{"id":263,"date":"2017-09-13T15:24:53","date_gmt":"2017-09-13T13:24:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.oceanblogs.org\/mehrmeer2017\/?p=263"},"modified":"2017-09-20T19:12:35","modified_gmt":"2017-09-20T17:12:35","slug":"neuer-zweitwohnsitz-das-labor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.oceanblogs.org\/mehrmeer2017\/2017\/09\/13\/neuer-zweitwohnsitz-das-labor\/","title":{"rendered":"Neuer Zweitwohnsitz: Das Labor"},"content":{"rendered":"<h6>(Beitrag von Janina und Karla, Sch\u00fclerinnen aus L\u00fcbeck und Nuthetal)<\/h6>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Mittwoch, 13.09.2017<\/strong><\/h3>\n<p>Heute waren die meisten Gruppen im Labor (Haus C), sowie teilweise im Sch\u00fclerlabor. Bei den Untersuchungen mit Makroalgen ging es mit zahlreichen Messungen und Experimenten weiter. Grob gesagt wurden die Fantastic Four Algae (Chondrus, Fucus, Mastocarpus &amp; Sargassum) auf ihre N\u00e4hrstoffaufnahme, ihre Photosynthese und ihre Zellatmung getestet.<\/p>\n<div id=\"attachment_270\" style=\"width: 490px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-270\" class=\"size-medium wp-image-270\" src=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/mehrmeer2017\/wp-content\/uploads\/sites\/53\/2017\/09\/Vorbereitete_Algen_kl-480x225.jpg\" alt=\"\" width=\"480\" height=\"225\" \/><p id=\"caption-attachment-270\" class=\"wp-caption-text\">Vorbereitete Proben verschiedener Algen<\/p><\/div>\n<p>Dies geschah mit allerhand merkw\u00fcrdigen Apparaturen, welche Ammonium, Phosphat und Nitrat, sowie Sauerstoff und Kohlenstoffdioxid detektieren konnten.<\/p>\n<div id=\"attachment_268\" style=\"width: 490px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-268\" class=\"wp-image-268 size-medium\" src=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/mehrmeer2017\/wp-content\/uploads\/sites\/53\/2017\/09\/Na\u0308hrstoffmessung-480x312.jpg\" alt=\"\" width=\"480\" height=\"312\" \/><p id=\"caption-attachment-268\" class=\"wp-caption-text\">Bestimmung der N\u00e4hrstoffgehalte des Wassers<\/p><\/div>\n<p>Eine \u00dcberraschung gab es beim selbstgestalteten Experiment mit Mikrowelle und Gefrierfach: Die Algen des Meersalates, die am l\u00e4ngsten der Strahlung\/der K\u00e4lte ausgesetzt gewesen waren, haben anschlie\u00dfend am meisten Sauerstoff produziert. Erkl\u00e4rung? \u2013 Leider \u00fcberfragt, aber offen f\u00fcr Vorschl\u00e4ge!<\/p>\n<div id=\"attachment_272\" style=\"width: 490px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-272\" class=\"size-medium wp-image-272\" src=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/mehrmeer2017\/wp-content\/uploads\/sites\/53\/2017\/09\/Sandproben-480x352.jpg\" alt=\"\" width=\"480\" height=\"352\" \/><p id=\"caption-attachment-272\" class=\"wp-caption-text\">Proben des Strandsandes vor der Untersuchung auf Mikroplastik<\/p><\/div>\n<p>W\u00e4hrenddessen ging es bei der M\u00fcllgruppe darum, das bereits dekantierte (ja, das hei\u00dft wirklich so) Mikroplastik zu messen. Dazu musste jedes Teilchen unter Einsatz aller geistigen und k\u00f6rperlichen F\u00e4higkeiten einzeln mit einem Infrarotspektrometer untersucht werden. Nach ein paar Stunden wurde dann jedes Plastikpartikel als pers\u00f6nlicher Lebenserfolg gewertet. Wer sich gerade nicht an dieser T\u00e4tigkeit erfreute, pr\u00fcfte derweil das etwas gr\u00f6\u00dfere Mikroplastik unter einem Binokular oder wertete den gesammelten M\u00fcll vom M\u00fcllmonitoring aus. Au\u00dferdem wurde, wenn auch erfolglos, versucht, ein anderes Verfahren zum Extrahieren des Mikroplastiks aus Sediment zu entwickeln.