{"id":344,"date":"2021-07-26T09:52:37","date_gmt":"2021-07-26T07:52:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.oceanblogs.org\/mikroplastik54n\/?p=344"},"modified":"2021-07-26T09:52:37","modified_gmt":"2021-07-26T07:52:37","slug":"mikroplastik-in-treibsel-sammeln-sich-die-kleinen-partikel-im-strandanwurf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.oceanblogs.org\/mikroplastik54n\/2021\/07\/26\/mikroplastik-in-treibsel-sammeln-sich-die-kleinen-partikel-im-strandanwurf\/","title":{"rendered":"Mikroplastik in Treibsel \u2013 Sammeln sich die kleinen Partikel im Strandanwurf?"},"content":{"rendered":"\n<p>Wie stark ist der Strandanwurf, der auch als Treibsel bezeichnet wird, an Schleswig-Holsteins Ostseek\u00fcste mit Mikroplastik belastet? Dies ist bislang noch nie untersucht worden, aber es gibt einen guten Grund dies einmal zu tun. Treibsel besteht in der Regel aus Pflanzenmaterial, das zum gr\u00f6\u00dften Teil aus dem Meer stammt. Bei uns sind das vor allem die Bl\u00e4tter des Seegrases Zostera marina und die Thalli des Blasentanges <em>Fucus vesiculosus<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"750\" src=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/mikroplastik54n\/wp-content\/uploads\/sites\/58\/2021\/07\/Falckenstein_20210606_062212.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-350\" \/><figcaption>Auf diesem Bild vom Strand in Falckenstein\/Kieler F\u00f6rde besteht der Strandanwurf in der Hauptsache aus frischen Bl\u00e4ttern des Seegrases Zostera marina.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Gerade im Sommer kann Ostseetreibsel aber auch andere, meist feinfiedrige gr\u00fcne und rote Algen enthalten (siehe unten). Treibsel ist ein Element, das Meer und Land verbindet, und es wurde fr\u00fcher vielf\u00e4ltig genutzt, beispielsweise als Bodenverbesserer in der Landwirtschaft. Diese Nutzungsformen sollten zurzeit wiederbelebt werden, denn Treibsel f\u00e4llt mancherorts in gro\u00dfen Mengen an, die dann aufw\u00e4ndig entsorgt werden m\u00fcssen. Eine sinnvolle Nutzung dieses Materials w\u00e4re da sehr willkommen. Daf\u00fcr ist es wichtig zu wissen, wie belastet Treibsel m\u00f6glicherweise mit Schadstoffen oder anderen Verschmutzungen ist. Hierzu z\u00e4hlt auch Mikroplastik, dass sich in der dichten dreidimensionalen Struktur von Treibsel leicht verfangen und anreichern kann. Dabei k\u00f6nnte Mikroplastik in Treibsel sowohl von Land als auch von See stammen. So verwandelt sich beispielsweise Strandm\u00fcll mit der Zeit in Mikroplastik und k\u00f6nnte vom Wind in das Treibselmaterial eingetragen werden.\u00a0 Das Ziel meines Masterprojekts ist es, mehr \u00fcber die Belastung von Ostsee-Treibsel durch Mikroplastik zu erfahren, indem ich Treibsel an mehreren Str\u00e4nden zwischen Schleim\u00fcnde und Travem\u00fcnde untersuche.<\/p>\n\n\n\n<p>Um mich kurz vorzustellen, mein Name ist Christopher Pauley und ich bin Student im Masterstudiengang Environmental Management an der CAU. Ich komme urspr\u00fcnglich aus Ohio in den Vereinigten Staaten und habe 2017 meinen Bachelor-Abschluss in Biologie an der Asbury University gemacht. Im Herbst 2019 habe ich dann das Masterstudium in Kiel begonnen. Ich wollte schon immer einmal Europa besuchen und entschied mich, nach einem Master-Programm zu suchen, das mich interessiert. Ich fand eine Beschreibung des Studienganges Environmental Management an der CAU und besuchte Kiel kurz darauf. Die Zeit hier hat mir dann sehr gut gefallen und ich habe mich entschieden, mich f\u00fcr das Masterprogramm einzuschreiben.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"961\" height=\"716\" src=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/mikroplastik54n\/wp-content\/uploads\/sites\/58\/2021\/07\/20210713_152405-Kopie.