"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2014\/10\/2014-10-16_010_POLARSTERN-Besuch_900px_JSteffen-484x322.jpg 484w, https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2014\/10\/2014-10-16_010_POLARSTERN-Besuch_900px_JSteffen.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 484px) 100vw, 484px\" \/><p id=\"caption-attachment-1550\" class=\"wp-caption-text\">Auf der POLARSTERn wird oft mit schwerem Ger\u00e4t gearbeitet. Foto: Jan Steffen<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_1552\" style=\"width: 494px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1552\" class=\"size-medium wp-image-1552\" src=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2014\/10\/2014-10-16_022_POLARSTERN-Besuch_900px_JSteffen-484x322.jpg\" alt=\"Wetterwarte des DWD auf der POLARSTERN. Es gibt auch eine eigene Post. Foto: Jan Steffen\" width=\"484\" height=\"322\" srcset=\"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2014\/10\/2014-10-16_022_POLARSTERN-Besuch_900px_JSteffen-484x322.jpg 484w, https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2014\/10\/2014-10-16_022_POLARSTERN-Besuch_900px_JSteffen.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 484px) 100vw, 484px\" \/><p id=\"caption-attachment-1552\" class=\"wp-caption-text\">Wetterwarte des DWD auf der POLARSTERN. Es gibt auch eine eigene Post. Foto: Jan Steffen<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_1551\" style=\"width: 494px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1551\" class=\"size-medium wp-image-1551\" src=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2014\/10\/2014-10-16_018_POLARSTERN-Besuch_900px_JSteffen-484x322.jpg\" alt=\"F\u00fcr alle Notf\u00e4lle ausgestattet: Das POLARSTERN-Bordlazarett. Foto: Jan Steffen\" width=\"484\" height=\"322\" srcset=\"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2014\/10\/2014-10-16_018_POLARSTERN-Besuch_900px_JSteffen-484x322.jpg 484w, https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2014\/10\/2014-10-16_018_POLARSTERN-Besuch_900px_JSteffen.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 484px) 100vw, 484px\" \/><p id=\"caption-attachment-1551\" class=\"wp-caption-text\">F\u00fcr alle Notf\u00e4lle ausgestattet: Das POLARSTERN-Bordlazarett. Foto: Jan Steffen<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_1549\" style=\"width: 494px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/?attachment_id=1549#main\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1549\" class=\"wp-image-1549 size-medium\" src=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2014\/10\/2014-10-16_004_POLARSTERN-Besuch_900px_JSteffen-484x322.jpg\" alt=\"Typisch f\u00fcr das Leben an Bord: Mahlzeiten regeln den Tagesablauf. Das ist sogar in der Werft noch zu erkennen. Foto: Jan Steffen\" width=\"484\" height=\"322\" srcset=\"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2014\/10\/2014-10-16_004_POLARSTERN-Besuch_900px_JSteffen-484x322.jpg 484w, https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2014\/10\/2014-10-16_004_POLARSTERN-Besuch_900px_JSteffen.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 484px) 100vw, 484px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1549\" class=\"wp-caption-text\">Typisch f\u00fcr das Leben an Bord: Mahlzeiten regeln den Tagesablauf. Das ist sogar in der Werft noch zu erkennen. Foto: Jan Steffen<\/p><\/div>\n<p>Nach \u00fcber einer Stunde Rundgang, etlichen Anekdoten \u00fcber Arbeiten bei -50\u00b0C, Neun-Meter-Wellen und traumhaften Sonnenaufg\u00e4ngen \u00fcber blau schimmernden Eisbergen hatten wir immer noch nicht alle interessanten Bereiche des Schiffs gesehen. Doch leider dr\u00e4ngte die Zeit. Und einige, die wie ich gestern schon wieder aus Bremerhaven abgereist sind, mussten zum Zug. Mit gro\u00dfem Bedauern dankten wir dem IIWO und verlie\u00dfen die POLARSTERN wieder. Ein faszinierendes Schiff f\u00fcr ein extremes Forschungsgebiet. Wer mehr Infos \u00fcber das Schiff (das \u00fcbrigens wie ich aus Rendsburg stammt) haben m\u00f6chte, kann sich auf den <a title=\"Technische daten der Polarstern auf www.awi.de\" href=\"http:\/\/www.awi.de\/de\/infrastruktur\/schiffe\/polarstern\/technische_daten\/\" target=\"_blank\">Seiten des AWI umsehen<\/a>.<\/p>\n<p>Kurzer Nachtrag: Als ich heute Morgen leicht \u00fcberm\u00fcdet (die R\u00fcckfahrt nach Kiel dauerte gestern Abend l\u00e4nger als geplant) wieder aufs Gel\u00e4nde des Kieler Seefischmarktes rollte, fiel mein Blick als erstes auf unsere gute alte POSEIDON. Sie liegt derzeit am GEOMAR, soll noch zwei Kurzfahrten absolvieren, bevor sie den Winter \u00fcber in die Werft geht. Sp\u00e4ter legte \u2013 Bug an Bug mit der POSEIDON\u2013 auch noch die ALKOR vor unseren B\u00fcros an. Und da wusste ich wieder, dass ich den richtigen Job habe. Denn Forschungsschiffe \u2013 egal ob gro\u00df oder klein \u2013\u00a0 und die Arbeit, die auf ihnen verrichtet wird, sind faszinierend. Wer Fragen dazu hat, m\u00f6ge Sie uns bitte stellen \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Mit besten Gr\u00fc\u00dfen,<\/p>\n<p>Jan Steffen<\/p>\n<div id=\"attachment_1556\" style=\"width: 494px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/2014\/10\/17\/navigators-wochenbericht-polarstern-noch-fragen\/2014-10-17_alkor-poseidon-02_900px_jsteffen-geomar\/#main\" rel=\"attachment wp-att-1556\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1556\" class=\"size-medium wp-image-1556\" src=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2014\/10\/2014-10-17_ALKOR-POSEIDON-02_900px_JSteffen-GEOMAR-484x322.jpg\" alt=\"FS ALKOR und FS POSEIDON am GEOMAR in Kiel. Foto: Jan Steffen\" width=\"484\" height=\"322\" srcset=\"https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2014\/10\/2014-10-17_ALKOR-POSEIDON-02_900px_JSteffen-GEOMAR-484x322.jpg 484w, https:\/\/www.oceanblogs.org\/oceannavigator\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2014\/10\/2014-10-17_ALKOR-POSEIDON-02_900px_JSteffen-GEOMAR.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 484px) 100vw, 484px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1556\" class=\"wp-caption-text\">FS ALKOR und FS POSEIDON am GEOMAR in Kiel. Foto: Jan Steffen<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gro\u00dfe Ereignisse in der Meeresforschung werfen ihre Schatten voraus und halten uns derzeit in Atem. Doch bevor wir mehr als nur das Stichwort \u201eSONNE\u201c nennen, sollten Details der geplanten Veranstaltungen wirklich festgezurrt sein. Deshalb muss ich um Geduld bitten. Wir melden uns rechtzeitig in den kommenden Wochen. 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