mehr meer: Endspurt

(Beitrag von Julia und Ina, Schülerinnen aus Freising und Appen)

 

Donnerstag, 14.09.2017

Der heutige Tag begann für die meisten wieder um 9 Uhr im Labor, denn heute standen endlich die Auswertungen der Versuche der zweiten Forschungswoche bevor.

… von den Daten zur Tabelle und weiter zur Grafik…

Für die eine oder andere Gruppe hieß das, etliche Daten von Messungen mit verschiedenen Parametern geordnet in Tabellen einzutragen und aus den Ergebnissen dann übersichtliche Diagramme zu erstellen, die wir morgen den anderen Gruppen vorstellen würden.

Gemeinsam beim telefonischen Interview

Um Punkt 10 Uhr klingelte dann in Antjes Büro das Telefon, am Hörer war eine Volontärin der Unicum-Redaktion, die ein telefonisches Interview mit Antje und uns beiden aufzeichnete.

Währenddessen arbeiteten unsere Teammitglieder eifrig weiter. Zwischendrin wurde schnell zum Mittagessen bzw. nochmal in die Stadt für die letzten Souvenirs und Geschenke für unsere Betreuer gehetzt, wobei letzteres natürlich mehr oder weniger unbemerkt vonstatten gehen musste, da es eine Überraschung werden soll. Danach ging es motiviert weiter, immerhin mussten auch die Präsentationen noch vorbereitet werden.

Am Ende einer arbeitsreichen Woche…

Während manche unter den Datenmassen fast nicht mehr hervorschauen konnten und zu verzweifeln drohten (Kekse als Nervennahrung waren so manch eines Rettung), hatten es andere Gruppen wesentlich leichter und konnten schon etwas früher Feierabend machen. Da bei einer Gruppe kurz vor dem Abendessen noch immer kein Ende der Datenmassen in Sicht war, und der Weg zur Jugendherberge viel zu viel Zeit gekostet hätte, gönnten sie sich kurzfristig eine Pizza im Institut. Dabei hatten wir leider vergessen, dass auch eine zweite Gruppe noch im Aufenthaltsraum arbeitete (upps ☺) weshalb wir erstmal viele böse Blicke ernteten, als wir mit unseren frischen Pizzen aufkreuzten. Wir haben unsere letzten Stücke dann aber noch brüderlich geteilt, auch wenn die meisten bis dahin, wahrscheinlich vom Hunger getrieben, schon die Flucht in ihre eigenen Küchen ergriffen hatten.

Trotz Müdigkeit: die Hummerführung wollte sich niemand entgehen lassen.

Die gewonnene Zeit wurde dann zum fleißigen Weiterarbeiten genutzt, bis uns die anderen zur Hummerführung im Haus A abholten. Dort angekommen erwartete uns schon Brigitte, die uns netterweise Einsichten in die, vom AWI aufgenommene, Hummerzucht gab und uns einzelne Hummer mit Namen vorstellte. Das Prachtexemplar war der größte Hummer „Schlicki“, den wir korrekterweise sofort als „Rechtsknacker“ entlarvten, da seine rechte Schere muskulöser und damit größer war.

Danach trieb es einige von uns noch ein letztes Mal ins Labor (diesmal aber wirklich nur noch für den finalen Feinschliff der Präsentationen!), sodass um 21 Uhr endlich wieder alle im Mielckhaus saßen und sich einen gemütlichen letzten Abend auf Helgoland machten. Koffer waren bis dahin zum Teil schon gepackt, da die Zimmerabnahme bereits für den nächsten Morgen angekündigt war. Dass wir die Insel schon morgen verlassen sollten, schien für alle unvorstellbar! Zum Glück haben wir nochmal einen gemeinsamen Abend in Büsum, sodass der große Abschied noch etwas auf uns wartet. Die letzten zwei Wochen waren mit einem so spannenden Programm voller interessanter Themen und Experimente gefüllt, dass die Zeit wie im Flug verging und wir mittlerweile zu einem richtigen Forschungsteam (zumindest nach unserer Definition!) zusammengewachsen sind.

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