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-356\" \/><figcaption>Christopher Pauley<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Bei den Probennahmen und der Probenaufbereitung f\u00fcr mein Masterprojekt hat mir Mayank Goyal, der ebenfalls f\u00fcr Environmental Management eingeschrieben ist, sehr geholfen. Er kommt aus Delhi, Indien, und hat gerade sein 2. Semester beendet. Mayank hat schon fr\u00fcher \u00fcber Mikroplastik gearbeitet, denn er hat in Indien die Eignung von Polypropylenfasern als Bodenstabilisator untersucht.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"943\" height=\"1235\" src=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/mikroplastik54n\/wp-content\/uploads\/sites\/58\/2021\/07\/20210531_141744-Kopie.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-355\" \/><figcaption>Mayank Goyal<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Zu den Standorten, die wir untersuchen, geh\u00f6ren Booknis, Schwedeneck, Falckenstein, Sch\u00f6nberg, Gro\u00dfenbrode und Travem\u00fcnde. Hohwacht haben wir ebenfalls besucht, aber dort kein Treibsel in nennenswerter Menge gefunden. Alle diese Standorte werden w\u00e4hrend der Sommerzeit von Touristen stark genutzt und diese Nutzung k\u00f6nnte eine h\u00f6here Verschmutzung mit Plastikm\u00fcll mit sich bringen, aus dem dann wiederum Mikroplastik entstehen kann. An jedem Standort haben wir daher ein Monitoring nach der OSPAR-Bewertungsmethode durchgef\u00fchrt, um auch die Belastung mit gro\u00dfteiligem Strandm\u00fcll zu erfassen. Dabei zeigte sich folgendes Bild (von stark nach schwach belastet): Falckenstein, Travem\u00fcnde, Gro\u00dfenbrode, Sch\u00f6nberg, Hohwacht, Booknis und schlie\u00dflich Schwedeneck. In Schwedeneck konnten wir keinen M\u00fcll entdecken, w\u00e4hrend bei unserem Monitoring in Falckenstein reichlich M\u00fcll gefunden wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>An jedem Standort wurden zudem sechs 3-Liter-Gefrierbeutel mit Treibsel gef\u00fcllt. Nach dem Einsammeln wurden die Proben unter Verwendung des Plastik-Treibselseparators (bitte schaut in den Blog \u00fcber das Masterprojekt von Sinja Dittmann) gewaschen. Der Separator ist eine einfache Konstruktion, die aus einem Polypropylenbeh\u00e4lter und zwei Gittern besteht, wobei jedes Gitter 39,5 cm \u00d7 25,5 cm gro\u00df ist. Diese werden waagerecht in den Beh\u00e4lter eingesetzt und das Treibselmaterial dazwischen platziert. Die Gitter sind aus Aluminium gefertigt und haben eine Maschenweite von 1 cm \u00d7 1 cm. Mit Hilfe von 2 Griffen werden die Gitter vertikal im Beh\u00e4lter bewegt, der mit 10 l Leitungswasser gef\u00fcllt ist. Das obere Gitter verhindert, dass Treibsel an die Oberfl\u00e4che schwimmt, w\u00e4hrend das untere Gitter verhindert, dass es sich auf dem Boden des Beh\u00e4lters absetzt. Die Gitter werden manuell bewegt, damit das Wasser durch das Treibselmaterial str\u00f6mt und die Plastikfragmente herausl\u00f6st. Die Gitter werden zum Waschen einer Probe 15 Mal auf und ab bewegt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"750\" src=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/mikroplastik54n\/wp-content\/uploads\/sites\/58\/2021\/07\/20210715_145719.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-349\" \/><figcaption>Aufsicht auf den Plastik-Treibselseparator.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"912\" height=\"2000\" src=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/mikroplastik54n\/wp-content\/uploads\/sites\/58\/2021\/07\/IMG-20210722-WA0013.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-354\" \/><figcaption>Mayank beim Waschen der Treibselproben.