<\/p>\n<div id=\"attachment_300\" style=\"width: 490px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-300\" class=\"size-medium wp-image-300\" src=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/mehrmeer2017\/wp-content\/uploads\/sites\/53\/2017\/09\/Sturm_kl-480x191.jpg\" alt=\"\" width=\"480\" height=\"191\" \/><p id=\"caption-attachment-300\" class=\"wp-caption-text\">Bei Sturm zeigt sich Helgoland von einer ganz anderen Seite.<\/p><\/div>\n<p>Kurz unterbrochen wurden die Experimente und Messungen aller Gruppen von einer &#8220;Sturmwanderung&#8221; am Nachmittag. Das Sturmtief &#8220;Sebastian&#8221; hatte sich schon am Vorabend angek\u00fcndigt, und die Insel war von der Au\u00dfenwelt abgeschnitten, da alle F\u00e4hren ihren Betrieb eingestellt hatten. Von der landgesch\u00fctzten Ostseite gingen wir gen Westen in die N\u00e4he des Kringels. V\u00f6llig durchn\u00e4sst aber mit um so mehr Spa\u00df lehnten wir uns gegen den Wind oder sprangen auch mal in die Luft, was dem Fliegen fast schon nahe kam. Auf dem R\u00fcckweg liefen wir auch glatt noch an einem umgekippten Briefkasten vorbei. Apropos Sturm: Tags darauf erfuhren wir von Handwerkern im Mielck-Haus, dass der Sturm auf dem Oberland bis zu 12 Windst\u00e4rken gehabt haben soll und anscheinend die Fassade der Schule mitgerissen hat.<\/p>\n<div id=\"attachment_302\" style=\"width: 490px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-302\" class=\"size-medium wp-image-302\" src=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/mehrmeer2017\/wp-content\/uploads\/sites\/53\/2017\/09\/Rollenspiel_kl-480x228.jpg\" alt=\"\" width=\"480\" height=\"228\" \/><p id=\"caption-attachment-302\" class=\"wp-caption-text\">Beim Klima-Rollenspiel wurde engagiert diskutiert.<\/p><\/div>\n<p>Abends ging es dann um das Thema \u201eClimate Engineering\u201c. In einer Mischung aus Vortrag und Rollenspiel erfuhren wir mehr \u00fcber die M\u00f6glichkeiten, den Klimawandel zu verlangsamen\/verhindern. So konnte dann jeder, egal ob &#8220;Landwirt aus Gr\u00f6nland&#8221;, &#8220;Solarenergieproduzent&#8221;, &#8220;Kapit\u00e4n einer russischen Handelsfirma&#8221;, &#8220;\u00d6lf\u00f6rderer&#8221; oder auch &#8220;Greenpeace&#8221;, seine Meinung zu k\u00fcnstlichen Wolken, Aerosolen in der Luft, sowie zu CO2 in der Tiefsee\/im Boden, k\u00fcnstlichen B\u00e4umen oder einer Waldpflanzung in der Sahara vehement vertreten. Darauf folgte ein Planspiel mit getrockneten Bohnen, bei dem Staatenverb\u00fcnde als Industrienationen, Schwellenl\u00e4nder und die 3. Welt um viel Ertrag und gegen \u00dcberflutungen k\u00e4mpften, das Klima allerdings immer schlechter wurde. Das Spiel endete &#8211; passend zum aktuellen Wetter &#8211; mit 5 \u00dcberflutungen in einer Totalkatastrophe.<\/p>\n<div id=\"attachment_304\" style=\"width: 490px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-304\" class=\"size-medium wp-image-304\" src=\"http:\/\/www.oceanblogs.org\/mehrmeer2017\/wp-content\/uploads\/sites\/53\/2017\/09\/Industrienation_kl-480x369.jpg\" alt=\"\" width=\"480\" height=\"369\" \/><p id=\"caption-attachment-304\" class=\"wp-caption-text\">Trotz Klimakatastrophe guter Dinge: die Vertreter der &#8220;Industrienationen&#8221; &#8230;<\/p><\/div>\n<p>Nachfolgend wurden nat\u00fcrlich noch ein paar Runden Ligretto gespielt und das Staffelfinale der Serie \u201eStranger Things\u201c geschaut. \u00a0Danach ging es dann geschlossen ins Bett, um genug Schlaf f\u00fcr Donnerstag zu sammeln.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(Beitrag von Janina und Karla, Sch\u00fclerinnen aus L\u00fcbeck und Nuthetal) &nbsp; Mittwoch, 13.09.2017 Heute waren die meisten Gruppen im Labor (Haus C), sowie teilweise im Sch\u00fclerlabor. 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