Land in Sicht! – Landgang in Kalmar.

Goodbye Kalmar! Alkor leaving Kalmar, on its way to Gotland Basin. Photo: R. Priester

Das Wort Landgang hat für uns alle nach einer Woche auf See eine andere Bedeutung bekommen, Am Freitag den 21. April sind wir morgens um acht in Kalmar eingelaufen und blieben dort bis Samstag Nachmittag. Neben dem Auswechseln einiger wissenschaftlicher Mitarbeiter, gab es hier die Möglichkeit ein bisschen Landluft zu schnuppern.

Die Freude mehr als 50 Meter in eine Richtung zu gehen war groß und so brachen wir gemeinsam zum Erkundungsspaziergang auf. Überall in der Stadt konnte man lachende und spielende Forscher sehen. Vor allem auf dem Spielplatz konnten wir unserem Bewegungsdrang und Energieüberschuss freien Lauf lassen. Auch für eine kleine Akrobatik Übung war Zeit und Platz.

Der Charme der Stadt ist geprägt vom schönen Wasserschloss und der gemütlichen Altstadt, mit vielen gelben, grünen und roten skandinavischen Holzhäusern. Der Hafen von Kalmar diente schon im Mittelalter als strategisch wichtiger Handelsplatz und das Wasserschloss war für eine Weile sogar Sitz des schwedischen Königs. Natürlich waren wir als Biologen besonders an einer Fischskulptur interessiert und Spekulationen über die Art und Geschichte nahmen ihren Lauf.

Da der Alkor-Liegeplatz nur unweit des Stadtzentrums lag, sind wir am Abend gemeinsam mit einigen der Matrosen zum Anstoßen nochmal in die Stadt gegangen. In einem gemütlichen, kleinen Lokal, versteckt im Gemäuer der alten Wallanlage von Kalmar bestellten wir leckeres Essen und genossen das gute schwedische Bier.
Für einige von uns ging es dann noch weiter in die lokale Sprott Bar – einer Sport Bar mit schwedischen Preisen und zu unserer Unterhaltung einem Shuffleboard. Nach kurzer Zeit entpuppten sich die Kalmaraner als tanzwütige Meute und gemeinsam mit ihnen rockten wir den/die ganzen Schuppen.

Am Samstag genoss jeder von uns noch einmal die Weite des Landes. Kleine Souvenir Einkäufe, fleißiges Postkarten Schreiben, Longboard fahren, Vogel beobachten, Joggendes Erkunden der Stadtgrenzen und kühnes Baden im Meer. Um halb drei schallte es durch den Deckfunk „Achterleine los“ und nun dampfen wir in Richtung Gotlandbecken, wo wir morgen früh ab vier Uhr die wissenschaftliche Arbeit fortsetzen werden.

Tack så mycket, Sverige!

Gesine und Robert

Kalmar castle. Photo: Jakob Gismann

Scientists at play. Photo: Svend Mees

The team for leg 2 of AL491. Photo: R. Priester

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