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Sinja Dittmann hatte in ihrer Masterarbeit festgestellt, dass sich Kunststoffpartikel, die im Treibsel enthalten sind, mit zunehmender Zahl an Waschbewegungen aus dem Material l\u00f6sen. Nach ca. 12 solcher Bewegungen ist dann in der Regel der allergr\u00f6\u00dfte Teil des enthaltenen Plastiks aus dem Treibsel ausgesp\u00fclt worden. Der n\u00e4chste Schritt ist dann das Absammeln der aus dem Treibsel aufgestiegenen Partikel von der Wasseroberfl\u00e4che. Dabei kann es sich um Mikroplastik aber auch um organischen Fragmente handeln. Dies geschieht mit Hilfe eines Edelstahlsiebes mit einer Maschenweite von 1 mm. Dieses definiert auch die Gr\u00f6\u00dfenuntergrenze meiner Untersuchung. Ich erfasse Mikroplastik im Bereich zwischen einem und f\u00fcnf Millimetern. Um schlie\u00dflich noch die Plastikteile zu erfassen, die sich w\u00e4hrend des Waschens am Boden des Beh\u00e4lters abgesetzt haben, wird zun\u00e4chst das Treibsel, das sich zwischen den Gittern befindet, zusammen mit den Gittern entnommen und das zur\u00fcckbleibende Wasser langsam durch das 1 mm Sieb gegossen. Auch hier k\u00f6nnen sich in dem abgesetzten Material auch nat\u00fcrliche Mikropartikel wie beispielsweise Fragmente von Muschelschalen befinden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"912\" height=\"1572\" src=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/mikroplastik54n\/wp-content\/uploads\/sites\/58\/2021\/07\/IMG-20210722-WA0007-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-357\" \/><figcaption>Christopher beim Sieben des Waschwassers.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die aufgefangenen Partikel werden dann mit einer kleinen Spritzflasche aus dem Sieb in einen sauberen Beh\u00e4lter gesp\u00fclt. Diese Partikel-Mischung wird dann weiter mit Blick auf Kunststofffragmente analysiert. Daf\u00fcr wird die Probe auf ein Sortiertablett gesch\u00fcttet und sorgf\u00e4ltig mit Hilfe eines Binokulars untersucht. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"912\" height=\"1328\" src=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/mikroplastik54n\/wp-content\/uploads\/sites\/58\/2021\/07\/IMG-20210722-WA0001-2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-365\" \/><figcaption>Das Sortieren der Partikel geschah unter einem Binokular.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Alle Fragmente, die potenziell Mikroplastik sein k\u00f6nnten, werden weiter analysiert. Hierf\u00fcr werden sie in eine versiegelte Petrischale gegeben, so dass sich keine Mikroplastikpartikel aus der Raumluft, wie beispielsweise Kleidungsfasern, am Probenmaterial ablagern k\u00f6nnen. Im n\u00e4chsten Schritt werden die so gesammelten Partikel mit Hilfe eines FTIR-Spektroskops analysiert. Dies wird es uns nicht nur erm\u00f6glichen, zu entscheiden, ob ein Partikel aus Kunststoff ist, sondern erlaubt es auch die Polymere zu identifizieren, aus denen sie bestehen. Wir vermuten, dass der Gro\u00dfteil des Mikroplastiks, das wir gefunden haben, auf den Zerfall von Plastikverpackungen zur\u00fcckgeht, die am Strand liegengelassen wurden. Diese bestehen meistens aus Polyethylen oder Polypropylen. Das M\u00fcllmonitoring an den untersuchten Str\u00e4nden hatte ergeben, dass es sich bei der \u00fcberwiegenden Mehrheit der M\u00fcllteile um kleine Plastikverpackungen und T\u00fcten handelt, die unter dem Einfluss von Licht und W\u00e4rme schnell zerfallen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"600\" src=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/mikroplastik54n\/wp-content\/uploads\/sites\/58\/2021\/07\/DSC2080.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-360\" \/><figcaption>Typischer Strandm\u00fcll, der unter dem Einfluss der UV-Strahlung und der Witterung relativ schnell zu Mikroplastik zerfallen kann. <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Ein interessanter Aspekt w\u00e4hrend des Projekts waren die deutlichen Unterschiede in der Zusammensetzung des Treibselmaterials zwischen den verschiedenen Probenahmestellen. In Schwedeneck bestand das Treibsel aus Blasentang und einigen terrestrischen Komponenten wie Zweigen von B\u00e4umen. In Booknis fand sich eine \u00e4hnliche Zusammensetzung wie in Schwedeneck, allerdings war hier das Treibselmaterial stark fragmentiert und recht alt. In Falckenstein hingegen bestand der Anwurf zum Zeitpunkt der Probenahme fast ausschlie\u00dflich aus frischem Fucus und Zostera, w\u00e4hrend er in Sch\u00f6nberg eine deutlich andere Zusammensetzung aufwies. Hier fanden sich auch Teile von <em>Fucus vesiculosus<\/em> und <em>Zostera marina<\/em>, aber diese waren mit einer gro\u00dfen Menge von Thalli der Rotalge <em>Delessaria sanguinea<\/em> vermischt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"626\" src=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/mikroplastik54n\/wp-content\/uploads\/sites\/58\/2021\/07\/Schoenberg_20210309_135430.