{"id":132,"date":"2026-01-10T07:39:40","date_gmt":"2026-01-10T07:39:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.oceanblogs.org\/m215\/?p=132"},"modified":"2026-01-10T07:39:41","modified_gmt":"2026-01-10T07:39:41","slug":"abschied-von-der-santorini-und-der-agais-die-fs-meteor-legt-in-limassol-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.oceanblogs.org\/m215\/2026\/01\/10\/abschied-von-der-santorini-und-der-agais-die-fs-meteor-legt-in-limassol-an\/","title":{"rendered":"Abschied von der Santorini und der \u00c4g\u00e4is: Die FS METEOR legt in Limassol an"},"content":{"rendered":"\n<p>Wir sind angekommen! Heute, am 10. Januar 2026 ist die <em>FS METEOR<\/em> in den Hafen von Limassol in Zypern eingelaufen. Die Stadt begr\u00fc\u00dft uns mit windigen, aber sonnigem Wetter. Nach zwei Tagen Transit von unserem Arbeitsgebiet gen Osten sind wir froh, wieder festen Boden unter den F\u00fc\u00dfen zu sp\u00fcren, denn zum Ende unserer Fahrt hat das Mittelmeer doch noch kurz gezeigt, dass es unser Team mit Wind und Wellen durchaus auf Trab halten kann.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"908\" height=\"680\" src=\"https:\/\/www.oceanblogs.org\/m215\/wp-content\/uploads\/sites\/109\/2026\/01\/image-19.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-133\" srcset=\"https:\/\/www.oceanblogs.org\/m215\/wp-content\/uploads\/sites\/109\/2026\/01\/image-19.png 908w, https:\/\/www.oceanblogs.org\/m215\/wp-content\/uploads\/sites\/109\/2026\/01\/image-19-300x225.png 300w, https:\/\/www.oceanblogs.org\/m215\/wp-content\/uploads\/sites\/109\/2026\/01\/image-19-768x575.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 908px) 100vw, 908px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ein erster Blick auf Limassol. Foto: Benedikt Ruprecht, GEOMAR<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Die letzten Arbeitstage waren gepr\u00e4gt von einer konzentrierten Atmosph\u00e4re, um die wissenschaftlichen Aufgaben vor Beginn des Transits abzuschlie\u00dfen. Bei den anspruchsvollen Einsatzbedingungen konnten wir uns auf die ausgezeichnete Zusammenarbeit des gesamten Teams verlassen. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf den technischen Eins\u00e4tzen unserer autonomen Unterwasserfahrzeuge AUV Anton und AUV Kalle, die ihre Missionen zuverl\u00e4ssig und pr\u00e4zise durchgef\u00fchrt haben. Erg\u00e4nzt wurden diese Arbeiten durch lange Tauchg\u00e4nge Videoschlittens MOMO, der unter anspruchsvollen Bedingungen hochaufl\u00f6sende und beeindruckende Bilddaten der Kallisti Pools in der Caldera von Santorini und der Anhydros-Verwerfung liefern konnte. Diese Aufnahmen er\u00f6ffnen neue, detaillierte Einblicke in die Strukturen des Meeresbodens und stellen einen wesentlichen wissenschaftlichen Mehrwert unserer Ausfahrt dar. Die Eins\u00e4tze der Modulare Ozean Lander (MOLAs) sind sehr erfolgreich verlaufen, die Kommunikation der Ger\u00e4te untereinander, sowie mit der dazugeh\u00f6rigen Boje und dem Blue Boat, einem kleinen ROV, funktionierte hervorragend. Die M\u00f6glichkeit, MOLAs in Zukunft zum Monitoring und zur Fr\u00fchwarnung einzusetzen, ist damit ein weiteres St\u00fcck n\u00e4her ger\u00fcckt. Zus\u00e4tzlich wurden Bereiche in unserem Einsatzgebiet mit dem schiffseigenen Multibeam und Sedimentecholot kartiert, die bisher in solch einer hohen Ausl\u00f6sung noch unerforscht waren.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach vier intensiven, arbeitsreichen und zugleich sehr erfolgreichen Wochen an Bord neigt sich unsere Ausfahrt M215, die dritte des Projektes MULTI-MAREX, ihrem Ende zu. Besonderen Dank richten wir an die Mitglieder der Besatzung der <em>FS METEOR<\/em>, die durch ihr Wissen und ihre eingespielte Teamarbeit mit den Wissenschaftler:innen unsere Forschung erst m\u00f6glich gemacht haben! Wir verabschieden uns von der <em>FS METEOR<\/em> und treten die Heimreise in ein verschneites Deutschland an &#8211; im Gep\u00e4ck wertvolle Daten, neue Erkenntnisse und die Erfahrung einer rundum gelungenen Expedition. Wir blicken dankbar auf unsere Zeit auf See zur\u00fcck und freuen uns darauf, die gewonnenen Erkenntnisse nun an Land weiter auszuwerten und wissenschaftlich einzuordnen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"908\" height=\"680\" src=\"https:\/\/www.oceanblogs.org\/m215\/wp-content\/uploads\/sites\/109\/2026\/01\/image-20.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-134\" srcset=\"https:\/\/www.oceanblogs.org\/m215\/wp-content\/uploads\/sites\/109\/2026\/01\/image-20.png 908w, https:\/\/www.oceanblogs.org\/m215\/wp-content\/uploads\/sites\/109\/2026\/01\/image-20-300x225.png 300w, https:\/\/www.oceanblogs.org\/m215\/wp-content\/uploads\/sites\/109\/2026\/01\/image-20-768x575.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 908px) 100vw, 908px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Das wissenschaftliche Team der M215 (MMC &#8211; 3) verabschiedet sich von der <em>FS METEOR<\/em>. Foto: Christian Filbrandt, GEOMAR<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Damit sind wir offiziell am Ende unserer Ausfahrt, und am Ende dieses Blogs angekommen. Wir bedanken uns herzlich bei allen Leser:innen, die unsere Ausfahrt mit Interesse verfolgt haben!<\/p>\n\n\n\n<p>Sonnige Gr\u00fc\u00dfe aus Zypern<\/p>\n\n\n\n<p>Das Team der M215 (MMC-3)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir sind angekommen! Heute, am 10. Januar 2026 ist die FS METEOR in den Hafen von Limassol in Zypern eingelaufen. Die Stadt begr\u00fc\u00dft uns mit windigen, aber sonnigem Wetter. 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