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-358\" \/><figcaption>Treibselmaterial aus Sch\u00f6nberg enthielt sehr viel Rotalgen.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>In Gro\u00dfenbrode und Travem\u00fcnde war die Zusammensetzung des Treibsels erneut deutlich anders. Der Anwurf in Travem\u00fcnde bestand vollst\u00e4ndig aus dem Seegras <em>Zostera marina<\/em>, w\u00e4hrend sich in Gro\u00dfenbrode eine Mischung aus <em>Delessaria sanguinea<\/em>, <em>Fucus vesiculosus<\/em>, <em>Zostera marina<\/em> und dem Gabeltang <em>Furcellaria lumbricalis<\/em> fand. Allerdings war <em>Zostera marina<\/em> auch hier wieder der Hauptbestandteil des Anwurfs. In zuk\u00fcnftigen Projekten zu diesem Thema sollte untersucht werden, wie sich die Zusammensetzung des Treibsels auf die Effizienz des Waschvorgangs auswirkt. Daf\u00fcr fehlte mir leider die Zeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Bislang enthielten die Proben aus Travem\u00fcnde am meisten Mikroplastik, w\u00e4hrend die Proben aus Gro\u00dfenbrode die zweith\u00f6chste und die aus Sch\u00f6nberg die dritth\u00f6chste Konzentration aufwiesen. Das Treibsel von den anderen Standorten enthielt sehr wenig bis gar kein Mikroplastik. Die Standorte mit den h\u00f6chsten Konzentrationen an Plastikfragmenten waren &#8211; vielleicht wenig \u00fcberraschend &#8211; auch die Standorte, die w\u00e4hrend des Beprobungszeitraums die h\u00f6chsten Besucherzahlen aufwiesen. Im Vergleich dazu hatten zwei der Str\u00e4nde an denen sich am wenigsten Mikroplastik in den Proben fand (Booknis und Schwedeneck) nur sehr wenige Besucher. Eine weitere m\u00f6gliche Determinante f\u00fcr die Mikroplastikkonzentration im Treibsel ist das Alter des Materials. Zum Beispiel enthielt Treibsel aus Falckenstein, welches das wahrscheinlich frischeste Material war, das wir beprobt haben, die wenigsten Mikroplastikpartikel aller beprobten Standorte. Insgesamt haben wir 25 Mikroplastikpartikel gefunden. 10 davon wurden in Treibsel aus Travem\u00fcnde entdeckt, w\u00e4hrend 8 in den Proben aus Gro\u00dfenbrode gefunden wurden. Die restlichen Mikroplastikpartikel verteilen sich relativ gleichm\u00e4\u00dfig auf das Treibselmaterial von den anderen 5 Standorten.<\/p>\n\n\n\n<p>Im n\u00e4chsten Schritt werden die Partikel in der Kieler Forschungswerkstatt mit Hilfe eines FTIR-Spektroskops identifiziert. Wie bereits erw\u00e4hnt, wird w\u00e4hrend dieses Prozesses die genaue chemische Beschaffenheit der Partikel analysiert und die Mikroplastikpartikel k\u00f6nnen bestimmten Polymeren zugeordnet werden. Nach Abschluss dieses Projektabschnitts werde ich den Schreibprozess f\u00fcr meine Masterarbeit beginnen und mich weiter in die relevante Literatur einarbeiten. Ich bin sehr daran interessiert, mehr \u00fcber die Mikroplastikverschmutzung im Meer und \u00fcber Methoden zu deren Absch\u00e4tzung zu erfahren.<\/p>\n\n\n\n<p>Viele Gr\u00fc\u00dfe<\/p>\n\n\n\n<p>Christopher<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie stark ist der Strandanwurf, der auch als Treibsel bezeichnet wird, an Schleswig-Holsteins Ostseek\u00fcste mit Mikroplastik belastet? Dies ist bislang noch nie untersucht worden, aber es gibt einen guten Grund dies einmal zu tun. Treibsel besteht in der Regel aus Pflanzenmaterial, das zum gr\u00f6\u00dften Teil aus dem Meer stammt. 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